Mittwoch, 29. Juni 2016

Nickelback - Dark Horse .. was haben bloss so viele Menschen gegen Nickelback... ikke kappische nixxee ..

Ein wirklich langes Vorwort werde ich mir auch in diesem Fall sparen und dem Leser ersparen .. :-) um es wiedereinmal mit einem Wortspiel zu versuchen...

Los geht es gleich mit einem Rocker, bei dem die Herren von Nickelback zeigen, dass sie es durchaus auch raubeiniger angehen können: "Something in your mouth". 
Es ist ein recht rockiger und schon fast rotziger Song, der zeigt, wie und wo der Hase seine eilig hinterlassen Spuren hat liegen lassen, aber, es ist dennoch eines dieser Lieder, das einfach nicht über das gewisse Etwas verfügt und bei mir daher nicht wirklich haften bleibt.

"Burn it to the ground" .. auch rockig .. auch rotzig .. und der Sänger brüllt sich die Stimme fast ganz und gar aus der Lunge .. das Lied macht mir dann Spass, wenn es mir zu fast 100% gut geht, was sehr selten ist, ansonsten ein Stück Musik, dass auch so an mir vorbeigeht .. ohne das ich es gleich bemerken muss .. oder es je bemerken werde ..

"Gotta be somebody" .. sie an .. das ist einer der Hits auf diesem Album. Für mich ein Stück, das ich zwar nicht, vielleicht noch nicht, als Klassiker bezeichnen würde, das aber über eine Melodie und über Hooks verfügt, die mir auch nach langer Zeit Spass machen und dafür sorgen, dass ich die Lautstärke in Richtung laut und lauter drehe .. toller, starker Song ...

"I'd come for you" .. die ersten Sekunden lassen mich gleich vermuten, dass es sich um eine Ballade handelt. Bin gespannt, ob ich richtig liege oder sitze. .. 
Gute Melodie, gutes Geschmachte und es kommt auch so was wie Gefühl rüber, aber trotzdem, gehört nicht zu den Balladen, die ich bei mir als erstes auf eine Balladenplaylist schreiben würde ... auf jeden Fall nicht unter den ersten hundert .. trotzdem .. kann man sich anhören .. ist auf jeden Fall nicht langweilig .. oder zu schmachtig ..

"Next go round" ... lustig .. mit dem Lied kann ich einiges anfangen .. es ist rockig, knapp rotzig, locker, flockig .. und ich kann mich sogar dazu entspannen .. gute Sache ..

"Just to get high" ... noch lustiger .. das Lied gefällt mir von Minute zu Minute besser .. wenn das so weiter geht, könnte es noch fast ein Klassiker werden .. aber, das wird sich mit der Zeit zeigen ... so in zwei oder drei Jahren weiss ich dann mehr .. aber bis dahin, finde ich es ein recht geiles und packendes Lied .. das mich nicht mehr aus seinen Noten lässt .. 

"Never gonna be alone" .. und der Anfang tönt auch hier nach Ballade .. oder könnte es eine Halbballade sein .. werden die Instrumente plötzlich in aller Härte und Stärke eingesetzt werden .. bis jetzt nicht .. aber, recht schönes Lied .. kann ich mir auf einer Balladenplaylist schon sehr gut vorstellen .. würde ich sicher nicht darauf verzichten wollen ...

"Shakin' hands" .. ein Lied, das so gerne so tough und rau wäre, aber .. auch hier fehlen ein oder zwei Sachen, damit alle Anforderungen erfüllt wären ..

"S.E.X." .. was für ein knapp-anstössiger Titel für ein Lied .. da könnte ich ja auf was auch immer für Gedanken kommen .. aber, mal hören, was das Lied selber dazu meint: tönt beim ersten mal noch recht gut und interessant .. aber schon während ich es mir anhöre, verliere ich das Interesse an dem Stück und frage mich, ob ich nicht gleich zum nächsten Lied wechseln soll.

"If today was your last day" ... im ersten Moment hatte ich die Idee, dass es mir sehr gut gefallen könnte, aber dann, habe ich bemerkt, wie sich so was wie eine kleine Depression anschleicht .. schnell weiter im Text ..

"This afternoon" .. ein gute-Laune-Song .. so mag ich es, so liebe ich es. Ein Lied, dass ich mir auf jeden Fall viel öfters anhören sollte ..

