Mittwoch, 19. Oktober 2016

Tomb Raider ... vom Videospiel zum Film und dann noch mit Anchelina Cholie ...

Während ich hier am Schreiben bin, läuft so nebenbei der Film. 

Das mache ich, um meine Eindrücke, die schon ein wenig älteren Datums sind, ein wenig aufzufrischen und so dafür zu sorgen, dass ich schreibe, was ich wirklich denke und von dem Film halte und mich nicht auf Erinnerungen verlasse, die vielleicht das wiedergeben würden, was ich damals gedacht habe, aber nicht mehr mit dem übereinstimmen, was mir heute durch den Kopf geht, sobald ich den Film sehe.

Lara Croft.

Es ist lustig und vielleicht sogar interessant. Obwohl ich in der Informatikbranche arbeite, Informatiker bin und sogar ein recht guter und begabter, habe ich es nie für wirklich nötig erachtet, das damit zu untermauern, zu allem noch ein grosser und grossartiger Gamer zu sein. 

Solitär und inzwischen noch Angry Birds. Das sind die höchsten der Gefühle, wenn es darum geht, am Computer zu spielen, oder auf dem Smartphone oder dem Tablet. Mehr brauche ich auch nicht. Es müssen einfach Games sein, mit denen ich ein paar Minuten totschlagen und hinter mich bringen kann. Spiele, die Stunden, wenn nicht gar Tage verbrauchen würden, ne, damit habe ich nie etwas anfangen können und die interessieren mich auch nicht.

Damit sage ich: Mir fehlt die Möglichkeit zu vergleichen, wo sich Spiel und Film ähneln und wo die Unterschiede sind und vor allem, wie gross diese sind.

Ich kann nur sagen und niederschreiben, was ich vom Film halte, ob er mir gefällt, ob er mich unterhält, ob er zu denen gehört, die ich mir immer wieder ansehen kann, oder zu denen, bei denen mir schon mitten im Film so schlecht geworden ist, dass ich es als Folter ansehen würde, auch nur noch weitere fünf Sekunden sehen zu müssen.

Es gehört sich wohl für diese Art von Film, dass er mit einer gehörigen Actionszene anfängt und der Zuschauer gezeigt bekommt, wie gut in Form Lara Croft ist. Die absolviert gerade einen Trainingsparcours, wo sie sich gegen Roboterangreifer verteidigen muss und das sogar mit echter Munition. 
Keine Frage: sofort wird einem klar, dass es nicht wirklich eine gute Idee sein kann, gegen diese Frau vorgehen zu wollen, wenn man selber nicht wenigstens ein Navy Seal ist, der schon zwanzig Kriege mitgemacht und vor allem, überlebt hat. Die Frau ist tough und trägt dabei die Frisur immer mehr oder weniger korrekt und hat auch immer ein Lächeln zu bieten. Ausser Atem sein? Kennen wir doch nicht.

Wie es wohl weiter geht? Lara Croft geht schlafen, träumt von ihrem Vater, der ihr etwas von wegen Uhr und Sternen sagt. Kaum ist sie wach, findet sie ein Geheimversteckt, darin eine Kiste und in dieser eine Uhr, die angefangen hat zu ticken, als eine bestimmte Sternenkonstellation eingetreten ist.

Sie lässt diese Uhr von ihrem Sidekick untersuchen, der ihr zu langsam ist, sie zerschlägt die Uhr und so wird etwas gefunden.

Bla bla bla .. und schon bin ich ein wenig verwirrt, was die Handlung anbelangt. Vielleicht verstehe ich mehr, wenn der Film in der Zeit ein wenig fortgeschritten ist.

Die Dame versteckt das Teil, das sie in der Uhr gefunden hat in ihrem Schloss, welches eigentlich besser gesichert ist, als Fort Knox, wenn ich diesen alten Vergleich wieder einmal bemühen darf. 

Aber auch hier: die Schreiber haben es sich nicht nehmen lassen und haben dafür gesorgt, dass eine ganze Armee von Söldnern sich der Sache annimmt und das Teil stiehlt. Obwohl Lara und ihre Getreuen sich heftig wehren und zur Wehr setzen und es von Lara einige heisse und ganz tolle Stunts und Schiessereien zu sehen gibt, schaffen es die Einbrecher und können mit dem Teil entkommen.

Am Morgen danach bekommt sie einen Brief von ihrem toten Vater, der dafür gesorgt hat, dass sie genau an diesem Tag dieses Schreiben erhält. Darin erklärt er ihr, was es mit der Uhr auf sich hat und dass er einen Auftrag, oder auch Mission genannt, hat, dem sie nachgehen muss, will sie nicht, dass die Welt dem Untergang geweiht ist. Um zu gewinnen, muss sie es mit einem Geheimbund aufnehmen, der an alte Legenden glaubt und der die Macht haben will, die sich hinter all dem versteckt.

