Dienstag, 27. Juni 2017

Kiss - Crazy Nights .... meine Gedanken dazu und noch mehr ...

Dienstag.
Morgen.
Ich brauche ein wenig Musik.
Musik, die mich aufheitert.
Musik, die nur einen Sinn hat: meine Laune auf ein wesentlich höheres Niveau zu bringen.

«Crazy, Crazy Nights»
Schon mit diesem Lied schaffen Kiss es, dass ich mich besser fühle. Nichts weiter als ein simpler Partysong stellt dieses Lied dar.
Da will keiner über Politik lallen. Da will keiner über das Wetter philosophieren.
Nein: hier will einfach jeder nur das Leben geniessen und das werde ich jetzt bis zum Schluss des Songs machen J

«I’ll fight hell to hold you»
Zwar kein richtiger Partykracher, aber trotzdem ein Lied, zu dem ich ganz gut abhängen und chillen kann.
Ausserdem gehört es zu der Art Musik, die mich motiviert, wieder mal etwas zu machen, den Stuhl zu verlassen und nicht nur, um aufs WC zu gehen, nein, sondern raus aus dem Haus und etwas unternehmen, auch wenn es nichts ganz Grosses ist. Hauptdache: draussen.

«Bang Bang You»
Das hinter diesem Lied kein anderer als Gene Simmons steht, dürfte schon alles sagen. So einen Titel verbricht innerhalb von Kiss nur er und lässt ihn dann auch noch auf die Fans los.
Auch wenn der Song innerhalb gewisser Grenzen ein wenig offensichtlich ist: Partysong und -kracher der ganz grossen Sorte.
Ich mag den Song, einfach, weil er nichts weiter sein will, als ein Lied, zu dem man feiern und abrocken kann.

«No, No, No»
Eigentlich gibt es auf jedem Album einen Song, mit dem ich beim besten Willen und bei aller Liebe gar nichts anfangen kann. Hier ist es dieser.
Zum Glück berührt er mich weder positiv noch negativ. Das ist doch auch schon etwas wert.

«Hell or High Water»
Für mich ist das ein Lied, das ich auch in den Momenten gebrauchen und anwenden kann, wenn ich eine gewisse Portion an Motivation benötige. Irgendwie schafft es dieses Lied, mich aufzurichten. Auch wenn ich danach vielleicht nicht gleich aus dem Haus stürze, aber meistens ist es schon viel wert, aufstehen und das Zimmer wechseln zu können, wo ich dann einer Arbeit oder anderen Aufgabe nachgehen kann.

«My Way»
Das ist definitiv die Hymne für mich, wenn es darum geht, mir selber zu sagen, dass ich einfach verpflichtet bin, meinen Weg zu gehen und dass ich mich dabei nicht manipulieren lassen darf und dann plötzlich das Leben eines anderen führe und auf einer Strasse entlangfahre, die mich nur weiter weg von mir selber und meinem Leben bringt.
Viel zu oft habe ich mich abbringen lassen.
Viel zu oft habe ich Dinge getan, um anderen zu gefallen.
Viel zu oft habe ich Dinge getan, nur um allen Problemen mit meinen Mitmenschen aus dem Weg zu gehen.
Viel zu oft habe ich Dinge so getan, wie es mir gesagt worden ist, um anderen zu gefallen.
Viel zu oft habe ich Dinge so getan, wie mir gesagt worden ist, nur um allen Problemen mit meinen Mitmenschen aus dem Weg zu gehen.
Soll ich euch sagen, wie ich mich jedes einzelne Mal gefühlt habe?
Scheisse.
Scheisse.
Ausserdem habe ich mich wie ein Verräter an mir selber gefühlt, was noch viel schlimmer ist.
Es ist schlimmer und schmerzhafter, wenn man sich selber verrät und noch viel hässlicher ist es, sich selber zu belügen.
Daran habe ich nur zerbrechen können.
Es ist auf jeden Fall ein Teil aller Dinge, die dazu geführt haben, dass ich zerbrochen bin.

«When your walls come down»
Gehört für mich auch zu den Songs, zu denen ich ganz gut eine Party feiern könnte.

«Reason to live»
Ballade und die Grundsätze zum Thema Balladen greifen wieder.
Sehr schöne Ballade. Ergreifend, mitreissend und, berührt mich nicht im negativen Sinne.

«Good Girl Gone Bad»
Fällt zwar ein wenig ab, ist aber immer noch sehr gut und gehört einfach zu jeder guten Party.

«Turn on the Night»
Auch das ist ein Party-Song. Und wieder einer von der ganz genialen Sorte.
Nicht viele Gruppen schaffen es, solche Partykracher zu zaubern, die auch nach all den Jahren nichts an ihrem Reiz eingebüsst haben und noch immer die gleiche Qualität bieten.

