Sonntag, 8. Mai 2016

Harem Scarem - Overload ... in der Schweiz wohl eher unbekannter Art und Weise ... leiderlicherweise ...

Ich versuche mich gerade zu erinnern, wie ich auf diese Truppe aufmerksam geworden bin ..

Hmm ... am Wahrscheinlichsten ist, dass ich im Metal Hammer oder Rock Hard oder beiden ein Review zu einem der Alben gelesen und mir dann gedacht habe, es wäre eine gute Idee, die CD zu bestellen ... 

"Dagger" .. damit wären wir bei Overload und dem Song Dagger, mit dem sie beginnt .. es rockt .. es kracht .. der Sänger singt und schreit sich die Stimme aus der Brust .. und lässt die Lungen fast explodieren .. das Lied selber gefällt mir recht gut ... ist es doch als Einstiegssong ein Statement ... nach dem Motto: wir können auch ganz schön derbe auf die Kacke hauen .. und damit wäre dann zu dem Song auch fast alles gesagt ... mir gefällt er .. und .. macht sich bei mir und in meinem Leben gut zum Fahren .. so dass ich lauthals dazu mitgröhlen oder auch mitsingen kann .. 

"Afterglow" ... hier fängt es ein wenig gesitteter an .. aber .. nicht lange, denn dann steigen die Gitarren mitten ins Lied ein .. und der Chorus .. vom Feinsten .. ganz grosses Musical .. kann ich mir jeden Tag geben .. der Song hat auch was von einem Soundtrack .. gefällt mir vielleicht auch aus diesem Grund mehr als gut ...

"Rise and Fall" ... Das Lied kommt auch recht gut und hart rüber ... und macht sicher auch Spass .. aber .. es fehlt der letzte Kick .. der es zu einem Stück macht, ohne das ich nicht mehr leben könnte ..

"Don't come easy" ...und dann gleich wieder ein Lied für die Gehörgänge .. was für ein Song .. nicht leise .. nein .. eher laut .. und rockt die halbe Hölle leer .. und dann dieser Chorus .. da könnte ich süchtig danach werden .. 

"Can't live with you" ... und dann wollen sie es in Sachen Balladen wissen .. und das ist keine, die sich im Kitsch wälzt .. ne .. der Sänger hat zum Glück eine ganz eigene Stimme .. die dafür sorgt, dass da mehr als genug Feeling rüberkommt .. um den Song auch glaubwürdig wirken zu lassen .. gefällt mir ausgesprochen gut ... könnte ich gut dazu einfach nur chillen und die Seele baumeln lassen ...

"Forgive and Forget" ... hört sich anfangs eher ein wenig "zahnloser" an ... aber .. lustigerweise spüre ich die Spannung ... und frage mich, wie der Refrain wohl sein wird .. und siehe da.. der ist nicht von schlechten Eltern .. gutes Lied ... sehr guter Refrain .. aber irgendwie .. es fehlt der ganz letzte Kick .. um das Lied über alle anderen heben zu lassen .. 

"All you're getting" ... eine Halbballade ... und sehr melancholisch ... und auch hier .. der Sänger schafft es, sehr viel an Gefühl rüberzubringen .. ist aber leider ein Song, der bei mir, sollte ich in einer gewissen Stimmung sein, dafür Sorge tragen kann, dass es mir noch schlechter gehen könnte .. so gesehen .. Aufpassen ist angesagt ...

"Leading me on" ... ah .. sieh an .. um den Zuhörer zu täuschen, startet das Lied verhalten, zurückhaltend, nur um im Chorus dann die Höllenhunde von der Leine zu lassen .. hört sich gut an .. ist aber für mich nicht genug .. da der Refrain in meinen Ohren nicht sooo gut ist, als dass sich das Warten dann wirklich gelohnt hat ..

"Understand you" .... könnte so was wie ein Mittelding aus Halb- und Vollballade sein .. lässt mich ein wenig ratlos zurück .. obwohl der Song im ersten Augenblick recht nett scheint .. aber .. ich merke schon, wie ich gähnen möchte, oder sich meine Gedanken in sonst eine Richtung verflüchtigen möchten ...