Bevor ich es nicht mehr schreiben werde oder schreiben will: Daniel Craig spielt auch mit. Er gibt den zweiten Tomb Raider, der aber am Anfang nicht so ehrenvoll zu sein scheint, sondern eher aufs Geld aus ist, auf das ganz grosse Geld. 

Es gibt ein wenig ein hin und her, dann arbeitet sie mit den Bösen zusammen, um hinter das Geheimnis zu kommen und am Schluss, gibt es natürlich den obligatorischen Showdown, bei dem der ganz böse Bösewicht von ihr so richtig zu Brei und zu Tode geprügelt wird. Besser hätte es ein Indiana Jones auch nicht machen können.

Und wenn wir schon bei diesem Herrn sind:

Ja, gewisse Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen und es war sicher auch die Idee, die weibliche Version von Indiana Jones zu etablieren und damit sehr viel Geld zu verdienen.

Lara Croft, gespielt von Angelina Jolie fehlt etwas ganz bestimmtes, aber, ich muss ein wenig ausholen.

Sicher, Jolie sieht nicht schlecht aus und hat sicher auch einen Körper, für den sehr viele Frauen nicht nur töten würden, sie würden sogar die ganze Familie dafür verkaufen und die nächsten zwanzig Kinder, die sie auf die Welt bringen.

Trotzdem: wie ich es so gerne sage und von mir zu geben pflege: Aussehen ist nicht alles.

Harrison Ford mag nicht so genial aussehen, aber, er hat Ausstrahlung, Charisma und ist einfach der perfekte Kumpeltyp. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Jungs und Männer gibt, die ihn nicht gerne zum Freund und oder Kumpel hätten. 

Ich meine, der gehört zu den Typen, mit denen man nicht nur ein Pferd stehlen gehen würde, nein, da würde man gleich die ganze Herde, die ganze Ranch und die nächsten drei Staaten dazu mitnehmen und hätte einen mehr als grossen und übergrossen Spass dabei. 

Ja, es hat viele ganz tolle Bilder, viele ganz tolle Stunts, viele ganz tolle Sets, die sehr eindrucksvoll sind. 

Trotzdem .. es fehlt einfach der Charm, der Reiz, das Kumpelhafte eines Filmes mit Indiana Jones und auch der Humor, genau, auch dieser eigentümliche Humor von Harrison Ford, sein Grinsen, sein freches jungenhaftes Grinsen fehlt.

Der Film ist sicher nicht schlecht, aber eben .. kein Indiana Jones .. nicht mal in der weiblichen Version .. 

Das hätte man besser hinbekommen können .. 

So .. ein letztes Wort zum Tage ..

Sicher, ich persönlich bin kein grosser Fan dieses Films und, da bin ich ehrlich, kann von Glück sprechen, dass ich mir den Film nicht gekauft habe, sondern in per Tausch erhalten habe.

Wer wie ich, den Film für wenig und kleine Ausgaben zulegen möchte, der kann es hier versuchen:

DVD Tomb Raider bei Exsila

In meiner kleinen Welt des Films lohnt es sich nicht wirklich, es sei denn, man ist grosser Fan von Lara Croft in Sachen Games und Filmen, die DVD oder Blu Ray käuflich zu erwerben. 

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Exsila und für einmal in wirklich ganz eigener und eigennütziger oder unnütziger Sache der Dinge ..

Da sitze ich jetzt also mal wieder in meinem Homeoffice, der Fernseher läuft und es ist das Musikvideo "Big Gun" von AC/DC zu sehen/hören. Keine Frage, ganz grosser Song, aus einem Film, der leider ein wenig untergegangen ist und meiner Meinung nach zu den ganz geilen Filmen von Arnold Schwarzenegger gehört.

Aber, warte mal .. eigentlich wollte ich mich ja über ein anderes Thema auslassen.

Ich weiss zwar nicht mehr wann, aber, sagen wir es mal so, vor einiger Zeit bin ich über eine Homepage gestolpert. Ich war zu der Zeit auf der Suche nach Musik-CDs und Filmen, die auf normalen Wegen kaum noch zu finden sind und wenn sie doch gefunden werden, dann zu Preisen, die jenseits von allen guten Dingen liegen.

Exsila ist der Name dieser Homepage.

Ich werde es gleich zugeben: ich war an dem Tag auf der Suche nach einer CD von der Gruppe House of Lords, die es in der Schweiz kaum zu finden gibt. Dabei gilt gerade die unter Fans und halb-Fans als eine der besten der Gruppe.

Wie dem auch sei.

Im Laufe der Jahre habe ich diese Musik-CD immer wieder gesucht. Wenn ich dann fündig geworden bin, dann meistens über Privat und zu Preisen, die einfach nicht nur frech, sondern gemein und abartig gewesen sind.