Das Ende mit Fazit: 

Hmm .. es hat zwar zwei oder drei Lieder, die ich recht bis sehr gut finde, aber es fehlen die Klassiker, die zeitlosen Songs, die den Kauf des Albums auch im Nachhinein noch rechtfertigen. Sollte ich diese Scheibe verlieren, nicht mehr finden, was auch immer, lasse ich sie mir schenken, damit die Sammlung wieder vollständig ist, aber kaufen, ne, das werde ich sie mir nicht mehr.


Dienstag, 28. Juni 2016

Def Leppard - High 'n' Dry ... eine meiner favorisierten Gruppen ... hoch und trocken .. oder so ..

Ich gehe gleich in die Vollen .. und schwatze nicht lange um den heissen Sound herum ..

"Let it go" ... von der ersten Sekunde an wird dem Zuhörer klar und ganz deutlich gemacht, wohin die Reise gehen wird: in die Welt des Rock und des Roll und vor allem, die Welt des Rock and Roll ....
Ich für meinen Teil kann nicht anders, und fange an zu diesem Lied den Kopf zu schütteln und es keimt der Wunsch in mir auf, längere Haare zu haben, damit das headbangen doch ein wenig besser aussehen würde.
Ganz toller Song .. ganz grosse Klasse .. und vor allem .. ein Lied, dem ich mich einfach nicht entziehen kann..

"Another hit and run" .. und keinen Deut leiser oder schwächer geht es weiter und auch hier fängt die Gitarre schon nach gefühlten zehn Sekunden an zu rauchen .. und das Schlagzeug hat sicher auch schon länger durchgehalten, bevor es bei diesem Lied in seine Bestandteile zerlegt worden ist .. auch ein Song der absoluten Meisterklasse ...

"High'n'dry" ... So macht mir Musik Spass ... keine einzige halbe Sekunde Langeweile .. packend, reissend ... und man merkt der Truppe den Spass sehr deutlich an ... Auch so ein Lied, dass kein Gramm Leere vorzuweisen hat ... Wenn das so weiter geht, werde ich doch noch zum Headbanger hoch neunzehn.

"Bringin' on the heartbreak" ~ DL haben es mit den Balladen mehr als im Griff. Diese hier macht keine Ausnahme und gehört zum Pflichtprogramm, wenn man sich eine Playlist mit den besten Balladen zusammenstellt .. oder eine CD brennt .. oder was auch immer ...

"Switch" ... und weiter geht es im Takt des Rocks .. da werden keine Gefangenen gemacht .. die Gitarre jault und quietscht, das Schlagzeug scheint fast zu brennen ... jepp ... ein Instrumental, aber eines, dass ich mir immer mal wieder anhören kann ...

"You got me runnin'" ... im Grunde genommen auch ein recht gutes Lied, fällt aber, zumindest in meinen Ohren, ein wenig ab ... das hätte doch besser gemacht werden können .. Trotzdem ein Song, der Spass und Laune macht.

"Lady Strange" ~ Geiler Song, geiles Lied .. für mich ein Klassiker ... und kurz davor zeitlos genannt zu werden ..

"On through the night" ... Weiss durchaus zu gefallen, tolle Melodie, geiler Chorus .. die Truppe spielt sich die Seele aus dem Leib und auch aus dem Körper .. so wie es sich gehört ..

"Mirror, mirror" ... Yezz .. keine drei Sekunden und das Lied hat mich für sich eingenommen .. was für ein Einstieg .. toll .. von Anfang an wird die richtige Menge an Spannung aufgebaut ... und auch durchgehalten, so dass ich nicht mehr von der Leine gelassen werde ... ganz grosses Musikkino ...

"No, No, No" heisst der nächste Song, aber nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Lied von der Gruppe Kiss .. da sind doch Welten dazwischen. Zwar wird gleich vom Start weg so richtig auf die Pauke gehauen, aber, so ganz am Schluss, schafft es dieses Lied nicht, dass ich mit meinen Gedanken nicht abschweife .. könnte in einer Metal- oder Rockdisco funktionieren, aber hier, bei mir zu Hause, lässt es mich doch eher kalt.

"Bringin' on the Heartbreak - Remix" .. was ich vom Original halte, kann weiter oben nachgelesen werden .. ob es diesen Remix nun wirklich braucht? In meiner Welt  hat bis vor ein paar Minuten die Nachfrage danach nicht geherrscht.