"Same mistakes" ...hört sich im ersten Moment auch recht gut an .. der Refrain schafft es auf jeden Fall, sich für ein paar Minuten festzubeissen .. aber dann, ist der Zauber auch schon wieder verflogen ...

"Wishing" ... hmmm .. der Song fängt ein wenig seltsam an, so dass ich ihn nach der ersten Minute noch nicht ganz einordnen kann .. episch?? balladesk? .. melancholisch? ... ich bin mir da nicht so ganz sicher .. daher lasse ich den Versuch bleiben ...

Es bleibt zu sagen .. es hat auf diesem Album mehr als genug Songs, die über dem Schnitt sind, so dass sich der Kauf und das in-die-sammlung-stellen so was von lohnt .. 


Samantha Mumba - Gotta tell you ... äh .. wow .. auch schon eine ganz eckige Kante her ...

Das Album startet mit dem Song "Gotta tell you" ... 

Um es gleich in den Raum zu stellen .. hier handelt sich um ein ganz poppiges Album .. 

Der Start in das Album ist schon mal nicht schlecht ... sicher kein wirklich zeitloses Lied .. aber .. ich kann es mir anhören, ohne dass die Ohren an Selbstmord denken ... nett ... 

"Body II Body" ... hmm .. mal sehen, was nach diesem Pseudointro noch auf mich und die hörigen Gänge zukommt ... nicht wirklich 08/15 .. und Samantha Mumba hat auch eine echt gute und tolle Stimme .. und verleiht dem Song eine gewisse Klasse .. das Lied selber .. gefällt mir ..

"Baby come on over" ... ah .. nett .. poppig ... locker .. flockig .. so hört sich der Einstieg in das Lied an .. aber irgendwie .. ist es ein wenig dünn geraten .. als ob das eine oder andere fehlen würde .. hmmm .. aber trotz allem .. anhören kann ich es mir .. nur ... es macht sich wohl besser im Hintergrund, wenn ich am Arbeiten bin .. 

"Isn't it strange" ... hmmm ... Pop-Songs .. so langsam aber sicher .. finde ich wohl heraus, warum ich immer mehr in Richtung Metal abdrifte .. irgendwie .. sind diese Popsongs oft ein wenig dünn geraten ... und es fehlt ein wenig an Substanz .. so auch hier .. auch wenn das Teil beim ersten mal Anhören noch recht nett tönt .. die Freude dürfte wohl schnell vergehen .. es fehlt die Klasse ... 

"Lately" ... Das ist doch mal wieder ein Lied .. haut mich fast aus dem Ohrensessel .. gut gemacht .. sehr gut gemacht sogar ... 

"What's it gonna be" ... lässt mich kalt .. packt mich nicht wirklich .. holt mich nicht ab .. so fühle ich mich nur verlassen und einsam .. 

"Always come back to your love" ... könnte schon fast ein Dance-Song sein .. aber .. davon versteh ich eh viel zu wenig .. auf jeden Fall verstehe ich, dass dieses Lied weit an mir vorbei geht .. auch wenn es eine nette Melodie hat .. ich es mir auch gerne anhöre .. aber .. ich fühle nicht den "Zwang" .. das Verlangen, die CD einzulegen und dann gleich zu diesem Song zu skippen ..

"Lose again" ... he .. das hier, das gefällt mir .. tolle Melodie .. Samantha singt super .. und der Chorus .. grandios .. gefällig .. süss .. und holt mich mehr als ab ..

"Feelin' is right" ... für dieses Lied gilt, mit zwei Strichen Minus das gleiche, wie bei Lose again .. 

"Never meant to be" .. ah .. es könnte eine Ballade sein .. mal hören .. mal hören .. bis jetzt gefällt sie mir .. hört sich schön an .. balladesk halt .. und einnehmend ... doch .. sehr schöne Ballade .. gelungen .... 

"Believe in me" ... Ah .. so was .. aber auch .. hört sich nach einem recht positiven Lied an .. jepp .... gefällt mir sehr gut .. bis jetzt der beste Song auf dieser Scheibe .. den kann ich mir geben, wenn es mir schlecht geht ... der kann mich sogar aufheitern ... 