Zwar habe ich irgendwann Amazon entdeckt und dort auch diesen "Schatz". ABER, wenn es ein Händler war, der sie im Angebot hatte, konnte ich recht schnell sehen, dass genau dieser nicht in die Schweiz liefert. Und eine CD an eine Paketabholadresse schicken lassen, in Deutschland und dann dorthin gehen, das Teil holen? Da haben sich Preis und Aufwand mehr als gebissen.

Gut .. Exsila .. .

Am Anfang habe ich die CD zwar entdecken können, aber, sie war zwar aufgelistet, aber, sie wurde von keinem Exsilianer angeboten. Aber wofür gibt es so was wie eine Merkliste.

Wie es sich für einen guten Aspie wie mich gehört, habe ich mich angemeldet, und in den ersten Wochen einfach mal verfolgt, was es alles im Angebot hat.

Es hat sich recht schnell gezeigt, dass nicht nur House of Lords zu finden waren, sondern auch einige Filme und andere Musik-CDs, die ich schon lange in meinem Suchkatalog gespeichert hatte.

Ich weiss nicht, wie viele Bücher, Musik-CDs, DVDs und Blu Rays ich inzwischen über Exsila bezogen habe .. aber .. ich denke, ich werde dieser Truppe noch eine Weile erhalten bleiben.

Einfach nur schon, weil ich dort Dinge finde, von denen ich nicht mal gewusst habe, dass ich sie suche :-)

Ganz gut finde ich, dass dort mittels Exsila-Punkten die Dinge bezogen werden können und es schlussendlich nicht ums Geld geht, zwischen dem, der etwas loswerden möchte und dem, der etwas haben möchte. Das macht das Leben schlussendlich einfacher und sorgt dafür, dass es am Ende weniger Diskussionen gibt.


Sonntag, 9. Oktober 2016

Fack ju Göhte .. eine Komödie aus Deutschland .. die auch noch lustig ist .. ist die Welt wirklich keine Scheibe ???

Bin ich der einzige, der der Meinung ist, dass es nicht sehr viele Komödien aus Deutschland gibt, die funktionieren und wirklich lustig sind .. 

Ich weiss schon gar nicht mehr, wie viele deutsche Komödien ich gesehen habe, ohne dass ich auch nur ein einziges mal habe lachen können, oder auch nur den Mund zu einem Grinsen habe verziehen können ...

Wie viel meiner Lebenszeit ich mit solchen Filmen ich vergeudet habe ... Nein, sagt es mir nicht, sonst könnte ich von der schwersten Depression meines Lebens überrollt werden, die mich nicht nur in ein tiefes Loch zieht, sondern auch gleich noch einen Hinkelstein auf mich fallen lässt.

Und dann ... 

Erfahre ich, ob durch lesen oder durch eine Sendung, dass es eine neue Komödie geben soll .. und dann mit so einem Titel .. Fack ju Göhte ... wow .. Rechtschreibung ... was ist das? Braucht man das? Ist das was zum Rauchen???

Auf jeden Fall habe ich mich nicht überwinden können, den Film im Kino zu sehen. Nein, das wollte ich nicht. Auf keinen Fall wollte ich Geld in einen Film stecken, vor allem in eine deutsche Komödie, die ganz sicher nicht lustig sein würde.

Tja, daher habe ich gewartet und mir dann den Film ausgeliehen. 

Was soll ich sagen: es kommt nicht sehr oft vor, dass ich zugebe, mich in einem Film getäuscht zu haben. Bei diesem habe ich mich nicht nur ein ganz klein wenig getäuscht, nein, sogar ein ganz klein wenig sehr viel getäuscht.

Elyas M'Barek. Ein Name, der mir vorher nicht wirklich geläufig war. Sicher, gesehen hatte ich ihn schon in der einen oder anderen Serie: Türkisch für Anfänger, Dannie Lowinski. 

Sicher, so ein Gesicht habe ich nicht vergessen können. Dazu ist es viel zu sehr Charakterfresse, wie ich so gerne sage. 

Aber einen wirklich bleibenden Eindruck hatte er nicht hinterlassen. So einen Eindruck, der in mir das Verlangen geweckt hätte, den Wunsch, ihn in einer anderen Serie oder gar einem Film wieder sehen zu können.

Und dann das hier. 

Ein Film, dessen Titel so gar nichts mit Rechtschreibung an sich hat und nie haben wird.

Wir haben es hier mit einem Typen zu tun, der im Knast sitzt und in etwa so viel Allgemeinwissen hat, wie ein Tropfen Bier.
Er kommt aus dem Knast, geht zu seiner Freundin, die als Nutte arbeitet, benimmt sich die ganze Zeit wie der letzte Proll, der letzte Troll und vor allem, wie das letzte Arschloch, so richtig unsympathisch, so das man ihn so gar nicht mögen mag.