«Thief in the Night»

Zum Abschluss gibt es einen mehr als würdigen Rausschmeisser. Party at it’s best, kann ich da nur noch schreiben.

Auf jeden Fall und für alle Fälle ein Album, das ich gleich in die Hände nehmen kann, wenn es mir für einmal nicht so wirklich gut geht.









Montag, 26. Juni 2017

Aerosmith - Draw the Line .. weitere Gedanken ..

«Draw the line»
Ich gebe es gleich zu.
Auf dieser Scheibe hat es keinen einzigen Song, mit dem ich wirklich etwas anfangen kann.
Warum ich sie mir dann doch anhöre? Mir geht es darum heraufzufinden, ob es darunter Lieder hat, die mich runterziehen können, oder ob mir alle einfach nur am Hintern vorbeischleichen und mich auf keine Art und Weise berühren.

So auch dieses Lied.
Es hat den einen oder anderen guten Ansatz, lässt ich aber kalt zurück und sitzend.
Was schlimmer ist: sobald ich es höre, werde ich nervös und möchte eigentlich nur noch, dass es fertig ist und aufhört.
Warum und wieso weiss ich nicht und kann es nicht erklären. Als ob etwas tief in mir drinnen sich schreiend davonstürzen möchte.

«I wanna know why»
Interessante Ansätze stelle ich für mich persönlich nicht mehr fest.
Von Anfang an stellt sich so was wie Langeweile ein.
Tief drinnen ist auch hier das Verlangen zu verspüren, davonrennen zu wollen. Nur nicht mehr so intensiv. Ein wenig gemässigter, aber, das Lied muss aufhören.

«Critical Mass»
Von der ersten Sekunde an kann ich mit diesem Lied nichts anfangen.
Da ist nichts, was mich reizt.
Nichts was mich wachhalten könnte.
Nichts, was auch nur im Geringsten von Interesse sein könnte für mich.
Weiter geht es im Text und den Liedern.
«Get it up»
Ehrlich gesagt: das Teil ist an mir einfach vorbeigegangen. Da ist nichts, gar nichts hängengeblieben.
Auf der anderen Seite: es lässt mich von beiden Seiten her in Ruhe.

«Bright Light Fright»
Tja. War auch nichts. Aber es lässt mich wenigstens beidseitig in Ruhe.

«Kings and Queens»
Fährt mir schon fast gespenstisch ein. Nicht wirklich packend. Macht mich eigentlich nur nervös und löst in mir den Wunsch aus, zum nächsten Lied zu gehen.

«The Hand that feeds»
Auch hier: ich werde nervös, nervöser und möchte die CD gleich zur Seite legen.

«Sight for sore eyes»
Eigentlich das gleiche, wie bei den Liedern davor.

«Milkcow Blues»
Autsch, das Lied ist zu Ende und ich habe es nicht mitbekommen.

Gut: wie gesagt: das ist ein Album, das ich jetzt wohl endgültig verstauben lassen werde.



Europe - Out of this World .. und meine neuen Gedanken ..