"Til the night becomes the day" ... nettes Lied .. nicht mehr .. aber auch nicht weniger ... obwohl .. doch .. kann ich mir sogar bewusst anhören .. aber .. macht bei mir wohl am meisten Sinn .. ne warte mal .. tolles Lied .. gefällt mir mit jeder Sekunde besser ..

Im Gegensatz zu Recycler .. muss ich hier nicht lange überlegen: geht das Album in meiner Sammlung verloren, werde ich es mir so schnell wie möglich wieder zulegen ...


Samstag, 7. Mai 2016

Poison - Native Tongue ... auch die habe ich mir .. noch einmal zugelegt .. von wegen .. die erste Version ist verloren gegangen ..

Gut .. die erste Version die ich hatte, habe ich verloren .. oder konnte einfach nicht mehr gefunden werden ...

Es geht los mit dem Lied "Native Tongue" dass das Intro zu "The Scream" ist .... rockt schon mal in die richtige Richtung und ist ein halber Spasssong .. jepp .. kann ich gut dazu die Welt um mich herum vergessen .. und ihn einfach geniessen ..

"Stay alive" ... toller Rhythmus .. toller Gesang .. macht Spass .. und bringt gute Laune ...

"Until you suffer some fire and ice" .... eine der besten, schönsten und aufregendsten Balladen ever .. mehr mag ich dazu gar nicht sagen ...

"Body Talk" .. ein Fun-Song .. der auch wirklich sehr viel Spass macht ...

"Richies acoustic thang" .. ein kurzes Instrumental, dass einem einen kleinen Einblick in das ganz grosse Können von Richie Kotzen gibt .. 

"Ain't that the truth" ... und noch ein Song .. der einfach so was von Spass macht .. diese Gruppe wird und wurde schon immer unterschätzt ..

"Stand" .. jepp .. ein genialer, kleiner Song .. der zeigt, dass diese Gruppe es versteht, Songs zu schreiben, die auch Qualitativ über jeden Zweifel erhaben sind .. schon fast ein Gospel .. Rockspel .. oder ähnlich .. auf jeden Fall ganz grosses Musicalkino .. 

"Bring it home" .. ah .. sieh an .. hier kotzen sie sich über Politiker und sonstige Deppen aus .. und diese Aggressivität steht ihnen sehr gut .. geiler Song .. 

"7 Days over you" .. und dann gibt es gleich wieder einen ganz fröhlichen, aufheiternden Song .. macht sehr viel Spass ... könnte ich mir jeden Tag etwa einmal anhören ...

"Theater of the Soul" .. und noch eine Ballade, die zum besten gehört, was ich in dieser Kategorie je gehört habe .. nur schon für diesen Song müsste man vor dieser Gruppe auf die Knie gehen und danken ...

"Strike up the band" .. ein eher durchschnittlicher Song .. das hätte ein wenig besser gemacht werden können .. 

"Ride Child Ride" .. na ja .. es fängt schon ein wenig langweilig an .. hmm .. ne .. scheint mich nicht für sich einnehmen zu können .. noch kurz den Chorus abwarten ... nö .. haut mich nicht vom Höckerlein .. 

"Blind Faith" .. auch nicht wirklich der Heuler ..

"Bastard Son of a Thousand Blues" ... doch .. damit kann ich schon viel mehr anfangen .. hier zeigen sie es allen Kritikern noch einmal ganz deutlich: wir sind echte Musiker .. und wissen, was wir wie zu machen haben .. ganz geiler Song .. rockt und rollt bis der Tag zur Nacht und umgekehrt wird ...

So ganz am Schluss bleibt nur zu sagen: das ist ein Album, dass man einfach haben muss .. so viele Bringer gibt es selten auf einem einzigen Album .. 

Thin Lizzy - Night Life ... Back to the Past .. oder so .....

Da sitze ich also .... und nehme einen neuen Anlauf mit diesem Album ..

Ich weiss, oder bin mir auf jeden Fall ziemlich sicher, dass ich vor einiger Zeit schon einmal angefangen habe, mich über diese Lieder auszulassen ... bin dann aber unterbrochen worden, oder hatte keine Lust mehr .. whatever ... 

