Star Trek II - The Wrath of Khan
Der Zorn des Khan ...
Khan ..
Wenn Trekkies nach dem Bösewicht schlechthin im Trek-Universe gefragt werden, dann fällt fast immer der Name Khan.
Und, meiner Meinung nach, hat es weder vorher, noch nachher einen Gegner gegeben, der so intensiv, so gefährlich, so charmant, so menschlich, so unmenschlich, so überlegen war, wie Khan.
Das liegt zu 100% an der Wahl des Darstellers des Khan. Es war ein Geniestreich dafür Ricardo Montalban zu wählen.
In den Augen der damaligen Trekkies war er sicher nicht die erste Wahl und sicher auch nicht die beste, auf jeden Fall, bevor der Film in die Kinos gekommen ist.
Warum nicht die erste Wahl? Da hat man einen Schauspieler, der eher die Rolle des Latin-Lovers zu füllen vermag? Der Schauspieler, der die Hauptrolle in Fantasy-Island gespielt hat? Dort den Guten spielt, der dafür sorgt, dass die Besucher der Insel den Weg ins Leben wieder finden? Der in der Serie immer einen weissen Anzug trägt und so seriös rüberkommt?
Es hat funktioniert .. und wie ...
Es darf ja nicht vergessen werden: Ricardo Montalban hat die Rolle ja schon in einer Folge von Star Trek Original Series gespielt, hat dort schon zeigen dürfen, wie fies, gemein und vor allem, wie gefährlich und charmant (gefährlich charmant) er sein kann.
Schon in der Serie hat er zu den Gegnern überhaupt gehört und der Enterprise-Crew das Leben mehr als schwer gemacht und wurde am Schluss auf einen unbewohnten Planeten verbannt, wo er, dem Anschein nach, kein Unheil mehr anrichten kann.
Genau dort schliesst auch der Film an: durch ein Missverständnis und eine Ungenauigkeit, landet ein Schiff der Föderation auf diesem Planeten, der inzwischen sehr unwirtlich geworden ist, wo sie auch prompt von Khan und seinen Leuten gefangen genommen werden.
Der sieht seine Chance gekommen, um sich an Kirk zu rächen.
Es wird ein Kampf der Giganten. Auf der einen Seite Kirk, der zu 99% auf sein Bauchgefühl hört und auf der anderen Seite Khan, der Kirk mit seinem überlegenen Intellekt überlegen zu sein scheint.
Am Schluss finden sich trotzdem beide auf der gleichen Stufe wieder .. von der es Kirk zurück zum Denken schafft und Khan noch eine runter fällt und eher auf seine tierischen Instinkte hört.
Es ist auch ein Kampf, und das macht mir den Film mehr als sympathisch, der mehr als genug Opfer fordert, zu denen auch Spock gehört, der sich für die Crew der Enterprise opfert und zum ersten mal sehen wir, wie tief die Freundschaft zwischen Kirk und Spock wirklich ist.
Es ist eine sehr tiefe und verbundene Freundschaft, die Welten und Rassen hinter sich lässt.
Es ist eine Freundschaft, die ein tiefes Loch, einen tiefen Riss in Kirk und seinem Herzen hinterlässt, dass von niemandem jemals wieder aufgefüllt werden kann.
Es ist aber auch eine Freundschaft, wie wir im dritten Teil sehen werden, für die Kirk alles opfert, was er opfern kann, alles was ihm wichtig ist.
Für mich ist das, neben Zurück in die Gegenwart, der beste Kinofilm der Original-Crew.
Ein, für mich, sehr intensiver Film, der sogar mich an meinen Nägeln kauen lässt.
Er gehört auch zu den Filmen, die ich mir immer ganz ansehen muss, in der Hoffnung, doch noch etwas neues zu entdecken, das mir bisher entgangen ist.
Ich meinem Fall erhält er auch das Prädikat: aspietauglich.
Hier gehe ich meinen Hobbies nach und das in schriftlicher Form. Meine Hobbies sind Film und Filme, TV und Fernsehen, Serien und Schauspieler und Schauspielerinnen, News und Neuigkeiten, Musik, Musiker, CDs und Alben. Da ich es nicht lassen kann, werde ich mich nicht scheuen, zu schreiben, was ich ich darüber denke, schreibe eine Rezension, eine Kritik und kotze mich auch einmal aus.
