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Freitag, 1. April 2016

The Flash ... Season 01 Episode 01 - City of Heroes... Der Anfang einer neuen Ära ---

Es ist noch immer so, dass ich ein Fan von Superhelden bin ..

Superman, Batman, Spider-Man, Wolverine, Green Arrow, Green Lantern .. und wen es da noch alles gibt .. 

Dazu gehört natürlich auch The Flash ... 

Vor einigen Jahren hat es schon einen Versuch gegeben, den Roten Blitz auf die kleine Leinwand zu bringen .. 

Obwohl die Darsteller schon zu dem Zeitpunkt weise gewählt worden waren, die Stories Spass gemacht haben, war die Zeit einfach noch nicht reif und nach ein paar wenigen Folgen, wurde die Serie abgesetzt .. 

Jetzt also, der neue Versuch .. 

Und .. es scheint, da inzwischen schon die zweite Staffel gezeigt wird und die dritte bestätigt worden ist, dass es dieses mal funktioniert hat ..

Schon nach dem Ansehen der ersten Hälfte der ersten Folge kann ich für mich sagen: jepp, so macht es Spass .. und ... auch jetzt sind die, in meinen Augen richtigen Darsteller für die jeweilige Figur gefunden worden .. 

Wie es sich für eine Pilotfolge gehört, wird, für TV-Verhältnisse geklotzt .. zu sehen bereits, wie der Flash gezeigt wird, wenn er auf Superspeed ist .. oder wenn ein Metawesen seine Kraft oder auch Kräfte einsetzt ..

Gut ist auch, dass die Serie mit der nötigen Portion Humor angereichert worden ist .. Das sieht man am Anfang dann, wenn Barry Allen, noch nicht an die Geschwindigkeit gewöhnt, nicht wirklich weiss, wie er bremsen muss, und dann halt einfach in etwas reinrennt, wenn auch nicht absichtlich .. und das nicht ohne gewisse Schmerzen abgeht ... 

Aber auch das Drama kommt nicht zu kurz .. wird doch von Anfang an ein Roter Faden aufgezeigt: Die Mutter von Barry wurde umgebracht, von einem Flash im gelben Anzug .. da zu jener Zeit noch niemand etwas von Meta- oder Superwesen gehört hat, wurde sein Vater für den Mord ins Gefängnis gesteckt ... etwas, dass sich mehr als genug auf das Leben von Barry ausgewirkt hat .. 

Barry war zwar noch sehr jung, war aber dabei, als ein gelber und ein roter superschneller Streifen um seine Mutter herumgedüst sind .. damit war und ist er der einzige Zeuge .. und hat damit sein Lebensaufgabe gefunden: er will den Mörder seiner Mutter finden ..

Aufgewachsen ist er bei einem sehr guten Bekannten, der bei der Polizei ein ganz guter Cop ist.

Die restliche Geschichte von Barry werde ich mir hier sparen, den die dürfte ja grundsätzlich bekannt sein .. und wenn nicht .. es gibt dazu genügend Comics ..

Auf jeden Fall .. Barry muss einsehen, dass er jetzt über Superkräfte verfügt .. und er muss sich eingestehen, diese noch nicht im Griff zu haben .. und damit heisst es: sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen .. und zu lernen, mit seinen Kräften umzugehen .. 

Damit muss er aber auch lernen, mit seinen zwei Identitäten umzugehen und auch neue Freundschafen werden geschlossen ..

Ich kann für mich sagen: der Einstieg ist sehr gelungen .. für mich zur Zeit eine der besten Serien, Mainstream-Serien .. wenn ich das so sagen darf .. Game of Thrones und andere sind da natürlich ein ganz anderes Kaliber .... 

Was ich noch sagen / schreiben möchte .. die anderen Darsteller schaffen es, genau wie der Hauptdarsteller, ihre Figuren zu fast echtem Leben zu erwecken .. und passen perfekt in diese neue Welt des Flash ... 

Einstand gelungen .. Sitzen Bleiben .. ganz klar eine Sechs Plus Plus Plus .. 

Bevor ich es vergesse ...

Eine ganz coole Idee war es, von den Machern, Barry und Oliver Queen aufeinandertreffen zu lassen. Barry, der nicht weiss, ob er ein Held ist oder nicht, der nicht weiss, ob er der Aufgabe gewachsen ist oder nicht .. und Oliver, der zum Mentor wird .. Für mich eine der ganz grossen Szenen in diesem Piloten .. und zu diesem Zeitpunkt wird auch dem hintersten und letzten Zuschauer klar: diese beiden, das werden eines Tages die besten Freunde sein .. fast so gut wie J.D. und Turk .. Best Buddies Forever .. 

Montag, 16. Juni 2014

Star Trek [Reboot] (2009)

Star Trek (2009)

Star Trek .. oder, wie es in neudeutsch auch genannt wird, Raumschiff Enterprise, ist die erste Serie, die ich im Fernsehen gesehen habe, so weit ich mich erinnern kann.