Seine Freundin hat die Beute vergraben. Leider steht dort inzwischen etwas drauf, und zwar der Teil einer Schule. Er will eigentlich dort als Hausmeister arbeiten, aber durch ein paar Missverständnisse wird er als Lehrer eingestellt.

Damit fangen die Irrungen, Wirrungen und vor allem die Probleme und noch viel grösseren Missverständnisse an.

Eine ganz tolle Szene hat Uschi Glas, die eine Lehrerin spielt, die ihren Job so sehr hasst, dass sie sogar aus dem ersten Stock springt, aber das mit dem Selbstmord nicht so ganz gebacken bekommt.

Der kleine Gauner freundet sich mit einer der Lehrerinnen an, da er sich über sie ein paar Unterlagen besorgen kann, die er braucht, weil er sie einreichen muss, tut so, als ob er mit ihr geschlafen hätte und eben .. 

Dann wäre ja da noch die Klasse von Losern, die er übernehmen muss. Zuerst wird er von ihnen verarscht und in die Schranken gewiesen, aber das lässt sich so einer nicht wirklich gefallen und am nächsten Tag schlägt er mit der vollen Härter der Gemeinheiten zurück und zeigt diesen Schülern, wer wirklich das sagen hat ..

Gut .. damit wäre dann in etwa gesagt, worum es in dem Film geht ..

Auch Katja Riemann ist in dem Film zu bewundern und spielt die Direktorin, die es mit vielen Dingen auch nicht so genau nimmt, die einfach die Schule am Laufen halten will .. und dafür auch einiges in Kauf nimmt, das nicht ganz sauber zu sein scheint.

Ich mag diesen Film .. den kann ich mir ab und zu ansehen, weil er doch über relativ viele Gags und Witze verfügt, die auch beim fünften oder sechsten mal nicht langweilig oder unlustig werden .. 

So muss eine gute Komödie sein .. immer wieder ansehen können und dabei loslachen, als ob man sie noch nie gesehen hätte .. 

Ich frage mich .. wie haben die das geschafft ... eine deutsche Komödie .. die auch wirklich lustig ist .. kommt sehr selten vor .. wirklich selten .. 

Wehrlos - Die Tochter des Generals .. Travolta in Höchstform ... und das in einem ganz tollen Film ..

John Travolta .. 

Der gehört ja zu den Schauspielern, die es für nötig halten, bei den Scientology-Dummies zu sein .. ja gut ... jedem das seine ... und so lange er mir damit nicht auf die Eier geht .. 

Wie es bei mir so oft ist ... Es ist eine ganze Ecke und Weile her, seit ich diesen Film zum ersten mal gesehen habe. 

Ich weiss gar nicht mehr, warum ich ihn mir angesehen habe, ich kann mich aber noch erinnern, dass ich mich ein wenig überwinden musste. Daher gehe ich davon aus, dass sonst nichts gutes IM TV gezeigt worden ist .. oder ich schlicht und ergreifend zu faul war, um nach der Fernbedienung zu greifen und nach etwas anderem zu suchen.

Der Film gefällt mir sehr gut .. und gehört meiner Meinung nach, zu den besseren, wenn nicht sogar zu den ganz guten Streifen, in denen sich ein John Travolta hat sehen lassen.

Jetzt könnte man sich natürlich die Frage stellen: was gefällt ihm an dem Film.

Es fängt ruhig und gemächlich an, indem die Figur, die von Travolta eingeführt wird, und der Job, der von ihr ausgeübt wird.

Brenner, so heisst der Typ, ist Undercover unterwegs und will Waffenschieber hochgehen lassen. Allerdings geht etwas schief und Brenner muss einen der Waffenschieber um die Ecke bringen, um sein Leben zu verteidigen.

Wie auch immer. Es dauert nicht lange und er wird zu einem Tatort gerufen.

Dort findet er die Leiche einer jungen Frau vor, die auf den Boden gekreuzigt worden ist, nackt. Es sieht auch nach einer Vergewaltigung aus.

Was Brenner dann erfährt, lässt ihn gleich ein wenig fluchen und die Welt noch düsterer sehen: es ist die Tochter des Generals. Auch Brenner hat unter diesem Mann gedient.

Der Film zieht seine Spannung zum Beispiel auch daraus, dass Brenner, der für das militärische CSI arbeitet, zwischen den Stühlen sitzt: einerseits ist er Polizist, auf der anderen Seite ist er auch noch Soldat. 

Es wird ihm auch mehr oder weniger klar und deutlich gesagt, dass nur der militärische Weg der richtige Weg ist und alles andere Müll.

Tja .. jetzt hat er einen Fall zu lösen und muss aufpassen, dass er keinen Fehler macht, der ihn seine Karriere und oder seinen Job kosten kann. 