Natürlich könnte ich das eine oder andere Wort zu Europe verlieren.Natürlich könnte ich mich darüber auslassen, wie sehr sich doch so und so viele angebliche Musikkritiker getäuscht haben, als sie dieser Gruppe keine Zukunft bescheinigt haben, als sie Europe nur auf ein Lied beschränkt haben.Natürlich könnte ich mich noch über einige andere Dinge auslassen und dann am Schluss sagen: Leute, ich habe es besser gewusst, oder, besser gesagt: mein Unterbewusstsein hat es um Welten besser gewusst. Mache ich aber nicht. Warum sollte ich auch? Es würde mir nichts bringen. Die, die sich getäuscht haben, die wissen es jetzt besser und geben es zu oder geben es nicht zu. Damit habe ich aber ganz am Schluss nichts zu tun und es geht mir auch am Hintern vorbei.
 «Superstitous»Europe legen gleich richtig los und geben dem Zuhörer einen Song, der zwar nicht mit Geschwindigkeit zu punkten vermag, dafür aber mit Ausstrahlung und Charisma.Ich für meinen Teil liebe dieses Lied, weil es einfach gross, episch und schon fast magisch daherkommt und mich auf seine Reise mitnimmt. « Let the good times rock »Für mich ein Lied mit einer guten, positiven Message : lass die guten Zeiten rocken. Erinnere dich an die guten Zeiten, wenn es dir nicht gut geht und ziehe die Kraft daraus, um auch und vor allem während der schlechten Zeiten zu bestehen und auszuhalten, was auszuhalten ist. «Open your heart»Tarnt sich am Anfang als Ballade, nur um dann mit vollem Karacho über den Zuhörer einzufallen und ihn unter und in sich zu begraben und für ein paar Minuten in eine bessere Welt mitzunehmen, wo er sich ein wenig erholen und abschalten kann, um wieder Energie für den restlichen Tag zu haben. «More than meets the eye»Es gibt Dinge, Antworten, Fragen, weitere Antworten, weitere Fragen, die sich hinter dem verstecken, was wir sehen. Doch was wir sehen kann ab und zu den Blick auf das verwehren, was wirklich sehenswert wäre.So sehe und verstehe ich dieses Lied.
Es erinnert mich daran, nicht nur auf das Äussere eines Menschen zu achten, sondern vor allem auf das, was sich darunter versteckt.Wie auch ich, tragen viele Menschen eine Maske, um sich gegen viele der Dinge, die einem da draussen in der freien Welt auflauern wehren zu können, um gewappnet zu sein.Obwohl es teilweise einfacher wäre, die Maske in der Hosentasche zu tragen und sein eigenes Gesicht zu zeigen. «Coast to Coast»Eine Powerballade im besten aller Sinne.
Trotzdem und gerade daher greifen hier die Grundsätze für Balladen.Kann ich mir nur anhören, wenn es mir wirklich gut geht. Das Lied trifft mich einfach zu tief, so gut ist es. «Ready or not»Es wird gerockt.Es wird gerollt.Und das Lied holt mich sogar aus dem Tiefschlaf und hievt meinen Hintern in die Höhe und in die Luft.Tut gut, so ein Lied hören zu können und noch viel besser ist, wenn ich mich dabei gut fühle. «Sign of the times»Powermetal, mit einem Schlag Epicmetal.
Ganz grosses Kino. Doch, diesen Song könnte man durchaus in einem Kinofilm gebrauchen. Der würde sehr gewaltig und gross aus den Boxen kommen und die Kinofans in Zuckungen der absoluten Freude versetzen.Für mich ein Lied, bei dem ich ein wenig aufpassen muss: das liegt einfach daran, dass ich ab und zu darüber nachdenke, dass ich die Diagnose sehr spät in meinem Leben erhalten habe.Da ist es nicht schwer, auf die Frage zu stossen, was wäre gewesen, wenn ich es schon viel früher gewusst hätte und da ist es dann sehr nahe bis zur Depression. «Just the beginning»Dafür steht dieser Song für den Neuanfang, der mir mit der Diagnose gegeben worden ist.Jetzt liegt es nur noch an mir und meinen Ideen, was ich daraus mache. «Never say die»Es hat ein wenig gedauert und ein paar Durchläufe gebraucht, bis ich wirklich warm geworden bin mit diesem Lied. Aber seit diesem Zeitpunkt, gefällt es mir ausserordentlich gut und macht Spass.
 «Lights and Shadows»Ein Lied, das im Vergleich zum Rest der Songs ein wenig abfällt. Immer noch sehr gut, aber gehört zu den Stücken, bei denen es mir sehr leicht fällt, es zu überhöhren. «Tower’s callin’»Da wird noch einmal richtig vom gerockten Leder gezockt und alles gegeben, um ja am Schluss des Albums müde zu sein.Gefällt mir einfach nur ganz grandios gut. «Tomorrow» Ballade.Grundsätze für Balladen zählen.Kann ich mir anhören, auch wenn ich nicht ganz fit bin. So zum Wort zum Schluss und Ende: Dieses Album greife ich mir sehr gerne, wenn ich auf der Suche nach Musik bin, die mir hilft, wieder auf den Damm zu kommen.  

Sonntag, 25. Juni 2017

Avril Lavigne - Let go .. und gelassen los ich habe ..

Beim besten Willen und auch bei sehr tiefem Graben in meinen Hirnwindungen und Archiven der Gehirnwindungen: ich kann nicht mehr nachlesen, warum ich dieses Album unbedingt haben wollte.
Klar, es gibt ein oder zwei Lieder, die ich nicht schlecht finde, aber ob es noch ein paar mehr hat, die den Kauf gerechtfertigt haben, kann ich nicht mehr sagen.

Vielleicht bin ich schlauer, wenn ich die Lieder alle wieder mal gehört habe und dann weiss, wie viele ich heute noch gut finde.