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Mittwoch, 25. Juni 2014
Montag, 16. Juni 2014
Star Trek [Reboot] (2009)
Star Trek (2009)
Star Trek .. oder, wie es in neudeutsch auch genannt wird, Raumschiff Enterprise, ist die erste Serie, die ich im Fernsehen gesehen habe, so weit ich mich erinnern kann.
Daher ist es sicher verständlich, dass Star Trek einen besonderen Stellenwert in meinem Leben hat. Das liegt aber nicht nur an der Serie selber, das liegt daran, dass Star Trek einige gute Ideen und Visionen hat, die ich nicht nur sehr gut finde, ich würde es noch viel besser finden, würden diese Ideen und Visionen sich durchsetzen ..
Oha, ich drifte ab, merke ich gerade ..
Es gibt ein paar Dinge auf dieser Welt und in diesem Leben, die ich nicht wirklich gut finde .. eines davon sind Remakes, dann wären da noch die Reboots .. und wie sie das Zeugs auch immer nennen wollen und es auch tun ..
Wie auch immer und ever ..
Fangen wir also bei den Schauspielern an ..
William Shatner .. war, ist und wird immer sein .. Captain James Tiberius Kirk. Ist es für einen anderen Schauspieler also möglich, in diese übergrossen Fussspuren zu treten? Gibt es einen Schauspieler, der diese Rolle übernehmen und William Shatner vergessen machen kann?
Ich für meinen Teil werde es so formulieren: N E I N ...
N O ... N E V E R ...Es gibt nun einmal Figuren in Film und Fernsehen, die sind so sehr vom Schauspieler geprägt worden, dass es fast gar nicht mehr möglich ist, diese zu trennen und durch einen neuen Darsteller vergessen zu machen ...
So auch in diesem Film ...
Keine Frage ... Chris Pine gibt sich die grösste Mühe und liefert einen wirklich guten James Tiberius Kirk ab .. er gibt der Figur auch neue Facetten .. von wegen alter Säufer wenn gefrustet, nur, dass Kirk keiner Prügelei aus dem Weg geht, dass wissen wir ja eh schon, dass Kirk nicht nein sagen konnte zu einer schönen Frau, ist ja auch bekannt. Das Kirk und Spock die besten Freunde sind und jeder für den anderen durch die Hölle gehen und sein Leben geben würde, wissen wir ja eigentlich auch schon. Trotzdem .. Chris Pine spielt seinen Kirk sehr gut und macht es mir daher leicht, ihn auch als Kirk Nummer 2 zu sehen. Die Nummer 1 wird er nie werden, aber, als Nummer 2 wird es funktionieren. Auf jeden Fall in meiner kleinen Welt.
Noch viel problematischer ist Spock. Zachary Quinto hat auch einen sehr hässlichen Job übernommen und mit der Aufgabe zu kämpfen, dass er die übergrossen Ohren von Leonard Nimoy ausfüllen soll. Auch hier: er gibt sich redlich Mühe, aber, bis in alle Ewigkeit wird man auf die Frage, welcher Schauspieler die Rolle von Spock gespielt hat, mit dem Namen von Leonard Nimoy antworten.
Auch hier sind Darsteller und Charakter so sehr mit einander verbunden und verwachsen, dass sie kaum auseinanderzubringen sind und es auch nie jemand schaffen wird, an Nimoy vorbeizukommen.
Bones, oder, wie er auf Deutsch genannt wird, Pille, gespielt von Deforest Kelley, eine Figur, ein Charakter, ohne den Star Trek nie funktioniert hätte. Wie er sich immer mit Spock gekabelt hat, wie sie sich immer wieder angezündet haben, und trotzdem war da eine Freundschaft, eine wirklich tiefe Freundschaft, wo jeder den anderen braucht und immer für den anderen da ist.
Karl Urban erledigt seinen Job sehr gut. Er kommt als junger Bones echt gut rüber und hat auch dieses rüpelhafte an sich, das auch schon Deforest drauf hatte. Wie gesagt, was mir bei Urban so gefällt ist, dass er sich herrlich zurücknimmt und gar nicht erst versucht, Kelley den Rang ablaufen zu wollen .. stattdessen würdigt er ihn eher.
Die Story? Es ist ein Reboot. Daher fängt die Geschichte von vorne an. An der Akademie. Wie haben sich die einzelnen Charaktere kennengelernt, wie wurden sie zu Freunden?