Es geht los mit dem Lied "She knows" ... Locker, rockig und ganz gemütlich geht es los ... was in dem Fall aber nichts mit schwach oder schwächlich zu tun hat .. sondern eher mit der Rock'n'Roll Variante davon ... ein tolles Lied ... und Phil Lynott hat einfach eine ganz tolle Stimme .. was der alles an Gefühlen einbringen kann in einen Song .. ganz grosses Filmvergnügen .. und macht einfach nur Spass .. genau wie dieser Song ... 

"Night life" ... auch ein Song, der auf die Rock'n'Roll - Art und Weise ganz chillig daherkommt und trotzdem ganz still und nicht ganz heimlich ein ganz starker Song ist .. dazu kann ich ganz gut abhängen .. das Leben geniessen und mich einfach gehen lassen .. 

"It's only money" .. jetzt will er es dann doch genauer wissen und lässt die Gitarre ein wenig mehr und vor allem lauter sprechen .... trotzdem .. nicht gerade ein Song, der mich entweder in den Sessel drückt .. oder mich dazu auffordert, aufzustehen und ein wenig dazu abzutanzen ...

"Still in love with you" ... dem Titel nach könnte das eine Ballade sein .. und .. so wie das Lied beginnt .. muss es schon fast eine sein .. mal sehen, wie sehr sie mich für sich einzunehmen vermag .. nett .. nett .. nicht sehr nett .. aber .. nett .. 

"Frankie Carroll" ... hmmm .. mag mich nicht wirklich zu überzeugen .... 

"Showdown" ... äh .. ja ... ein wenig zu chillig .. zu chillig geraten .. ein wenig gähhn .. 

"Banshee" ... irgendwie .. kommt es einfach nicht so richtig in die Gänge .. und langweilt mich von Anfang an .. 

"Philomena" ... äh ja .. sage ich mal nicht viel dazu ..

"Sha-la-la" .. ah .. sie haben den Rock im Roll gefunden .. so scheint mir .. wollen wohl noch einmal die Sau rauslassen .. aber .. so richtig abkacken kann ich dazu nicht ... oder .. doch abkacken schon .. aber nicht wirklich abrocken ..

"Dear Heart" .. eine Ballade .... mehr sage ich mal nicht .. ausser .. nett anzuhören ... aber .. könnte mich im Fall der schlechten Fälle sogar in die Tiefe reissen ..

So alles in allem .. stelle ich mir jetzt die Frage: Warum zum Geier habe ich mir diese Scheibe gekauft .. es dürfte sehr wahrscheinlich sein, dass ich sie jetzt in die Ecke legen und dann vergessen werde .. 

Cher - Heart of Stone ... und wieder ein Album .. aus fast längst so was von vergangenen Zeiten ...

"If I could turn back time" ... Es mag zwar schon einige Stunden, Tage oder auch Jahre her sein, seit ich dieses Lied zum ersten mal gehört habe, aber, es hat nichts von seinem Reiz verloren .. gut .. über das Musikvideo dazu kann man so was von sehr geteilter Meinung sein .. aber .. das Lied selber .. höre ich mir auch heute noch sehr gerne an .. auch wenn es sehr AOR ist .. doch, diese Frau hat eine ganz grosse und ganz geile Stimme .. und hebt damit dieses Lied weit über den Schnitt hinaus hoch ... 

"Just like Jesse James" ... womit wir dann auch gleich bei Lied Nummer zwei sind .. eine Ballade .. und .. auch hier kann sie zeigen, was für eine begnadete Sängerin sie ist ... und wohl immer bleiben wird ... es gibt nicht wirklich viele Frauen in diesem Bereich der Musik, die mit ihr mithalten können .. geiles Lied ... geiler Song .. gefällt mir sehr sehr sehr gut .. und was für eine Melodie .. zum in die Knie gehen .. 