Es ist sehr spannend zu beobachten, wie Brenner auf der Suche nach dem Mörder ist, dabei aufpassen muss, alles richtig zu machen, dabei aber trotzdem ein kleines wenig Arschloch bleibt, gerade genug, um die Leute dazu zu bringen, Fehler zu machen und ihm in die Hände zu spielen.

Wie die US-Army dargestellt wird, das ist auch nicht schlecht. Auch wenn dem Regisseur am Schluss doch der Mut gefehlt hat, das in aller Konsequenz durchzuspielen. 
Meiner Meinung nach sind es nicht mehr als Andeutungen, die aufzeigen sollen, dass auch die US-Army nicht so perfekt ist, wie sie es viel zu gerne hätte. 

Am Schluss steht der Verein noch viel zu gut da. Ich persönlich hätte es ganz gerne gesehen, wenn da ein wenig mehr durchgegriffen worden wäre.

Trotzdem .. der Film ist spannend, sehr spannend sogar. Ausserdem zeigt das Drehbuch mehr als genug Mut, um den einen oder anderen Twist in den Raum zu stellen. Aber, es sind nicht zu viele und auch nicht zu wenige Wendungen. 

Ab und zu hatte ich das Gefühl: jetzt weiss ich, wer und warum, aber, ein paar Minuten später ... haben sich meine Mundwinkel nach unten verzogen, ein Stossseufzer hat sich aus meiner Kehle gelöst und mir war klar: Mist, doch ein anderer oder eine andere.

Das hat echt Spass gemacht, bei diesem Film zu raten und herauszufinden, wer es gewesen ist und warum. 

Die Schauspieler geben alle ihr bestes und wissen einfach nur zu überzeugen.

Jeder geht in seiner Figur auf und sorgt dafür, dass sie zum Leben erweckt wird.

Der Film hat es auch nicht nötig, unnötige Schiessereien, Explosionen und so weiter aufzubieten, um sich unnötig und mit unnötigen Dingen aufzuwerten.

Ja, so macht das Ganze Spass .. ein Film, den ich einfach nur empfehlen kann ... 

Es ist auch dieses Düstere, diese Schwere, diese Ungeweissheit, die den Film so spannend macht .. man könnte sagen, der Film hat sogar etwas menschliches an und für sich .. 

Hmm ... ja.. den Film sollte man sich auf jeden Fall ansehen .. und vorher die Fingernägel schneiden .. sonst kaut man sich die Dinger gnadenlos nieder ... 

Das ist jetzt einer dieser Filme, bei dem ich der Meinung bin, dass es sich durchaus lohnt, ihn sich neu zu kaufen. Sehr viel kosten weder die DVD noch die Blu-Ray noch. Da gibt es Filme, die wesentlich mehr Geld verschlingen, will man sich diese neu und unverbraucht zulegen.

Auf der anderen Seite:

Nicht jeder braucht einen Film gleich neu sondern mag es, wenn er oder sie eine DVD oder Blu-Ray vor dem sicheren Tod im Abfallsack retten kann.

Dann versucht es einmal über den folgenden Link:

DVD - Wehrlos bei Exsila


Samstag, 8. Oktober 2016

Ant-Man ... der Mann .. die Ameise .. David gegen Ameise .. oder umgekehrt ..

So .. Samstag ... 

Und mir ist gerade ein wenig langweilig ... da nehme ich mir lieber einen Film vor, der mir Spass gemacht hat .. beschäftige mich mit einem Thema, das mich erheitert, das mir Spass macht .. so etwas, wie das Marvel-Universum ... 

Ant-Man .... ja .. das könnte mir heute liegen ... das könnte mir heute Freude bereiten ... 

Paul Rudd ... bisher kannte ich diesen Schauspieler ja eher aus mehr oder weniger guten Komödien, wobei ich ja der Meinung bin, dass er lustig und sehr unterhaltsam ist und sein kann. Auch habe ich das Gefühl, dass er oft in Filmen zu finden war und ist, in denen er unter seinen Möglichkeiten spielt und seinen Humor zum Besten gibt .. 

Daher war ich sehr überrascht zu lesen, dass er die Hauptrolle spielen soll. Paul Rudd als Superheld? Rudd soll einen Helden spielen? Einen Helden in Strumpfhosen?

So kann man mein Interesse mehr als erwecken und riesengross werden lassen. 
Hätte man einen anderen Komiker genommen, einen anderen Comedien, da will ich ehrlich sein, hätte ich laut losgelacht und gesagt: Leute, das hättet ihr aber vorher wissen sollen .. und vor allem .. diese Wahl war schlecht.

Aber eben .. sie haben ja Paul Rudd genommen .. weiss der Geier: ich wüsste zu gerne, wie sie auf ihn gekommen ... 