«Losing Grip»
Dann starte ich das Hör-Spiel J.
Ah. Ok. Sie sind darüber, dass die den Halt verloren hat, als er nicht da war und sie jemanden gebraucht hätte.
Das Lied an und für sich ist gut bis sehr gut. Bietet die richtige Portion Wut und Härte, die ein Mensch in so einem Moment sicher verspürt, wenn er oder sie verarscht wird, oder verlassen wird, was auch immer.
Da ich in Sachen Gefühlen ein wenig unbedarft bin, besteht die Gefahr bei diesem Lied darin, dass ich versuche nachzuvollziehen, was in ihr vorgeht und warum sie handelt, wie sie handelt. Da mir das aber nicht wirklich gelingen will, werde ich ärgerlich, wütend und schlussendlich einfach nur traurig und dann, wenn ich es nicht in den Griff bekomme, depressiv.

«Complicated»
Auch hier besingt sie die Liebe und wie kompliziert das alles doch sein kann.
Viel anders als bei Lied Nummer eins geht es mir hier nicht. Ich versuche nachzuvollziehen und lande ganz am Schluss in einem Loch, in einem Tief, was auch immer: auf jeden Fall «fühle» ich mich einfach überfordert, sehr überfordert sogar und verstehe noch viel weniger, als am Anfang.

«Skater Boy»
Und auch hier geht es, wie überraschend, um eine Beziehung. Allerdings geht sie das Ganze hier recht lustig an und erzählt die Geschichte, wie ein Junge, der am Anfang ein Nichts ist, ein Mädchen möchte, die ihn aber zurückstösst, weil er niemand ist. Dann wird er ein Star in der Skater-Szene, verdient Millionen. Sie dagegen versauert zu Hause. So kann es gehen.
Höre ich mir gerne an, nur schon wegen dem Fusstritt, den sie bekommt. Zuerst die Nase ganz hoch in den Wolken und dann ganz tief im Schlamm.  Ich liebe diese bitterböse Art von Humor J

«I’m with you»
Ballade.
Grundsätze für Balladen greifen wieder zangenartig zu.

Ganz grosses Balladenkino. Wow, so eine tolle Ballade. Das ist ein Lied, da kann nichts mehr verbessert werden. Perfekt bleibt eben perfekt.

«Mobile»
Vom Text her nicht uninteressant, aber es fehlt irgendwie die Power, das Freche, die Energie und damit ist es bei mir durchgefallen und gehört zu den Liedern, die ich so «gerne überhöre»

«Unwanted»
Kommt zwar gewaltig daher, aber das genügt ab und zu nicht und somit ist auch das ein Lied, dass ich trotz der Energie und des Lärms überhören kann.

«Tomorrow»
Wow. Eigentlich hat mir der Anfang gefallen, aber dann war ich kurz abgelenkt und schon war ich beim nächsten Song. Damit ist klar: dieses Lied kann ich getrost überspringen, weil hier alles zu fehlen scheint, was es für mich wirklich interessant macht.

«Anything but ordinary»
Tja, ich gebe zu. Auch dieses Lied habe ich voll überhört und schon lief das nächste Lied. Kann ich so oder so auch gleich vergessen.

«Things I’ll never say»
Hört sich im ersten Moment auch interessant an. Aber ich habe mir zuerst noch überlegt, ob ich dieses Lied schon einmal gehört habe und damit war mir klar: es ist nicht interessant genug für mich, sonst hätte ich mir diese Frage nicht gestellt.

«My World»
Auch hier: mir war gar nicht bewusst, dass dieses Lied auf diesem Album zu finden ist. Daher kann ich es auch gleich überspringen.

«Nobody’s fool»
Entgleitet mir auch viel zu leicht. Kann ich auch so was von vergessen.

«Too much to ask»
Die Ansätze sind da und vielversprechend, aber noch nicht so gut, dass es für m ich ein interessantes Lied sein würde. Kann ich so auch vergessen.

«Naked»
Auch zu vergessen.

Tja, geht es mir nicht so doll, kann ich vergessen die Avril voll.



Samstag, 24. Juni 2017

Megadeth - Countdown to Extinction --- meine Gedanken, neulich und ich ..

Da kommen Erinnerungen auf.
Auch ein Album, welches ich mir gekauft habe, weil die Kritiken in Rock Hard und Metal Hammer so überschwänglich waren.
Zu der Zeit war ich noch in Schiers und hatte nicht viele Möglichkeiten, um an neue Musik zu kommen.
Zwar hatte es so etwas wie einen Dorfladen in Sachen Elektronik, aber die Auswahl in Sachen Musik war doch sehr bescheiden und vor allem, sehr teuer.
Da war es nicht schlecht, dass ich mich dazu überwinden konnte, an einem Samstagnachmittag nach Chur zu gehen.
Ich hatte, über einen Werbeflyer, von einem Geschäft in Chur gelesen, in welchem sie auch dieses Album verkaufen sollten.
Für mich ein mehr als guter Grund, um nach Chur zu gehen. Sicher: im Vorfeld hatte ich abgeklärt, ob sich jemand erbarmen würde, meine Begleitung zu sein. Aber, wie es zu der Zeit so war: wer konnte, ist am Wochenende nach Hause gegangen.
So hatte ich nur zwei Möglichkeiten: verzichten oder gehen.
Da ich die Musik-CD seit jener Zeit in meinem Besitz habe, dürfte offensichtlich sein, wie ich mich entschieden habe.