"Me and my wine - Remix". Auch das ein Remix .... und auch hier sage ich: Meinen Kommentar gebe ich zum Original. Einen Remix habe ich auch von diesem Lied nicht bestellt.

Am Ende das Fazit:

Wer sich für diese Art der Musik interessiert, der kommt nicht darum herum, sich dieses Album zu kaufen oder schenken zu lassen. Es sind einfach viel zu viele Klassiker und oder zeitlose Songs darauf zu finden. 
Auch mit diesem Album schaffen Def Leppard es vielen, sehr vielen anderen Interpreten zu zeigen, wie das mit der Musik zu laufen hat und wie ein guter Song zu tönen hat.

Ich für meinen Teil liebe dieses Album .. keine Frage ... Sehr oft nehme ich es in die Hände und lege es im Auto oder sonstwo ein und höre es mir an .. wenn möglich, so laut wie möglich und vor allem, sinnvoll.


Boston / Boston ... eine Gruppe .. die LP mit dem gleichen Namen .. und ich, der Zuhörer

Boston ... 

Diese Gruppe hat das eine oder andere Lied, das mir gut bis sehr gut gefällt, ausserdem verfügen sie über einen Sound, der ziemlich eigenständig ist und, so wie ich das sehe und auch vermute, von anderen Interpreten gar nicht oder nur mit ganz grossen Problemen kopiert werden kann .. 

Aber, ich sollte anfangen ... 

Es geht los mit dem Song "Don't look back". Was für ein Zufall, das Album heisst ja auch so .. Sicher, es geht fulminant los, Tom Scholz zeigt gleich from the beginning, dass er es auch so richtig krachen lassen kann. Ein fast echter Rocker, wenn er dann nur nicht so künstlich und vor allem, so perfekt, viel zu perfekt klingen und tönen würde. Etwas, das mir nicht wirklich Spass macht. Mir fehlen da einfach die Ecken und Kanten.

Guter Song, der bei mir im Hintergrund funktioniert, aber das gewisse etwas fehlt da einfach.

"The Journey" - Sie an, ein Intro .. dann werde ich keine weiteren Worte darüber verschreiben.

"It's easy" - Ja, rockt auch nicht schlecht und die Gitarren werden dafür verwendet, wofür sie schon immer gedacht waren .. trotzdem .. auch hier ... viel zu clean, fast steril. Wo sind bloss auch hier die Ecken und Kanten.

"An man I'll never be" - könnte so am Schluss eine Halbballade sein .. packt mich aber auch nicht wirklich .. oder um es mit einem Wort zu beschreiben: plätscher ..

"Feelin' satisfied" - Da fehlt mir auch das gewisse Etwas .. etwas, das mich packt, nicht mehr loslässt ..

"Party" .... der Song nennt sich zwar Party, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, ihn an einer echten Party zu spielen, auf jeden Fall nicht, bevor die Gäste mindestens zwei bis drei Promille intus haben ...

"Used to bad news" .. das Stück fängt schon so langweilig an. Die Gruppe schafft es einfach nicht, mich von der ersten, oder auch von der zehnten Sekunde an, für sich einzunehmen .. und etwas für oder wegen diesem Lied zu empfinden....

"Don't be afraid" .. und auch hier .. ach .. lassen wir das ..

Nun frage ich mich, warum ich dieses Album gekauft habe .. warum ich überhaupt Geld dafür ausgegeben habe. Eine Antwort, die mich zufriedenstellt, die gibt es einfach nicht.

Irgendwie sollte ich es aber schaffen, dass ich einen sehr grossen Bogen machen werde um diese Scheibe.


Mittwoch, 22. Juni 2016

Erste Allgemeine Verunsicherung - Kunst-Tour '95 / Live .. und lustig

Geht es um Musik vermischt mit Comedy, dann gehört die E.A.V. im deutschsprachigen Raum zum Besten, was es gab, gibt und geben wird .. 

Immer wieder schaffen sie es die Zuhörer mit Liedern zu beschenken, die, auf einer Ebene lustig und schon fast hemmungslos lustig sind, aber einer tieferen Ebene auch eine gewisse Ernsthaftigkeit und Seriosität aufzuweisen haben.