"You wouldn't know love" .. ein kleiner feiner AOR-Rocker .. der mir auch Spass macht .. zwar kein wirklicher Überflieger ist ... aber, dieses Stück hat auch seinen Reiz .. und schon stelle ich fest, dass ich mit dem Kopf im Takt dazu mitnicke .. damit wäre dann wohl das meiste gesagt .. oder auch geschrieben .. 

"Heart of Stone" .. das gerade der Titelsong, auf jeden Fall in meinen Augen, zu den eher schwächeren Songs auf diesem Album gehört .. hmm .. kann ich mir nicht erklären .. aber .. für mich ist das so ... und wird sich auch nicht mehr ändern .. 

"Still in love with you" .. gleich von der ersten Sekunde an habe ich bei diesem Lied das Gefühl, dass es sich an mir vorbeischleichen will, um nicht gestehen zu müssen, dass es nicht so gut ist, wie es gerne wäre ..

"Love on a Rooftop" .. für mich so ein Lied, dass sich eher nach einem Deutschen Schlager anfühlt, als nach sonst was anderem .. muss ich nicht wirklich haben .. 

"Emotional Fire" ... es beginnt recht interessant, mit einer gut gespielten Gitarre .. und die Frau singt halt noch immer recht gut .. aber dann der Refrain .. will mehr sein .. als er sein kann .. bähh .. haut mich kaum um .. berührt mich nicht wirklich .. 

"All because of you" ...Der Anfang gibt mir das Gefühl, als ob gleich eine TV-Serie starten würde .. und ich warte darauf, dass etwas passiert, das mich interessiert .. aber ... nur Cher singt .. dann kommen ein paar mehr Instrumente dazu .. aber irgendwie .. es fehlt der Kick .. es fehlt .. das Paff .. es fehlt .. eigentlich fehlt schon viel zu vieles .. 

"Does anybody really fall in love anymore" .. eine Ballade .. die auch schon von anderen Musikern zum Besten gegeben worden ist .. mit dem Lied hat sie nichts falsch machen können .. ganz grosses Kino .. ganz tolle Interpretation ... kaum zu toppen ...

"Starting over" ... und schon fallen wir wieder in den Weichspüler der ganz verweichlichten Sorte zurück  ... muss ich mir nicht geben .. oder anhören .. 

"Kiss to Kiss" ...Nur schon der Titel lässt mich zittern, und mich das schlimmste befürchten .. Es ist gar nicht mal so schlecht .. aber .. ein Lied, dass zum falschen Zeitpunkt dafür sorgen kann, dass es mir noch schlechter geht .. 

"After all" .. ein Duet mit Peter Cetera .. und was für eines .. das ist ganz grosses, erdgrosses Kino ... perfekt .. in allen Bereichen .. da wurde vom ersten Takt an gleich alles richtig gemacht ...

Was soll ich sagen .. 

Schlussendlich ein Album, dass ich mir ohne schlechtes Gewissen gleich neu kaufen würde, ginge die CD verloren .. 


The Alan Parsons Project - Pyramid .. Kein Asterix .. kein Obelix .. und auch kein Idefix ...

Heute mag ich nicht gross mit einem Intro meinerseits anfangen ... 

So gehe ich gleich zum Lied Nummer 001 ... "Voyager" ... es mag mit knappen 2.5 Minuten Länge nicht sonderlich lang geraten sein .. aber ..  es gibt Musiker, wie Alan Parsons, die es schaffen die Weisheit, das in der Kürze durchaus die Würze liegen kann, kongenial umzusetzen ... 

An und in diesem Lied gibt es gar nichts, das ich persönlich ändern würde, oder geändert haben würde .. in sich gesehen, ist es perfekt .. und .. es ist sehr leicht zu erkennen, wer dahinter steckt .. 

"What goes up" .. Lied Nummer 001 geht ohne jegliche Abkürzung in Lied Nummer 002 über, welches keinen Deut schlechter ist ... es frisst sich einfach gnadenlos in meinen Hirnwindungen fest .. lässt sich nicht einmal mehr operativ entfernen .. was kann ich schon viel mehr von einem Lied verlangen ..