«Skin o’my teeth»
Das Album fängt schon mal mit einem echten Kracher an, der mir schon zu jener guten alten Zeit nichts anderes gesagt hat als: Junge, der Kauf hat sich schon mit diesem Lied gelohnt.

«Symphony of Destruction»
Ein Lied, das damals zeitgemäss war vom textlichen her und heute nicht weniger zeitgemäss ist.
Ich bin ein ganz klein wenig davon überzeugt, dass Donald Trump irgendwo einen Rahmen an der Wand hat, in dem eine Stickerei zu finden ist, die mit dem Text versehen ist «I love the Symphony of Destruction»
Trotzdem der Text eigentlich eher düster und schwarz daherkommt, zieht er mich nicht runter, sondern schafft es, dass ich angestachelt werde, nicht alles so zu nehmen, wie es kommt, sondern zu versuchen, gegen das Schlechte anzugehen.
Dave Mustaine – Ich hoffe doch, eines Tage kann ich Dir für diesen Song danken.

«Architecture of Aggression»
Eigentlich auch ein Lied, welches Donald Trump in Form einer eingerahmten Stickerei in seinem Büro hängen haben könnte.
Auf jeden Fall auch ein Lied, welches mich motiviert, meinen Hintern in die Luft zu bekommen und etwas zu unternehmen.

«Foreclosure of a dream»
Kein schlechter Song.
Trotzdem, reisst mich nicht vom Hocker, reisst mich nicht einmal vom Bürostuhl.
Kann einfach übergangen werden, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

«Sweating bullets»
Ganz gutes und sehr cooles Lied, welches mich auch zum Nachdenken anregt und mich motiviert, nicht nur blöde auf dem Hintern zu sitzen.

«This was my life»
Ganz genialer Song. Obwohl er auch dieser nicht gerade leichte Kost ist, motiviert er mich und berührt mich auf einer eher positiven Ebene. Gehört zu den Liedern, ohne die ich Musik nicht mögen könnte.

«Countdown to Extinction»
Ja, ich weiss, ich weiss.
Schon der Titel liest sich nicht besonders fröhlich.
Aber auch hier schafft Old Dave Mustaine, dass ich es mit Nachdenken versuche und meinen Hintern in die Höhe hieve und etwas mache.
Auch hier kann ich nur schreiben: ganz grosses musikalisches Kino.

«High speed dirt»
Kann ich mir gut anhören, ohne gleich tief zu fallen, aber ist ein Song, bei dem es mir nicht auffällt, wenn er zwar läuft, ich ihn aber überhöre.

«Psychotron»
Auch ein guter Song, aber für den muss ich wirklich in guter bis sehr guter Stimmung sein, um das mit dem Geniessen richtig angehen zu können.
Ansonsten könnte es gut sein, dass ich mich fühle, als ob eine Leere mich in sich aufnehmen wolle.

«Captive Honour»
Ein Lied, dass sehr ungewöhnlich ist, auf seine Art und Weise. Hier muss ich sehr vorsichtig sein, sonst sehe ich die Sonne aus einem tiefen Loch.

«Ashes in your mouth»
Haut mich auch nicht wirklich um. Kann ich sehr gut übergehen, ohne dass ich es wirklich und wahrlich wahrnehmen würde.

Es hat Songs auf diesem Album, die sind grandios und genial, dann hat es wieder Lieder, bei denen es mir kaum auffällt, wenn ich sie nicht mitbekomme.

Trotz allem ist es ein Album, das ich mir ohne Gedanken machen zu müssen, anhören kann, wenn die Laune nach etwas aufbauendem verlangt.