Dieses Album startet mit dem "Hip-Hop-Medley", in welchem sie ihre grössten Hits be- und ansingen und so zeigen, dass sie eben nicht nur ein oder zwei Stücke vorzuweisen haben, die das Publikum zu begeistern wissen, sondern gleich mit einem halben oder ganzen Dutzend davon aufwarten können .. 

Dieses Medley sorgt bei mir dafür, dass ich die Lust verspüre, die meisten der angespielten Lieder wieder einmal in aller Gänze zu hören.

"Neandertal" heisst der zweite Song, der hier zu finden ist und, ich gebe es zu, bis zu dieser CD, habe ich es nicht gekannt, dieses Lied. 
Der Text ist sicher nicht von schlechten Eltern, aber, verglichen, mit dem, was die E.A.V. sonst so zu bieten hat, haben sie mich schon mehr zum Lachen gebracht .. 

"300PS" ... Schon eher ein Lied, mit dem ich sehr viel mehr anfangen kann .. von wegen Auto, Fahren, schnell fahren, und dazu Autogeräusche machen .. so macht das Leben Spass und so viel Spass macht mir auch dieses Lied :-) .. ich kann mir gut vorstellen, dass auch ich mit diesem PS-Gen geboren worden bin: es hat nur ein wenig länger gedauert, bis es in mir zu leben begonnen hat.

"Cinderella" ... auch hier: da habe ich schon einige und vor allem bessere Lieder von der Truppe gehört .. es kommt auch ein bisschen luftleer daher .. 

"Die Zeit" ... Der Text singt mir so was von aus der Seele und die Melodie .. einfach nur herrlich und so was von schön .. da kann ich gar nicht genug davon bekommen ...

"Mutantenstadl" ... hmm .. da fehlen mir ein oder zwei Worte .. sie machen sich ein wenig lustig, über den Musikantenstadl und über ein paar der Gäste, die dort immer mal wieder auftreten .. nett .. aber bringt mich nicht wirklich zum Lachen, nicht einmal zum Grinsen .. 

"Kufsteinlied" .. die Metalversion eines Mutantenstadlliedes .. da zeigen sie, dass sie auch rocken könnten, wenn sei wollten .. aber, haut mich nicht wirklich um ..

"S'Muaterl" ... oha .. ein sehr bissiges Lied .. eine alte Dame, die sich fragt, was Gott eigentlich so im Sinn hat und warum es scheint, er würde nicht wirklich eingreifen, egal wie scheisse etwas läuft und trotzdem glaubt sie an ihn, betet zu ihm und lässt sich in ihrem Glauben nicht beirren. Sehr gutes Lied, aber, ich muss schon aufpassen .. an einem recht schlechten Tag kann mich dieses Lied in ein Loch ziehen .. ganz weiter runter sogar .. 

"Flugzeug" ... äh ja .. geht ein wenig an mir vorbei, vor allem der Anfang des Stücks .. netter Text .. nette Melodie .. aber eben .. da gibt es besseres .. .

"Wien, du Stadt meiner Träume" ... geht in aller Ganzheit an mir vorbei .. 

"Einmal möchte ich ganz ein Böser sein" .. Davon träumt glaube ich jeder ein oder zweimal .. wer will schon nicht der Böse sein, das Mädchen bekommen, die Bank erfolgreich überfallen .. und so weiter ;-) was für ein geiler Song .. 

"Brauner Bär" .. und noch ein Medley .. in dem ein paar der grössten Hits präsentiert werden .. macht im Grossen und Ganzen Spass .. da möchte ich gleich wieder die ganzen Lieder hören .. 

"Eierkopf-Rudi" ... eines der ganz bissigen Lieder, macht sich die Truppe hier doch über Nazis lustig, wobei einem ab und zu das Lachen auch im Halse stecken bleibt, wenn man sich ein wenig Gedanken macht .. ganz grosses Kino ... und das Lied ist auch noch mit einer ganz geilen Melodie versehen, so dass man sich dem Song fast nicht entziehen kann ..

"Hit-Medley" .. auch nicht schlecht geraten .. 

"Morgen" .. für mich eines der besten Lieder, das ich je gehört habe .. da muss ich es mir einfach ein paar mal hintereinander anhören :-)

Das ist doch einmal eine Livescheibe, bei der sich der Kauf lohnt .. 


Jay and Silent Bob Strike Back .. der Wahnsinn .. auf DVD ... Blu Ray .. und mitten in meinem Leben ...