Eine der grössten Änderungen ist, dass der Heimatplanet von Spock zerstört wird und es nur noch ein paar tausend Überlebende hat, ein paar tausend Vulkanier. Ein sehr guter Kniff, wenn ich das so sagen darf. Damit wird verhindert, dass alte Geschichten aufgewärmt werden.
Es zeigt den Drehbuchautoren auch, dass sie sich richtig austoben können, bei den neuen Filmen. Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Grenzen sind da, um überschritten zu werden.
Es kann durchaus sein, dass in einem weiteren Teil noch ganz andere Sachen anders angegangen werden. Vielleicht .. aber lassen wir das Spekulieren...
Wie gesagt .. ich liebe Star Trek und ich habe mir den Film mit grosser Skepsis angesehen .. und .. ich wurde gar nicht enttäuscht .. was nicht wirklich einfach ist ..
Diesen Film muss ich mir noch ein paar mal ansehen, bis ich wirklich alles entdeckt habe, dass es zu entdecken gibt .. dafür ist der Regisseur bekannt, dass er es liebt, Anspielungen und versteckte Hinweise in den Film einzubauen....
Star Trek .. oder, wie es in neudeutsch auch genannt wird, Raumschiff Enterprise, ist die erste Serie, die ich im Fernsehen gesehen habe, so weit ich mich erinnern kann.
Daher ist es sicher verständlich, dass Star Trek einen besonderen Stellenwert in meinem Leben hat. Das liegt aber nicht nur an der Serie selber, das liegt daran, dass Star Trek einige gute Ideen und Visionen hat, die ich nicht nur sehr gut finde, ich würde es noch viel besser finden, würden diese Ideen und Visionen sich durchsetzen ..
Oha, ich drifte ab, merke ich gerade ..
Es gibt ein paar Dinge auf dieser Welt und in diesem Leben, die ich nicht wirklich gut finde .. eines davon sind Remakes, dann wären da noch die Reboots .. und wie sie das Zeugs auch immer nennen wollen und es auch tun ..
Wie auch immer und ever ..
Fangen wir also bei den Schauspielern an ..
William Shatner .. war, ist und wird immer sein .. Captain James Tiberius Kirk. Ist es für einen anderen Schauspieler also möglich, in diese übergrossen Fussspuren zu treten? Gibt es einen Schauspieler, der diese Rolle übernehmen und William Shatner vergessen machen kann?
Ich für meinen Teil werde es so formulieren: N E I N ...
N O ... N E V E R ...Es gibt nun einmal Figuren in Film und Fernsehen, die sind so sehr vom Schauspieler geprägt worden, dass es fast gar nicht mehr möglich ist, diese zu trennen und durch einen neuen Darsteller vergessen zu machen ...
So auch in diesem Film ...
Keine Frage ... Chris Pine gibt sich die grösste Mühe und liefert einen wirklich guten James Tiberius Kirk ab .. er gibt der Figur auch neue Facetten .. von wegen alter Säufer wenn gefrustet, nur, dass Kirk keiner Prügelei aus dem Weg geht, dass wissen wir ja eh schon, dass Kirk nicht nein sagen konnte zu einer schönen Frau, ist ja auch bekannt. Das Kirk und Spock die besten Freunde sind und jeder für den anderen durch die Hölle gehen und sein Leben geben würde, wissen wir ja eigentlich auch schon. Trotzdem .. Chris Pine spielt seinen Kirk sehr gut und macht es mir daher leicht, ihn auch als Kirk Nummer 2 zu sehen. Die Nummer 1 wird er nie werden, aber, als Nummer 2 wird es funktionieren. Auf jeden Fall in meiner kleinen Welt.
Noch viel problematischer ist Spock. Zachary Quinto hat auch einen sehr hässlichen Job übernommen und mit der Aufgabe zu kämpfen, dass er die übergrossen Ohren von Leonard Nimoy ausfüllen soll. Auch hier: er gibt sich redlich Mühe, aber, bis in alle Ewigkeit wird man auf die Frage, welcher Schauspieler die Rolle von Spock gespielt hat, mit dem Namen von Leonard Nimoy antworten.
Auch hier sind Darsteller und Charakter so sehr mit einander verbunden und verwachsen, dass sie kaum auseinanderzubringen sind und es auch nie jemand schaffen wird, an Nimoy vorbeizukommen.