"The Eagle will rise again" ... ein sehr schönes Lied .. es kommt locker, flockig .. und schafft es, in mir Bilder von Bergen, Adlern, blauem Himmel, brennender Sonne .. zu wecken .. und ich sehe, wie ein Adler in seinem Nest sitzt, ein anderer fliegt durch die Lüfte, auf der Jagd .. meine Fresse .. so gefällt mir Musik ..

"One more River" ... auch dieses Lied kommt gross, fast episch daher .. aber, für meine Ohren fehlt hier etwas .. kann ich mir zwar anhören .. aber .. ich schweife mit den Gedanken dazu viel zu leicht ab ..

"Can't take it with you" ... Ein Klassiker .. der zeitlosen Art und Weise .. gehört wohl zu den bekanntesten Liedern von TAPP ... 

"In the Lap of the Gods" ... Instrumental .. das sich gut im Hintergrund macht, wenn ich ein wenig am Wirken bin .. 

"Pyramania" .. ein weiterer Klassiker, ein weiterer Standard, zeitlos .. ohne wenn und aber .. gehört definitiv zu meinen Favoriten .. 

"Hyper-Gamma-Spaces" .. auch ein Instrumental .. aber eines der Sorte .. einmal gehört, nie mehr vergessen .. frisst sich in meinen Innereien so was von fest .. und wird mich wohl nie mehr verlassen ..

"Shadow of a lonely man" ... Ballade .. und eine von der ganz schönen, packenden, passenden .. melancholischen Sorte .. hier muss ich auf jeden Fall aufpassen .. wenn es mir nicht wirklich gut geht, sollte ich dieses Lied überspringen .. es schafft es leider, mich sonst viel weiter runterzuziehen, als gut für mich ist .. ansonsten .. genial .. 

"Voyager/What goes up/The Eagle will rise again" .. Instrumental Version .. und nur auf einer der ganz neuen Versionen der CD zu finden .. kann ich mir gut reinziehen, wenn ich eh am Arbeiten bin .. ansonsten .. sollte man schon ein echter Fan sein .. um dieses Teil so anzuhören .. 

"What goes up/Little Voice" .. Early Version Demo .. Ja .. habe ich mir angehört .. war interessant ... aber ... brauche ich nicht wirklich mehr als zwei oder drei mal zu hören ...

"Can't take it with you" Early Version Demo .. Hat Spass gemacht .. eine Demo von diesem Lied zu hören .. aber eben .. das fertige Lied macht mir noch viel mehr Spass ... 

"The Eagle will rise again" .. Alt. Version .. Auch hier .. interessant .. sich für einmal so eine Demo anzuhören .. kann man sicher einiges lernen .. oder auch nicht .. 

"In the lap of the Gods" .. auch so eine Art Demo .. 

"Hyper-Gamma-Spaces" .. Demo .. 

"The Eagle will rise again" .. noch eine Demo ..

"The Lap of the Gods" .. und noch eine Demo ..

"The Lap of the Gods" .. und eine weitere Demo .. es kommt der Tag, da ist es nicht mehr lustig *g*..

Dieses Album gehört auf jeden Fall in eine gute Sammlung .. es hat einfach viel zu viele Klassiker versammelt, als dass darauf verzichtet werden kann .. die Demos .. hier bei mir, sind sie dafür geeignet, dass ich sie im Hintergrund laufen lassen kann .. und mich damit auf meine Arbeiten konzentrieren vermag .. 


Freitag, 6. Mai 2016

Dire Straits - On Every Street ... und .. die Leere .. in meinen Worten ...

Es ist Mittwoch .. wenn ich mich nicht zu sehr täusche .. 

Doch .. es ist Mittwoch .. kurz vor Mittag ... und .. ich habe alle notwendigen Tabletten geschluckt .. schon ist mir ein wenig schwindelig ... 

Nein, ganz gut fühlen, das geht wohl anders .. 

Bin ich wirklich ein Fan von Dire Straits .. oder habe ich mir dieses Album einfach gekauft .. zugelegt .. aus komisch seltsamen Gründen, die ich selber nicht nachvollziehen kann?