Es hat sehr lange gedauert, schon fast zu lange, bis ich mir den Film nicht nur besorgt, sondern auch angesehen habe ...

Und .. es hat sich einfach gelohnt, mehr als gelohnt.

In meinem Leben habe ich schon viele Filme gesehen, sehr viele, aber wenige davon, hatten so viel Wahnsinn, Wahnwitz, Jenseits von Gut und Böse zu bieten, wie dieser Film. Streifen trifft es eigentlich schon viel eher. 

Meine Fresse ... 

Kevin Smith hat kein Erbarmen mit dem Zuschauer und, er kennt zwar Grenzen, aber, er nimmt sie wohl nicht wirklich ernst. Irgendwie hat er eine diebische Freude daran, diese nicht nur zu überschreiten, sondern gleich in Schutt und Asche zu legen.

Womit haben wir es hier zu tun.

Zwei Kumpels, die durch absolut gar nichts getrennt werden können. Zwei Typen, die als liebstes Hobby Kiffen angeben würden, würde man sie danach fragen. Zwei Kerle, deren Leben einfach nur leer und schon fast tieftraurig ist. Die nicht gerade mit Intelligenz gesegnet sind und trotzdem das Leben bis hierhin überlebt haben.

Diese zwei Typen, die vor ewigen Zeiten einen Comic auf die Welt und unter die Leute gebracht haben, erfahren, dass Miramax diesen Comic auf die grosse Leinwand bringen will. 
Da die beiden Deppen dafür kein Geld erhalten, wollen sie sich auf den Weg zu den Studios machen und den Film verhindern.

Auf diesem Weg laufen ihnen sehr, sehr viele Leute über den Weg, dargestellt von Hollywood-Stars, die ihnen das Leben schwer machen, oder ihnen helfen ... 

Ausserdem werden sie für einen Diamantenraub missbraucht und dafür für die grössten Terroristen der Welt gehalten. 

Das wäre es dann aber auch schon mit Story .. 

Jay und Silent Bob .. was kann ich da sagen .... 

So viel .. von allem und nichts in einem Film ... 

Dieser Film ist einfach nur ... wahnsinn .. mir fehlen irgendwie die Worte, um genauer zu beschreiben, was mir alles durch den Kopf geht ...

Auf jeden Fall .. muss  man den Film gesehen haben .. so viel zu lachen hat man ja sonst so sehr selten ..

Ach ja .. was soll ich sagen ...

Für mich ist das ein Film, der auf jeden Fall in eine gute geführte Sammlung gehört .. 

Auch hier bin ich ein wenig zwiespältig im Leben gelandet: einerseits denke ich, dass es ein Film ist, bei dem es kein Fehler ist, ihn sich neu zu kaufen, auf der anderen Seite, ist es auch eine tolle Sache, ihn sich verbilligt zuzulegen oder gleich über ein Tauschgeschäft zu besorgen.

DVD Jay and Silent Bob strike back (Exsila)




Dienstag, 21. Juni 2016

Lethal Weapon IV ... Abschluss eines Franchises .. ein würdiger, mehr oder weniger auf jeden Fall, Abschluss ...

Und noch einmal ... zurück in die Vergangenheit ... 
Ein Film aus der guten alten Zeit, in der sich die Macher noch wirklich sehr viel Mühe gegeben haben, wenn sie unbedingt einen guten Film ins Kino haben bringen wollen ...

Eine Zeit, in der die Macher auch die Angewohnheit hatten (vielleicht nicht immer und bei jedem Abschluss), ein Franchise würdig enden zu lassen ...

Wie beginnt LWIV?

Wie es sich für einen Film dieser Art und vor allem für LWIV gehört: 
Riggs und Murtaugh sollen einen Typen einkassieren, der sich einen Flammenwerfer auf den Rücken gebunden hat und sich kugelsicher angezogen hat. 

Riggs schafft es, dass Murtaugh sich bis auf die Unterhosen auszieht, um den Gangster abzulenken, was aber eigentlich nur dazu gedient hat, um Roger zu verarschen. 

Riggs bringt es mal wieder fertig, den Verbrecher zwar nicht festzunehmen, dafür aber ins Jenseits zu befördern und zwar, in dem er es ihm in den Tank schiesst, der Gangster durch den Überdruck unter einen Tankwagen befördert wird und damit Gangster, Tankwagen und Tankstelle, die sich per Zufall daneben befindet.