Da haben wir nun Scott Lang (Paul Rudd), ein Dieb, der gerade aus dem Kanst entlassen worden ist. Er will ehrlich werden, da er eine Tochter hat, die ihn zwar als Helden sieht, aber er will ein ehrlicher Held für sie sein.

Er sucht sich einen Job, findet zwar einen, aber als die Leute dort herausfinden, dass er im Gefängnis gewesen ist, war es das und er muss gehen.

Dann geht er auf den Geburtstag seiner Tochter, zu dem er eigentlich nicht eingeladen worden ist und bekommt zu hören, dass er Unterhalt bezahlen soll und dann wird über das Besuchsrecht gesprochen und diskutiert.

Damit wäre dann für ihn alles klar und er haut seinen besten Kumpel an, der einen Bruch hat, den sie machen könnten und der auch einiges an Geld bringen soll.

Sein erstes mal, als Ant-Man .. gar nicht mal schlecht .. vor allem die Effekte .. super gemacht .. Wasser .. die Tänzer .. und so weiter .. so macht die Sache sehr viel Spass .. und sogar Paul Rudd hat mich bis jetzt mehr als überzeugen können .. 

Weiter im Text und weiter im sehen des Films .. und dann auch noch weiter im Schreiben .. 

Michael Douglas spielt den Mentor, den Obi Wan-Kenobi im Marvel-Universe ... 

Und dann der Schlusskampf zwischen Ant-Man und Yellowjacket .. 

Ist schon genial zu sehen, wie die zwei im Kleinformat kämpfen, wie sie die Geräusche empfinden und wie es von aussen aussieht. Nur schon die Szene mit dem Zug *gg*.. ganz grosses, oder in diesem Fall, kleines Kino ... 

Doch .. das ist ein Film, den ich mir immer mal wieder ansehen kann .. und auch sicher werde .. und .. ich kann sagen, mit Überzeugung: Paul Rudd ist die perfekte Besetzung für Ant-Man .. doch .. er und die Leute dahinter haben mich überzeugt ... und wer mich kennt, der weiss, wie schwer so was ist .. mich von etwas zu überzeugen .. ohne dass ich zu viele Wiedersprüche in die Gegenrichtung schicke ..

Da sitze ich jetzt .. und denke mir, doch, das ist ein Film, der auf jeden Fall gesammelt werden darf und auch soll .. 

Sicher, neu ist eine Variante, aber, es kann auch nicht schaden, wenn man sich diesen Film aus zweiter Hand besorgt.

Blu Ray / DVD Ant-Man bei Exsila




Donnerstag, 6. Oktober 2016

James Bond 007 - In tödlicher Mission ... Roger Moore gibt sich die Ehre .. und die Berge .. und .. die Schiffe .. und so weiter ..

Die Macher von Bond, haben es wissen wollen .. ohne viel zu viel verraten, aber trotzdem Spoiler ..

Bond wird am Anfang des Films, also im Prolog, von Blofeld entführt, und zwar mittels eines ferngesteuerten Hubschraubers. 
Bond wäre nicht Bond, wenn er es nicht schaffen würde, die Fernsteuerung zu deaktivieren und somit das Fluggerät in seine Gewalt zu bekommen.

Es gelingt ihm, Blofeld, der im Rollstuhl sitzt, mit einer der Kufen Huckepack zu nehmen und lässt ihn in einen sehr hohen Fabrikkamin fallen. Das er das nicht überlebt, dürfte klar sein.

Damit wollten sich die Leute hinter Bond von dieser Figur verabschieden. Ich weiß zwar nicht mehr ganz genau, was der Grund war, aber es hatte wohl ein wenig damit zu tun, dass dieser Bösewicht etwas verkörpert hat, was nicht mehr ganz zeitgemäß gewesen ist, auf jeden Fall zu jener Zeit.

Dann fängt der Vorspann an und Sheena Easton singt "For your eyes only". Für mich eines der besten Bond-Lieder überhaupt. Keine Frage: Weltklasse und ein Song, der zeitlos daherkommt und für immer gleich stark bleiben wird.

Dann geht die Geschichte ja erst richtig los ... 

Ein Spionageboot der Briten wird versenkt, an Bord eine Maschine, die den anderen Mächten nicht in die Hände fallen darf.

Natürlich sind schon ein paar Leute damit beauftragt worden, nach der Maschine zu tauchen. Die werden aber von einem Auftragskiller ins Jenseits befördert. Nur die Tochter überlebt den Anschlag.

Bond macht sich auf den Weg, um vom Killer zu erfahren, von wem er den Auftrag erhalten hat. Aber, die Tochter kommt ihm zuvor und legt ihn um. Mit einer Armbrust.

