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Dienstag, 1. Dezember 2015

Comic: Marvel's Age of Ultron - Bücher 9 und 10 / viel mehr Charaktere, viel mehr Tote .. viel komplexer .. von allem viel viel sehr viel mehr ..

Age of Ultron ...

Der Kinofilm ist schon nicht von schlechten Eltern ... aber .. musste natürlich stark vereinfacht werden .. sei es von den verwendeten Charakteren her .. von der Story her .. von der Auflösung her .. eigentlich .. musste alles ein wenig vereinfacht werden .. 

Ich bleibe jetzt einmal bei den Büchern 9 und 10 .. die in der Welt der Comics den Abschluss dieser Saga bilden .. und die gleichzeitig den Anfang für einen Neuanfang sind .. 

Wenn ein so grosses Ereignis stattfindet, welches so ziemlich jeden Superhelden betrifft und miteinbezieht, und die Helden es mit einem Gegner zu tun haben, der so stark und supermächtig wie Ultron ist, stellt sich die Frage: wie besiegt man diesen Schurken? Wie kann er besiegt werden, so dass es wenigstens innerhalb der Welt der Comics noch glaubwürdig bleibt und es nicht ins lächerliche abgleitet?

Das ist ein Job, um den ich niemanden beneide. 

Das liegt sicherlich daran, weil es fast nicht möglich ist, mit einer Lösung aus dem Hinterhalt zu kommen, die wirklich so gut ist, dass sie ohne Vorbehalte akzeptiert werden kann. 

Ein weiteres, sagen wir einmal, Problem, besteht darin: um die Leser bei der Stange, oder in diesem Fall, bei den Comics zu halten, muss das nächste Event nicht nur mega sei, nein, es muss mindestens supermega sein. 

In der Welt der Comics hat man sich darauf geeinigt, dass es gleich zwei Events sind, die folgen sollen: Battle of the Atom und Infinity. Infinity, daraus werden gleich zwei Filme gemacht .. Infinity Wars Part One and Part Two ... 

Auch hier besteht die Frage: wie soll das gelöst werden, in filmischer Hinsicht, damit es auch die Comic-Fans überzeugt???

Lassen wir uns einmal überraschen.

Sei es drum ..

Zurück zu Book 9 und Book 10.

Natürlich gibt es hier eine Auflösung, die, mich nicht so ganz überzeugt .. oder die mir nicht so ganz gefallen will, aber, weil ich keinen Spoiler verbraten will, schreibe ich jetzt nicht darnieder, wie das Problem Ultron gelöst wird. 

Schlussendlich leben nur noch eine handvoll der Superhelden, die Erde sieht aus, als ob da jemand, sagen wir Galactus, mit einem Baseballschläger gewütet hätte ... und .. wie nun weiter.

Die Autoren haben es für eine ganz tolle Idee gehalten, Probleme mit dem Zeitreisen einzufügen.

Dank der vielen Zeitreisen, die unter anderem unternommen worden sind, um das Problem Ultron zu lösen, gibt es Probleme mit dem Raum-Zeit-Kontinuum. 

Dazu muss gewusst werden, dass innerhalb dieses Comics, die Zeit als lebendes, atmendes Wesen angesehen wird. 
Was also, wenn es viel zu viele Zeitreisen gibt und immer wieder Änderungen vorgenommen werden? Die Lösung dazu ist: Die Zeit wird krank und bricht in sich selber zusammen und es kommt zu einem multiversellen Chaos. 
Was für ein Begriff. 
Ich hatte ein paar Minuten, bevor ich mir darunter wirklich etwas habe vorstellen können, bevor ich ein Bild vor meinem geistigen Auge hatte. 

Mir stellt sich ja die Frage:

Wäre es nicht besser gewesen, es ein wenig ruhiger angehen zu lassen? Der Spannung über einen längeren Zeitraum die Chance des Wachsens geben und dafür dann mit noch einer viel grösseren Kanone auf die Leser der Comics zu ballern??

In diesen beiden Büchern gibt es ein paar Dinge, die ich zuerst verdauen musste .. die Auflösung ist, meiner Meinung nach, Geschmackssache und der Ausblick auf die nächsten Events ist sicher verlockend .. aber, ich persönlich hätte es ja gerne gehabt .. wenn die Helden ein wenig Zeit bekommen hätten, um sich zu sammeln .. die Welt wieder auf die Füsse zu bringen .. und ihrem Leben nachzugehen .. 

Natürlich ist es toll, dass Ultron besiegt ist .. es stellt sich aber die normalste Frage in Sachen Comics: Ist er wirklich tot oder taucht er irgendwann noch viel gefährlicher wieder auf???