Zwar kein Verbrecher, dafür darf die Stadt sehr viel bezahlen, um den Schaden zu beheben.

So nebenbei erfährt Riggs, dass seine Frau schwanger ist und Roger erfährt, dass seine Tochter schwanger ist.

Was Roger noch nicht weiss ist, dass Rhianna einen Cop geheiratet hat. Das ist etwas, was er so gar nicht verdauen kann und könnte. 

Dazwischen wollen die beiden sich auf dem Boot von Roger entspannen, zusammen mit Leo. Dabei werden sie fast einem Schiff gerammt, in dem chinesische Flüchtlinge geschmuggelt werden, die in Amerika die Überfahrt bezahlen sollen, und das dürfte bei jedem ein Leben lang dauern, mit all den Zinsen.

Riggs und Murtaugh werden zu Captains befördert, weil sie von der Strasse weggeholt werden sollen, wo sie viel zu viel Schaden anrichten und sich inzwischen jede Versicherung weigert, das Präsidium bei sich aufzunehmen.

Der ganz grosse Böse wird in diesem Teil von Jet Li dargestellt, der nicht viel zu sagen hat, auf jeden Fall nicht auf Englisch. Er spielt eher den ruhigen Typen, der die Versager unter seinen Leuten auf die stille, gewaltätige Art und Weise um die Ecke bringt.

Was auch weitergezogen wird ist, dass Murtaugh immer noch viel zu alt für den Scheiss ist und Riggs so langsam aber auch immer zu alt für den Scheiss ist: beide haben es so langsam aber sicher nötig, sich um die morschen Knochen zu kümmern.

Es gibt eine ganz kleine Kleinigkeit, die mich seit dem ersten Teil einfach nur stört, eigentlich sogar so was von nervt:

Riggs soll ein sehr guter, schon fast perfekter Kampfkunsttechniker sein, von wegen zweihundert schwarze Gürtel in der und der Kampfkunst.

Wenn ich mir aber seine Kämpfe, auch hier im vierten Teil, so ansehe, dann frage ich mich; wann hat er vor, diese dem zahlenden Publikum zu zeigen .. 

Sehr wahrscheinlich nie und nimmer .. 

Wie gesagt .. das nervt .. da soll er ein so toller Kämpfer sein, die Macher engagieren Jet Li, der ein brillanter Kämpfer ist, zu den besten der besten gehört im Filmgeschäft und dann, lässt Riggs sich so was von verprügeln????
Leute, WTF????????????

Der Film ist kurzweilig, es macht auch beim vierten Teil sehr viel Spass, den beiden Helden zuzusehen, wenn sie die Stadt und auch die Autobahn in ihre Bestandteile zerlegen ... auch haben sie nach wie vor mehr als genug gelungene Sprüche auf Lager, um mich mehr als genug zum Schmunzeln und zum Lachen zu bringen ... 

Soll heissen .. so ganz am Schluss ein Streifen, den ich mir gerne bei Gelegenheit immer mal wieder ansehen werde ... und ich bin sehr sicher: langweilen werde ich mich nie ..

Hmm .. bevor ich es vergesse: eine zweite kleine Kleinigkeit gibt es doch, die mir ein wenig auf den Zeiger geht: Chris Rock: das ist für mich ein Mensch, den ich nicht um mich haben möchte: jedesmal wenn ich ihn sehe, habe ich das Gefühl, der sei so was von auf Speed und habe zusätzlich noch ein paar Dutzend andere Drogen eingeworfen, so schnell wie der redet, Müll von sich gibt und nicht weiss, wann genug genug ist ... 

 

Samstag, 18. Juni 2016

Queen - Innuendo .... Album und Meisterwerk einer Legende ... in Sachen Musik ... in Sachen .. allem ..

Queen .. 

Für mich eine der Musikgruppen überhaupt und schlechthin. 

Zeitlebens haben sich Queen in keine Kategorie quetschen und pressen lassen .. 

Und was macht jemand wie ich in so einem Fall? Er denkt sich: wenn sie sich in keine vorgegebene Kategorie pressen und stecken lassen, dann sind sie eine für sich selber.

Jepp: die Kategorie Queen .. 

Warum und wieso dem so ist?