Bones, oder, wie er auf Deutsch genannt wird, Pille, gespielt von Deforest Kelley, eine Figur, ein Charakter, ohne den Star Trek nie funktioniert hätte. Wie er sich immer mit Spock gekabelt hat, wie sie sich immer wieder angezündet haben, und trotzdem war da eine Freundschaft, eine wirklich tiefe Freundschaft, wo jeder den anderen braucht und immer für den anderen da ist.
Karl Urban erledigt seinen Job sehr gut. Er kommt als junger Bones echt gut rüber und hat auch dieses rüpelhafte an sich, das auch schon Deforest drauf hatte. Wie gesagt, was mir bei Urban so gefällt ist, dass er sich herrlich zurücknimmt und gar nicht erst versucht, Kelley den Rang ablaufen zu wollen .. stattdessen würdigt er ihn eher.
Die Story? Es ist ein Reboot. Daher fängt die Geschichte von vorne an. An der Akademie. Wie haben sich die einzelnen Charaktere kennengelernt, wie wurden sie zu Freunden?
Eine der grössten Änderungen ist, dass der Heimatplanet von Spock zerstört wird und es nur noch ein paar tausend Überlebende hat, ein paar tausend Vulkanier. Ein sehr guter Kniff, wenn ich das so sagen darf. Damit wird verhindert, dass alte Geschichten aufgewärmt werden.
Es zeigt den Drehbuchautoren auch, dass sie sich richtig austoben können, bei den neuen Filmen. Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Grenzen sind da, um überschritten zu werden.
Es kann durchaus sein, dass in einem weiteren Teil noch ganz andere Sachen anders angegangen werden. Vielleicht .. aber lassen wir das Spekulieren...
Wie gesagt .. ich liebe Star Trek und ich habe mir den Film mit grosser Skepsis angesehen .. und .. ich wurde gar nicht enttäuscht .. was nicht wirklich einfach ist ..
Diesen Film muss ich mir noch ein paar mal ansehen, bis ich wirklich alles entdeckt habe, dass es zu entdecken gibt .. dafür ist der Regisseur bekannt, dass er es liebt, Anspielungen und versteckte Hinweise in den Film einzubauen....
Mittwoch, 11. Juni 2014
Star Trek IV - The Voyage Home (1986)
Star Trek IV - The Voyage Home (1986)
Es gibt eine Diskussion im Star Trek Universum, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt:
Ist nun The Wraith of Khan oder The Voyage Home der beste Star Trek - Film?
Ich mache es mir bei solchen Sachen recht einfach: für mich ist jeder der beiden Filme ein Klassiker. Jeder der beiden macht mir Freude, ich habe bei jedem der beiden sehr viel Spass, wenn ich ihn mir ansehe.
Warum soll ich mir mein Leben mit so einer Frage schwer machen? Wo der eine eher in Richtung Action / Drama tendiert, zeigt der andere in Richtung Comedy / Öko / Drama.
Beides verschiedene Richtungen, und jeder der beiden Filme ist sehr gut, in dem was er zeigt.
Wie gesagt: The Voyage Home.
Was gefällt mir an dem Film.
Es fängt schon mit der Grundidee an: die Erde wird einem Gegner angegriffen, dem niemand gewachsen scheint. Schnell bemerkt man, dass der Angreifer kommunizieren will, aber, es wird auch schnell klar; wir verstehen diese Sprache nicht. Spock findet heraus, dass das einzige Lebewesen, dass diese Sprache spricht ein Blauwal ist.
Problem: Blauwale sind seit Jahrzehnten ausgestorben und nachahmen kann man die Sprache auch nicht.
Idee: Back to the Vergangenheit, einen Blauwal einfangen, Back to the Future und die beiden das Ganze ausdiskutieren lassen.
Es ist herrlich zu sehen, wie sich die Crew in der Vergangenheit mit Probleme herumschlagen muss. Süss auch die Szene, als Scotty einem Computer einen mündlichen Befehl geben will, dieser natürlich nicht reagiert. Ein Mann gibt im die Computermaus in die Hand und Scotty spricht in die Maus hinein, im Glauben, das sei ein Mikrofon :-D. Genial. Solche Szenen hat es zu Hauf in dem Film.