Jetzt befinden sich Tochter und Bond auf der Flucht, die sie in einem gelben Käfer hinter sich bringen dürfen. Das ist eine dieser Autoverfolgungsjagden, die ich mir immer wieder gerne ansehen kann. Sie führt durch sehr enge Gassen, Schluchten und so weiter und es wird bewiesen, dass auch so ein Käfer ein ganz patentes Auto ist, mit dem Mann eine Flucht gewinnen kann.

Wie dem auch sei.

Weiter geht es mit der Jagd nach dem Hintermann. Dabei landet Bond im Schnee, wo es eine ganz geniale Jagd auf Skiern zu bewundern gibt und Bond natürlich auch wieder über ein weibliches Wesen stolpert, welches ihm einfach nicht widerstehen kann. 

Was soll ich sagen .... Bis hierhin kann ich sagen, dass Roger Moore natürlich wieder einmal einen ganz tollen Bond liefert und die Rolle für sich eingenommen hat. 
Sicher, wer die Bücher kennt, wird sagen: er kommt der Vorlage nicht wirklich nahe. Macht in meinen Augen gar nichts. Er liefert seine Interpretation von Bond ab und die ist gar nicht so schlecht, sondern eher schon sehr gut. Wie gesagt, er hat es geschafft, die Figur zu seiner Figur zu machen. Kein anderer könnte Bond so auf die Leinwand bringen, wie Moore es gemacht hat. Dafür hat er meinen Respekt mehr als verdient.

Auch dieser Bond-Film zeichnet sich dadurch aus, dass es für Bond um die halbe Welt geht, er einen Bösewicht jagen muss, der ihm am Anfang in allen Belangen überlegen scheint. Das lässt sich ein Bond aber nicht so sehr anmerken und macht, was er immer macht: er improvisiert und nimmt das Leben und die Situation, wie beides gerade kommt.

Bond ... Bond-Filme.

Es ist schon so, dass eigentlich jeder Film dieser Reihe zu den Filmen gezählt werden kann und soll, den ich mir immer und immer wieder ansehen kann. Erklären kann ich es mir nicht wirklich, warum dem so ist, aber, wenn ich ehrlich bin; bis heute habe ich mir auch keine Mühe gegeben, darauf eine Antwort zu finden. Warum auch. Nicht auf alle Fragen braucht es eine Antwort. Hier habe ich vor allem Angst, dass wenn ich die Lösung gefunden habe, nicht mehr gleich damit umgehen kann. Ich plötzlich zwar eine Antwort habe, aber die Filme nicht mehr gleich ungezwungen ansehen kann. Weil dann einfach das Unbekannte bekannt ist .. 

Wie dem auch sei .. 

Auch hier stimmt einfach alles .. die Action, Roger Moore, der Gegenspieler gehört zu den besseren und denen, die einem Bond wirklich gefährlich werden können. Auch die Frau an seiner Seite gehört zu den ganz tollen und vor allem starken. Die Story ist auch nicht schlecht und auch die Reisen um die Welt machen Spass, da bekomme sogar ich Lust, die eine oder andere Location näher ansehen zu gehen. Ach ja .. der Handlanger des Big Boss ist auch einer der ganz fiesen Typen und vor allem ist er auch sehr gefährlich .. 

Ach ja .. vergessen darf ich natürlich den Bond-Faktor nicht. Ohne den, hätte Bond keine Chance, auch nur einen Fall zu überleben. 

Wie immer war es einfach das perfekte Filmvergnügen .... da stelle ich mir schon die Frage, ob es Kinofans gibt, die diesen Film noch nicht gesehen haben. Vorstellen kann ich mir das beim besten Willen nicht .. aber es soll ja noch viel rätselhaftere Dinge geben ...




Mittwoch, 5. Oktober 2016

Der Sentinel .. Michael Douglas und Kiefer Sutherland geben es sich .. oder mit sich .. oder was sich ..

Michael Douglas und Kiefer Southerland in einem Film.

Da bin ich doch ein wenig gespannt, wie der Film so sein wird und ob ich ihn gut oder schlecht finde ... 

Was mir bis jetzt aufgefallen ist .. 

Sie gehen es schon fast ein wenig gemächlich an ... 

Es beginnt mit Michael Douglas .. zeigt, wie er in den Tag einsteigt und wo er arbeitet. Als Bodyguard der First Lady .. und dann ist er noch ihr Geliebter .. aha .. das dürfte auf jeden Fall zu Problemen führen .. 

Dann wäre da noch der zweite Secret Service Agent, der der von Douglas gespielten Figur nach der Arbeit etwas mitteilen wollte, aber, kaum ist der zu Hause, noch auf der Veranda, ins Jenseits befördert wird.

Kommt einem ja schon gar nicht bekannt vor. Gut, das mit dem Agent und der First Lady, kommt mir irgendwie noch fast unbekannt vor .. aber, der Agent, der etwas weiss und bevor er es mitteilen kann, umgelegt wird .. ja, das hat es sicher schon ein oder zweimal gegeben.