"Calling Elvis" ... Das Lied ist nett .. kommt schon fast wie ein Lied von einer Café del Mar CD rüber .. chillig von Anfang bis Ende .. keine Ecken .. keine Kanten ... perfekt produziert .... alles ganz rund .. nichts stört .. sicher .. auf eine seltsame Art und Weise gefällt es mir .. hmm .. eigentlich ein Lied, zu dem ich sehr gut einschlafen können sollte ... bei Gelegenheit werde ich das versuchen ...

"On every street" ... schon vom ersten Takt und Ton an ist mir klar und bewusst: auch hier gilt: perfekt von A bis Z .. keine Kanten, keine Ecken .... alles ganz rund .. nichts stört .. eine schöne Melodie .. fängt balladesk an .. könnte aber auch ein episch angelegter Song sein .. wird sich aber erst mit den Minuten zeigen .. hat was von einer Geschichte, die erzählt wird .. aber .. jepp .. auch dieses Lied könnte sehr gut zum Einschlafen sein .. 

"When it comes to you" ... aha .. es kommt ein wenig rockig daher .. aber .. es fehlt der Rotz .. es fehlt der Roll .. Ich kann mir nicht helfen ... das ist auch ein Lied, dass auf einer Café del Mar CD nicht aus der Reihe tanzen würde ..

"Fade to black" ... ne .. das sind jetzt nicht Metallica, die da ihren Einstand mit den Dire Straits geben wollen .. auch hier .. es hört sich nach einer Ballade an .. aber .. es ist so .. schwebend .. so balladesk .. so .. rund .. so .. und so weiter .. ich werde nicht mehr .. in mir ist schon alles am Chillen .. und .. wenn ich nicht aufpasse .. falle ich mitten im Schreiben in Tiefschlaf .. 

"The Bug" ... Auch wenn sie hier zu rocken scheinen .. Dire Straits verstehen es den Rock zu geben, ohne den Roll miteinbeziehen zu müssen .. und .. schlimmer noch .. auch der Rotz fehlt .. der Schweiss .. welcher Schweiss .. ja .. das Lied gefällt mir ... aber .. es gefällt mir auf eine langweilige Art und Weise .. keine Frage .. dazu kann ich sehr gut schlafen .. und würde nicht aufwachen .. egal wie laut es neben dem Bett gestellt wird ..

"You and your friend" ... meine Fresse .. bitte nicht .. die wollen es in Sachen Café del Mar aber ganz genau wissen ..

"Heavy Fuel" .. ein ganz kleiner, kaum wahrnehmbarer Ansatz von Rotz zeigt sich in der Gitarrenarbeit .. bis jetzt das beste Lied auf diesem Album .. hier könnte ich mir sogar vorstellen, dass ein paar Leute in einer Disco dazu tanzen würden .. 

"Iron Hand" ... und schon schweben wir wieder auf den Wolken des Kiffens davon .. bitte .. also ne ..

"Ticket to heaven" ... das hört sich an, wie ein Lied, dass auf einen Soundtrack hätte kommen sollen .. Ein Film, aus den 40er, 50er oder auch 60er Jahren .. wow .. das Lied hört sich sehr alt an .. und .. Kanten? Ecken? ... wo ist das Interessante geblieben? .. wo der Spass am nicht wirklich perfekten??

"My parties" ... ach Du meine Fresse .. auch das fängt .. schon langweilig an .. nichtssagend .. aber dann .. wechselt es zu einem Möchtegernschunkellied ... sicher Knopfler hat eine tollle Stimme, die der Zuhörer immer erkennen wird .. trotzdem ... auch ein Lied, das den Vorteil mit sich bringt, wenn auch ungewollt, dass man sich eine oder zwei Schlaftabletten damit sparen kann .. 

"Planet of New Orleans" ... der Anfang hört sich auch nach einem Lied an, dass sich gut in einer Serie oder einem Film machen würde ... jepp .. über diese Art des Gebrauchs müssten sich gewisse Leute wirklich Gedanken machen ... laaaaaaaaaaangweilig ... es packt mich nicht .. alles in mir schreit .. "wirf die CD vor einen Lastwagen .. oder hol dir einen Flammenwerfer und gib dem Teil ordentlich Zunder" ..

Ich denke, was ich von dieser Scheibe halte, kann leicht erraten werden ..