Natürlich will der Film auch darauf hinweisen, dass der Mensch scheisse mit der Welt und Umwelt umgeht. Was er auch sehr gut macht. Vor allem, er ist mit der Message nicht aufdringlich, sondern das ganze ist perfekt in den Film verpackt.
William Shatner, Leonard Nimoy, Deforrest Kelly, und alle anderen .. alle haben sie einen perfekten Job abgeliefert und als Team aufgespielt. Ich sehe hier keine Ego-Probleme eines Schauspielers.
Sehr guter Film .. eigentlich hätte ich gerade Lust, mir den Film wieder einmal anzusehen.
Das ist auch ein Film, den ich mir in voller Länge ansehen kann, ohne dass ich nervös werde, ohne das ich mich langweile. Gott sei dank, gibt es solche Filme, sonst müsste ich bei der Fernbedienung jeden Monat die Fast Forward Taste austauschen, weil sie wieder aufgebraucht ist.
Schlussendlich bleibt zu sagen .. auch ein Film für die Ewigkeit .. ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass es mehr solcher Filme gibt, als ich bisher gedacht habe .. ich werde auf jeden Fall dranbleiben .. mal sehen, ob ich diese Filme in hundert Jahren immer noch so gut finde ..
Es gibt eine Diskussion im Star Trek Universum, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt:
Ist nun The Wraith of Khan oder The Voyage Home der beste Star Trek - Film?
Ich mache es mir bei solchen Sachen recht einfach: für mich ist jeder der beiden Filme ein Klassiker. Jeder der beiden macht mir Freude, ich habe bei jedem der beiden sehr viel Spass, wenn ich ihn mir ansehe.
Warum soll ich mir mein Leben mit so einer Frage schwer machen? Wo der eine eher in Richtung Action / Drama tendiert, zeigt der andere in Richtung Comedy / Öko / Drama.
Beides verschiedene Richtungen, und jeder der beiden Filme ist sehr gut, in dem was er zeigt.
Wie gesagt: The Voyage Home.
Was gefällt mir an dem Film.
Es fängt schon mit der Grundidee an: die Erde wird einem Gegner angegriffen, dem niemand gewachsen scheint. Schnell bemerkt man, dass der Angreifer kommunizieren will, aber, es wird auch schnell klar; wir verstehen diese Sprache nicht. Spock findet heraus, dass das einzige Lebewesen, dass diese Sprache spricht ein Blauwal ist.
Problem: Blauwale sind seit Jahrzehnten ausgestorben und nachahmen kann man die Sprache auch nicht.
Idee: Back to the Vergangenheit, einen Blauwal einfangen, Back to the Future und die beiden das Ganze ausdiskutieren lassen.
Es ist herrlich zu sehen, wie sich die Crew in der Vergangenheit mit Probleme herumschlagen muss. Süss auch die Szene, als Scotty einem Computer einen mündlichen Befehl geben will, dieser natürlich nicht reagiert. Ein Mann gibt im die Computermaus in die Hand und Scotty spricht in die Maus hinein, im Glauben, das sei ein Mikrofon :-D. Genial. Solche Szenen hat es zu Hauf in dem Film.
Natürlich will der Film auch darauf hinweisen, dass der Mensch scheisse mit der Welt und Umwelt umgeht. Was er auch sehr gut macht. Vor allem, er ist mit der Message nicht aufdringlich, sondern das ganze ist perfekt in den Film verpackt.
William Shatner, Leonard Nimoy, Deforrest Kelly, und alle anderen .. alle haben sie einen perfekten Job abgeliefert und als Team aufgespielt. Ich sehe hier keine Ego-Probleme eines Schauspielers.
Sehr guter Film .. eigentlich hätte ich gerade Lust, mir den Film wieder einmal anzusehen.
Das ist auch ein Film, den ich mir in voller Länge ansehen kann, ohne dass ich nervös werde, ohne das ich mich langweile. Gott sei dank, gibt es solche Filme, sonst müsste ich bei der Fernbedienung jeden Monat die Fast Forward Taste austauschen, weil sie wieder aufgebraucht ist.
Schlussendlich bleibt zu sagen .. auch ein Film für die Ewigkeit .. ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass es mehr solcher Filme gibt, als ich bisher gedacht habe .. ich werde auf jeden Fall dranbleiben .. mal sehen, ob ich diese Filme in hundert Jahren immer noch so gut finde ..
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