So wie sich die von Kiefer gespielte Figur benimmt, frage ich mich, und das in vollem ernst, ob er der Böse in diesem Film ist. Könnte ja gut sein.

Auf jeden Fall: Kiefer und Douglas hassen sich so was von .. wow .. auch noch nie vorgekommen. Es könnte gut sein, dass ich ein wenig gelangweilt bin, weil ich schon eine Ahnung habe, was in etwa kommen könnte .. ich hoffe ja, um der Spannung und Überraschung willen, dass ich mich ein wenig irre.

Aha .. warum eigentlich A-ha .. warum auch nicht ....

Douglas und seine First Lady werden mit Fotos erpresst. Jetzt will er natürlich verhindern, dass jemand von dieser verhängnisvollen Affäre erfährt. Der Erpresser will sich dann bei ihm melden.

Dann hat er ja noch einen Informanten, der ihm mitteilt, dass da jemand den Präsidenten umbringen will. Damit hat er nun schon an zwei Ecken und Enden zu kämpfen. 

Als er sich mit dem Informanten treffen will, steht der Killer auch schon Gewehr bei Fuss und sorgt für ganz grosse Verwirrung und schiesst um sich, als ob es kein Morgen geben würde.

Ja, jetzt wollen sie es wissen .. der Helikopter des Präsidenten ist abgeschossen worden. Aber, der Präsident und die First Lady waren nicht an Bord und haben es überlebt. Tja, jetzt geht der Film wohl erst richtig los.

Die Suche nach dem Maulwurf beim Secret Service dürfte noch intensiviert werden. Schliesslich wollen sie ja alle wissen, wer der ganz böse Mann hinter allem ist. Oder könnte es auch eine Frau sein?

Wäre ja ganz geil, wenn es die First Lady ist, die genug von ihrem Mann hat und ihn auf diesem Weg loswerden will. Das wäre doch mal etwas ganz neues.

Und .. was für eine Surprise .. es tauchen Beweise auf, die gegen Douglas sprechen ... und zeigen, dass er für die Drogenbarone arbeiten soll .. sogar ein Konto, auf welchem Drogengeld gebunkert sein soll, sogar mit seiner Unterschrift abgesegnet. 

Tja, da bleibt nur noch eines: er ist auf der Flucht. In der Hoffnung und mit dem Willen, Beweise zu finden, die aufzeigen, dass er nichts mit der Sache zu tun hat und nur so was wie ein Bauernopfer ist.

Jetzt kommt sogar so etwas wie Spannung auf. Eigentlich aber auch nur, weil ich wissen möchte, wer jetzt wirklich dahinter steckt. 

Hmm .. wie lange es wohl dauert, bis er die ersten Beweise und Spuren findet und auf wen sie wohl deuten werden?...

Nun werden wir also Zeugen, wie Douglas sich auf der Suche nach Beweisen befindet .. bis jetzt geht das ja noch ganz ohne Explosionen und oder Tote ab .... 

so .. tja .. das mit der Spannung ist so eine Sache .. der Film hat mich nicht wirklich für sich einnehmen können .. das habe ich daran bemerkt, dass ich nur noch sporadisch in die Glotze geschaut habe .. 

Das Wichtigste habe ich trotzdem mitbekommen .. ich könnte ja jetzt schreiben, und hier setze ich einen Hinweise in Richtung Spoiler .. Sutherland nicht der Böse gewesen ist und sogar so weit gegangen ist, Douglas zu helfen und das der Maulwurf ein russischer Agent gewesen ist, der am Schluss natürlich sein Leben hat geben müssen, damit die Russen nicht seine Familie töten .. im Gegenzug .. 
Der Präsident hat überlebt .. Douglas hat einen anderen Job angenommen oder ist in Rente gegangen, da bin ich mir nicht ganz sicher .. es hat natürlich noch eine mehr oder weniger halbtolle Schiesserei gegeben, bei der der Präsident in Gefahr geraten ist .. aber, wie es sich gehört, hat er überlebt ...

Pfuuhh ..... Seufz .. 

Es gibt wirklich bessere Filme .. viel bessere Filme .. für einen netten Abend zu zweit oder mehr .. reicht der Film aus, wenn man sich daneben noch über das eine oder andere unterhalten möchte .. ansonsten .. in meiner kleinen Filmwelt sieht es so aus, dass die DVD auch ganz hinten, in Richtung Welt des Staubes verschwinden wird .. .

Das ist jetzt einer dieser Filme, bei dem ich der Meinung bin, dass es reicht, wenn man ihn sich aus zweiter oder auch dritter Hand besorgt.

DVD / Blu Ray The Sentinel über Exsila