Sonntag, 22. Juni 2014

X - Men III - The Last Stand (2006)

X - Men III - The Last Stand

Ich sitze hier .. und überlege mir, was ich zu diesem Film sagen / schreiben könnte ...

Ich mache es kurz, weil mir irgendwie die Motivation fehlt, wirklich viel zu schreiben, vor allem über diesen Film .. 

Regie hat bei diesem Film Brett Ratner geführt. Vom handwerklichen her sicher ein guter Regisseur. Auch in Sachen Effekte weiss der Film zu gefallen.

Was mir bei diesem Film einfach fehlt: Charakter fehlt mir. Leben fehlt mir. Tiefe fehlt mir. Ausstrahlung fehlt mir. Es fehlt einfach an fast allem, was einen wirklich guten Film ausmacht.

Sicher, die Schauspieler stellen die Figuren gut bis sehr gut dar und bei einigen der Charaktere ist sogar so etwas wie Tiefgang zu erkennen.

Trotzdem .. ich könnte heulen, wenn ich an diesen Film denke. An all die verschenkten Möglichkeiten, Chancen .. dann .. ach .. lassen wir das ..

Wer den Film sehen möchte, wird sicher ein paar tolle Minuten haben .. wer wie ich ein Comicfan ist, der wird sich den Film ansehen und dann ein wenig enttäuscht in die Wolken starren in der Hoffnung, dass es das nächste mal besser wird ...

Bähh .. ich stelle die DVD jetzt gaaaanz weit nach hinten ..


Samstag, 14. Juni 2014

X-Men Origins: Wolverine (2009)

X-Men Origins: Wolverine

Ich bin ein ganz grosser Fan von Hugh Jackman.

Auch von Wolverine bin ich ein ganz grosser Fan ...

Dann sollte ich doch eigentlich der grösste Fan von diesem Film sein????

Bin
ich
aber
nicht
und
werde
ich
auch
nie
sein
!!!!!!

Das liegt daran, dass mich einige Dinge an diesem Film sehr verwirrt zurückgelassen haben. Sehr verwirrt sogar.

Hugh Jackman ist der perfekte Wolverine. An ihm führt, wenn es um diese Figur geht, kein Weg, nicht mal der kürzeste, vorbei.

Liev Schreiber als Sabretooth ist auch eine sehr gute Wahl und er bringt die Bösartigkeit, die wirklich tiefe und grosse und sehr böse Bösartigkeit dieser Figur sehr gut rüber. 

Was mich ein wenig stört ist, dass es in der Geschichte ein paar Löcher hat, die mich brutal stolpern lassen.

Bis ich kapiert habe, dass es in diesem Film auch um die Geburt von Deadpool geht, habe ich erst viel später wirklich mitbekommen. 

Deadpool. Sicher der schrägste Charakter im gesamten Marvel-Universum. Wenn ich schräg sage, dann meine ich nicht nur schräg, sondern schräg hoch achthundert. Der Kerl ist nicht nur geisteskrank, er ist auch der schlimmere Killer als Wolverine und Sabretooth zusammen.

Wie auch immer und What the Fuck ...

In diesem Film werden so viele Dinge, Geschichten, Figuren, Handlungen, aufgegriffen, dass ich echt nicht alles habe mitbekommen können, beim ersten mal ansehen. 

Dann hatte ich auch immer wieder das Gefühl, dass gewisse Dinge einfach nur unlogisch waren, gewisse Handlungen unlogisch waren und was darauf folgte irgendwie gar nicht dazu gepasst hat.

Der Film als Ganzes ist mir einfach nur ziemlich luftleer und auch handlungsleer vorgekommen, hat mich nicht gepackt und teilweise hatte ich auch das Verlangen, die DVD zu nehmen und sie entweder ins WC zu stecken oder sie mit einem Flammenwerfer ein wenig aufzuwärmen.

Der Film versucht grösser zu sein und zu wirken, als er wirklich ist. Wären da nicht ein paar der ganz grossen Darsteller unserer Zeit, würde ich denken, dass es ein C-Movie ist. 

Ach, ich mag eigentlich kaum noch über diesen Film denken, schreiben oder sonst was machen .. 

Für solche, die die Comics nicht kennen, könnte es ein wenig schwierig werden mit diesem Film und die, die die Comics kennen, wird und ist es erst recht problematisch .. 

Ich für meinen Teil werde ihn mir nicht mehr ansehen .. die DVD wird ganz hinten im Regal landen ... und so was von Staub ansetzen .. so viel Staub, dass ich damit nach einiger Zeit einen Vulkan zumachen könnte.