Night Ranger - Greatest Hits .. ein neuer Anlauf

«You can still Rock In America»
Night Ranger.
In meinem Leben hat es eine Zeit gegeben, da kannte kaum jemand den Begriff Internet und noch weniger Leute wussten, was es überhaupt damit auf sich hatte.
Hat man im Radio ein Lied gehört, war der Zuhörer darauf angewiesen, dass der Moderator so nett und aufmerksam war, zu sagen, von wem wir gerade was gehört haben.
Wie wir sicher alle ganz genau wissen; das ist nicht immer passiert.
Hatte der Zuhörer einen schlechten Tag, wurde zwar von jedem Lied, dass ihn nicht interessiert hat, erwähnt, wer dahintersteckt, aber genau der Song, der einem vor Glück fast die Wand hat raufgehen lassen, von dem wurden keine Informationen weitergegeben.
Da hat es dann auch nichts gebracht, wenn man die Sonntagszeitung in die Hand genommen hat, um zu sehen, ob das Lied vielleicht in den Charts zu finden sei. Wenn man weder Interpret noch Titel wusste, war die Chance, dieses zu erkennen, sehr gering.
Was hat der interessierte Zuhörer gemacht?
Wenn der Zuhörer ich gewesen bin? Ich habe mich vor das Radio gesetzt und die Charts angehört, bis zum bitteren Ende. Bei mir war es auf jeden Fall so, dass ich an Liedern Gefallen gefunden habe, die in der Schweiz nicht unbedingt in die Charts gekommen sind.
Was hat sich mein jüngeres ich da überlegt zu machen?
Wenn schon nicht die Charts der Schweiz, versuchen wir es doch mit denen aus Deutschland. Das war aber auch eher mässig mit Erfolg beschieden.
Meine Gedanken und Überlegungen sind dann noch ein wenig weitergegangen.
Warum nicht gleich ganz den Kontinent wechseln? Die Charts aus Amerika zum Beispiel? Damit hatte ich dann schon ein wenig mehr Erfolg.
Musik. Da habe ich schon immer recht grosse Mühen auf mich genommen, wenn es darum gegangen ist, herauszufinden, von wem ein Lied stammt, auf welchem Album es zu finden ist und wo ich das Teil in der Schweiz kaufen kann.
Zurück zu Rock in America.
Damit haben Night Ranger ein Statement zum Besten gegeben. Ich für meinen Teil finde das Lied sehr gut, neige aber dazu, America durch irgendein Land zu ersetzen. Rock findet überall auf der Welt statt, auch wenn es Menschen gibt, denen da so gar nicht passt.
Es mag nicht ganz der Burner sein, ist aber ein Song, der dafür sorgt, dass mindestens eines meiner Tanzbeine dieser Aufgabe nachgehen möchte.

«Sing me away»
Ah. Was für ein toller und genialer Song.
Auch wenn hier die Gitarren tonangebend sind: für mich ist das ein ganz gemütliches Lied, zu dem ich ganz gut abhängen kann, zu dem ich chillen kann und die Welt um mich herum ein wenig vergessen kann.
Ganz grosses Kino, wenn ich es so ansehe.

«Goodbye»
Einfach nur schön dieser Song.
Auch wenn es um Abschied geht: so was muss nicht immer traurig sein. Bittersüss kann es auch sein.
Ausserdem gibt es eine Zeile, die ganz gut zu mir passt: ich war nie gut in Sachen Abschied wird das gesungen.
Ja, das passt wie die Faust aufs Auge bei mir.
Abschied.
Nein, das liegt mir nicht.
Eigentlich verabschiede ich mich nie, gut, sehr selten. Wenn ich es mir recht überlege, fällt mir nicht ein, wann ich mich zum letzten Mal richtig verabschiedet habe.
Wie dem auch sei und ist: es liegt mir einfach nicht.
Abschiede haben so etwas Endgültiges an sich und das einzig endgültige, bis zu einem gewissen Punkt, ist für mich auf jeden Fall, der Tod. Da bekommt auch nicht jeder Mensch die Gelegenheit Ade zu sagen und damit einen Punkt des Lebens abzuschliessen.
Ich für meinen Teil halte es so, dass ich einfach plötzlich aus dem Leben eines Menschen verschwunden bin.
Damit weiss ich zwar nicht, ob es überhaupt auffällt, wenn es mich in dessen Leben nicht mehr gibt, aber für mich ist es so einfacher.
Was um Himmels Willen soll man zum Abschied schon sagen? Ich weiss es ganz einfach nicht. Gibt es Regeln, die befolgt werden müssen? Gibt es Dinge, die gesagt und getan werden müssen? Gibt es Dinge, die gegen alle Regeln und Etikette verstossen?
Mehr als einmal habe ich mir das durch den Kopf gehen lassen und mehr als einmal habe ich versucht, Informationen darüber zu sammeln. Immer und immer wieder vergebens oder mit sehr unbefriedigenden Antworten, die mich nur noch mehr verwirrt haben.

«When you close your eyes»
Auch das ist ein Lied, zu dem ich es mir einfach gut gehen lassen kann.
Ein Lied, zu dem ich sehr gut abhängen kann.
Ein Lied, zu dem ich mich, für meine Verhältnisse, genial entspannen kann.