Daher ist es sicher verständlich, dass Star Trek einen besonderen Stellenwert in meinem Leben hat. Das liegt aber nicht nur an der Serie selber, das liegt daran, dass Star Trek einige gute Ideen und Visionen hat, die ich nicht nur sehr gut finde, ich würde es noch viel besser finden, würden diese Ideen und Visionen sich durchsetzen .. 

Oha, ich drifte ab, merke ich gerade .. 

Es gibt ein paar Dinge auf dieser Welt und in diesem Leben, die ich nicht wirklich gut finde .. eines davon sind Remakes, dann wären da noch die Reboots .. und wie sie das Zeugs auch immer nennen wollen und es auch tun .. 

Wie auch immer und ever .. 

Fangen wir also bei den Schauspielern an ..

William Shatner .. war, ist und wird immer sein .. Captain James Tiberius Kirk. Ist es für einen anderen Schauspieler also möglich, in diese übergrossen Fussspuren zu treten? Gibt es einen Schauspieler, der diese Rolle übernehmen und William Shatner vergessen machen kann?
Ich für meinen Teil werde es so formulieren: N E I N ...
N O ... N E V E R ...Es gibt nun einmal Figuren in Film und Fernsehen, die sind so sehr vom Schauspieler geprägt worden, dass es fast gar nicht mehr möglich ist, diese zu trennen und durch einen neuen Darsteller vergessen zu machen ... 
So auch in diesem Film ... 

Keine Frage ... Chris Pine gibt sich die grösste Mühe und liefert einen wirklich guten James Tiberius Kirk ab .. er gibt der Figur auch neue Facetten .. von wegen alter Säufer wenn gefrustet, nur, dass Kirk keiner Prügelei aus dem Weg geht, dass wissen wir ja eh schon, dass Kirk nicht nein sagen konnte zu einer schönen Frau, ist ja auch bekannt. Das Kirk und Spock die besten Freunde sind und jeder für den anderen durch die Hölle gehen und sein Leben geben würde, wissen wir ja eigentlich auch schon. Trotzdem .. Chris Pine spielt seinen Kirk sehr gut und macht es mir daher leicht, ihn auch als Kirk Nummer 2 zu sehen. Die Nummer 1 wird er nie werden, aber, als Nummer 2 wird es funktionieren. Auf jeden Fall in meiner kleinen Welt.

Noch viel problematischer ist Spock. Zachary Quinto hat auch einen sehr hässlichen Job übernommen und mit der Aufgabe zu kämpfen, dass er die übergrossen Ohren von Leonard Nimoy ausfüllen soll. Auch hier: er gibt sich redlich Mühe, aber, bis in alle Ewigkeit wird man auf die Frage, welcher Schauspieler die Rolle von Spock gespielt hat, mit dem Namen von Leonard Nimoy antworten. 
Auch hier sind Darsteller und Charakter so sehr mit einander verbunden und verwachsen, dass sie kaum auseinanderzubringen sind und es auch nie jemand schaffen wird, an Nimoy vorbeizukommen.

Bones, oder, wie er auf Deutsch genannt wird, Pille, gespielt von Deforest Kelley, eine Figur, ein Charakter, ohne den Star Trek nie funktioniert hätte. Wie er sich immer mit Spock gekabelt hat, wie sie sich immer wieder angezündet haben, und trotzdem war da eine Freundschaft, eine wirklich tiefe Freundschaft, wo jeder den anderen braucht und immer für den anderen da ist. 
Karl Urban erledigt seinen Job sehr gut. Er kommt als junger Bones echt gut rüber und hat auch dieses rüpelhafte an sich, das auch schon Deforest drauf hatte. Wie gesagt, was mir bei Urban so gefällt ist, dass er sich herrlich zurücknimmt und gar nicht erst versucht, Kelley den Rang ablaufen zu wollen .. stattdessen würdigt er ihn eher.

Die Story? Es ist ein Reboot. Daher fängt die Geschichte von vorne an. An der Akademie. Wie haben sich die einzelnen Charaktere kennengelernt, wie wurden sie zu Freunden? 

Eine der grössten Änderungen ist, dass der Heimatplanet von Spock zerstört wird und es nur noch ein paar tausend Überlebende hat, ein paar tausend Vulkanier. Ein sehr guter Kniff, wenn ich das so sagen darf. Damit wird verhindert, dass alte Geschichten aufgewärmt werden. 

Es zeigt den Drehbuchautoren auch, dass sie sich richtig austoben können, bei den neuen Filmen. Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Grenzen sind da, um überschritten zu werden. 

Es kann durchaus sein, dass in einem weiteren Teil noch ganz andere Sachen anders angegangen werden. Vielleicht .. aber lassen wir das Spekulieren...

Wie gesagt .. ich liebe Star Trek und ich habe mir den Film mit grosser Skepsis angesehen .. und .. ich wurde gar nicht enttäuscht .. was nicht wirklich einfach ist .. 

Diesen Film muss ich mir noch ein paar mal ansehen, bis ich wirklich alles entdeckt habe, dass es zu entdecken gibt .. dafür ist der Regisseur bekannt, dass er es liebt, Anspielungen und versteckte Hinweise in den Film einzubauen....