«Sister Christian»
Perfekt, kann ich hier nur sagen. Jedes weitere Wort wäre verschendet.
Was aber noch zu sagen bleibt:
Diesen Song habe ich im Radio zuerst gehört. Der Moderator war leider nicht so nett, zu sagen, wer diese Gruppe ist.
Es hat Monate gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass Night Ranger hinter diesem Lied stecken.
Eigentlich sogar mehr als ein Jahr. Aber, und das ist sicher eine meiner Stärken: ich höre erst auf, wenn sich der Erfolg eingestellt hat.
Es ist aber auch eine Schwäche. Ich habe perverse Angst davor, wenn so eine Aufgabe erledigt ist. Was dann? Was kommt dann? Was soll ich dann machen? Womit soll ich mich beschäftigen?
Teilweise ist es mir lieber, sehr lange Zeit keinen Erfolg zu haben, dafür weitermachen zu können, als viel zu schnell die Lösung zu finden und dann der Langweile in die faltigen Hände zu fallen.

« Don’t tell me you love me»
Der Song rockt wie Hölle und lässt mich einfach nicht mehr aus seinen sehr heissen Krallen. So mag ich es, so gefällt es mir. Genialer Song.

«Sentimental Street»
Definitiv auch ein sehr schöner Song und ganz grosses Kino.
Darf ich mir aber zu bestimmten Gefühlslagen nicht anhören, wenn ich nicht Gefahr laufen will, in ein Loch zu fallen, egal wie tief es sich mir zeigt.

«The Secret of my success»
Ich denke, zu diesem Lied muss ich nicht viel schreiben. Es gehört zu einem Film mit Michael J. Fox, in dem er einen jungen Mann spielt, der die Geschäftswelt erobert.
Dieser Song hat es an sich, dass er positive Vibes mit sich transportiert und diese an mich, den Zuhörer, erfolgreich, weitergibt.
Ganz grosser Song. Kann ich mir immer und zu jeder Gefühlslage anhören.

«Restless Kind»
Gehört definitiv und ohne WENN und noch weniger OHNE ABER zu den Liedern, die das Beste für mich darstellen, was es in Sachen Musik zu hören gibt.

«Four in the Morning»
Auch dieses Lied hat etwas an sich, zu dem ich chillen kann, zu dem ich entspannen kann, zu dem ich mich einfach gut fühlen kann.
Ein Lied für alle Jahres- und Gefühlszeiten.

«Eddie’s comin’ out tonight»
Im Vergleich zu den restlichen Liedern fällt er leider ein wenig ab, so dass ich ihn gerne überspringe. Weil, wenn er läuft, bekomme ich das in den meisten Fällen gar nicht mit.

«Rumours in the Air»
Ein Lied, das ganz knapp davor ist, ein echter Klassiker zu sein. Leider fällt da noch ein ganz klein wenig von dem gewissen Etwas.

So ganz am Schluss ist es ein Album, das ohne gross nachzudenken, von mir in die Hand genommen werden kann, es mir nach Aufheiterung dürstet.



Kingdom Come - In your Face und auch in meinem zu zweiten Teil ...

In meiner Sammlung von Musik-CDs ist das die Nummer 22.
Mit anderen Worten: es ist die 22. CD die ich mir gekauft habe.
Angefangen hat es mit den Kritiken, die ich im Metal Hammer und im Rock Hard gelesen habe.
Gut zu wissen:
Von Anfang an habe ich es mit dem Kauf einer Musik-CD so gehalten, dass ich den Kauf erst getätigt habe, wenn mindestens zwei Reviews positiv bis sehr gut gelautet haben.
War eine Kritik von zwei gelesenen schlecht, habe ich auf die Audio-CD verzichtet. War eine von drei Kritiken schlecht, habe ich es mir überlegt und noch eine vierte versucht zu besorgen und dann die Entscheidung gefällt.

In your face.
Die zwei Kritiken, die ich gelesen habe, waren so positiv verfasst, dass ich es fast nicht glauben konnte. Vor allem: seit wann wurde eine Band aus Deutschland so in den Himmel gelobt? Schon diese Tatsache hat mich mehr als neugierig gemacht.

«In your face»
Das Album legt gleich richtig los und bringt einen Überhammer in Sachen Metal und Rock.
Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie es mich einfach umgeblasen hat, was da aus den Boxen meine Gehörgänge für sich eingenommen hat.
Perfekte Gitarrenarbeit, die Frage der Fragen und ein Sänger, der mit einer Stimme trumpfen konnte, die unter tausenden hervorsticht und so ziemlich einmalig ist.
Auch heute noch könnte ich am Rad drehen, wenn der Song zu hören ist. Noch heute wirkt er auf mich, als ob mir jemand einen zehn Minuten Stromstoss in zehn Sekunden verpasst.
Für mich bis heute und wohl noch länger einer der besten Songs ever.
Wenn dieser Song mich nicht aus einer Depression wecken und holen kann, weiss ich auch nicht mehr weiter. Dann ist Alarmstufe DreiFachRot und es sollte auf mich aufgepasst werden.

«Who do you love»
Was für ein Song.
Zwar geht es ein wenig getragener zur Sache, aber nicht weniger rockig.
Ich kann mich wirklich nicht beklagen, holt mich dieses Lied doch gleich in Sekunde 1 ab und lässt mich nicht mehr aus seinen Notenwolken und sorgt dafür, dass ich mich wohlfühle, und sogar anfange, mich zu entspannen und zu chillen.
Grandios.

«The Wind»
Kingdom Come lassen es hier ein wenig episch angehen, mit einem Hang zum Progressiv Rock und erzählen eine Geschichte, die auch mich gleich für sich vereinnahmt und nicht mehr aus ihren Buchstaben lässt.
Auch hier gibt es nur noch ein Wort, dass ich sagen oder schreiben möchte: Grandios J

«Gotta go»
Ein Song mit einer Message.
Ich kann mir einen Krieg nicht leisten. Aus welchen Gründen auch immer.
Dieses Lied sagt klar und deutlich, was KC von Krieg halten und geben diese Message auch an die Zuhörer weiter und das verpackt in einen Song, mit einer schon fast perfekten Melodie.
Eine Melodie, die mich auf ihren Tönen davonträgt, mich aber nicht fallen lässt und auch sonst nicht dafür sorgt, dass es mir schlecht geht.
Das Lied will zum Nachdenken anregen und das schafft es auch.
Ich denke nach, mache mir meine Gedanken und stelle mir Fragen, viele Fragen sogar, aber, und das wundert mich selber ein wenig, ohne in ein Loch zu fallen, aus dem ich nicht mehr rauskomme. Ich werde zwar müde, aber es ist eine gute Müdigkeit. Ich nicke ein und schlafe sogar ein wenig und fühle mich danach sogar ausgeruht.

«Highway 6»
Wie es der Titel andeutet, der perfekte Song für die längere Reise per Auto. Ich für meinen Teil kann es nur empfehlen, sich dieses Stück Lied während einer Autofahrt anzuhören. Wer damit seine Laune nicht aufbessern kann, sollte sich testen lassen, ob er nicht vielleicht doch ein Zombie ist.

«Perfect O»
Was er damit genau meint, weiss ich ja nicht, und ich bin zufrieden mit dem Gedanken, dass jeder Zuhörer selber etwas einsetzen kann an dieser Stelle und geniesse das Lied und denke halt jedes Mal an etwas anderes, dass ich in diesem Augenblick als perfekt empfinde. Damit ist es ein echter Wohlfühlsong, der mich daran erinnert, dass jeder Mensch das eine oder andere in seinem Leben hat, dass einfach, schlicht und ergreifend perfekt für ihn ist.
Auch hier: grandios J

«Just like a wild rose»
Dieser Song kommt schon fast langsam, getragen daher und bleibt im Grundgerüst getragen und auch ein wenig leiser als die anderen Songs und versprüht trotzdem ein so gewaltiges Mass an Energie, dass sie sogar meine Batterien aufzufüllen vermag. Genial dieses Lied.

«Overrated»
Eigentlich ein netter Song, fällt aber im direkten Vergleich ab.
Aber, und das ist das ganz  Gute daran: wenn ich mal schlecht drauf bin, kann ich mir diesen Song auch anhören, wenn er mich schon weder rauf noch runterzieht, kann ich ihn als Brücke benutzen.

«Mean Dirty Joe»
Kommt recht fies, aggressiv daher und erinnert mich an einen meiner Mean Dirty Joes, den ich auch in meinem Leben hatte. Ein Lied, dass mich doch ein wenig deprimieren kann, daher höre ich es mir nur an, wenn die Tage so was von sonnig sind.

«Stargazer»
Dieses Lied hat dann wieder dieses Positive, dieses Feeling der Motivation, und tritt mir so kräftig in den Arsch, dass ich nicht sitzen bleiben kann, sondern etwas machen muss, wobei es fast egal ist, was ich mache.

Am Ende des Tages nehme ich dieses Album gerne unter die Ohren, wenn es draussen zwar sonnig, in meinem Herzen aber fast zu düster ist.