Darüber könnte ein ganzes Buch geschrieben werden und ich bin mir sicher, es würde nicht ausreichen .. also, müssten noch ein zweites und drittes geschrieben werden ..

Ein ganz grosser Teil der Erhabenheit von Queen ist dem Sänger Freddy Mercury geschuldet. 
Eine Ausnahmeerscheinung. Ein Sänger, ein Entertainer, wie es ihn nur einmal alle tausend Jahre gibt.

Das Album beginnt mit dem Jahrhunderlied "Innuendo" ... man stelle sich die Frage; gibt es neben FM einen anderen Sänger, der dieses Lied auf die gleiche Art und Weise hätte interpretieren können? Der es geschafft hätte, diesem Lied auf die gleiche Weise und Art Leben einzuhauchen? Ich denke nicht ..
Für mich ein Lied der Marke Progressiver Megahammer. Jenseits von allem ... einfach genial .. einfach magisch .. einfach mitreissend .. und allen Musikern zeigend, wie es ist, wenn ein zeitloser Song interpretiert wird.

"I'm going slightly mad" ... ja, auch so ein Gefühl, das ich mehr als gut kenne. Vielleicht gefällt mir dieses Lied daher so gut, weil ich mich damit so verstanden fühle und mir dieses Lied, aber auch das dazugehörige Musikvideo so aus der Seele sprechen ... Keine Frage .. es kommt langsam, schleichend, mitreissend ... werbend und umwerbend .. und macht keine Gefangenen .. Queen haben und hatten es nie nötig, nur mit dem Vorschlaghammer zu arbeiten, was sie mit diesem Stück sehr gut zu beweisen wissen .. 

"Headlong" Dann wären wir wieder angekommen .. beim Hammer .. beim Dampfhammer. Queen zeigen sehr gut, dass jeder von ihnen sich auch im Reich des Metals, des Hard Rocks zu Hause fühlt ... und sie die Welt rocken können. Ein Lied, das vielen, sehr vielen Möchtegernrockern auch in hundert Jahren noch aufzuzeigen weiss, wie ein echter Rocksong zu tönen hat .. sei es vom Gesang her, von der Gitarre und vom Schlagzeug her .. und vor allem: von der Gesamtheit und dem Teamspirit her ..
Ein Lied, das mich gnadenlos mit sich reisst und nicht mehr in Ruhe ruhen lässt ...

"I can't live with you" .... Ein Lovesong ... keine Frage .. aber auch ein Rocker .. was noch weniger die Frage war .. aber auch ein Song, der sich in progressiven Gefilden wohl fühlt .. gefällt mir sehr gut .. und einer der wenigen Lovesongs, der mich ohne wenn und aber gefällt. Das liegt natürlich an FM, aber auch an der Gitarrenarbeit von Brian May.

"Don't try so hard". Hmm, wie soll ich das jetzt beschreiben. Das Lied kommt auf mich zu, wie eine Art Wolke, oder fliegender Teppich, wo ich mich hinlegen kann und daran erinnert werde, dass es gut und richtig ist, wenn man sich auch mal ausruht, fünfe gerade sein lässt und sich bei allen möglichen Versuchen nicht selber das Genick bricht.
Dann ein kleiner Turn in Richtung Epik. Genialer Song .. 
Für mich ein ganz genialer Song, weil er es schafft, mich ruhig werden  zu lassen, ein wenig zu entspannen und auch wieder positiver zu denken.

"Ride the wild wind" ... ein weiterer Rocker von Queen .. sicher nicht der beste .. aber immer noch um Welten besser, als das, was wir sonst zu hören bekommen ..

"All god's people". Mit diesem Lied kann ich persönlich nicht viel  anfangen, was aber nicht am Text liegt .. es ist die Melodie, der Chorus .. alles eigentlich .. es packt mich einfach nicht .. 

"These are the days of our lives" ... einfach ein wunderschönes Lied .. das es schafft, mich aufzuheitern, mich vergessen lässt, dass das Leben eben nicht immer nur aus Schokolade besteht .. Ganz grosses Musikkino.

"Delilah" ... Auch so ein Lied, mit dem ich nicht viel anfangen kann ..

"The Hitman" ... Yezz ... Queen wollen es noch einmal wissen und zeigen allen Rockern und Metalheads, wie das Spiel gespielt wird .. Rock on .. kann ich da nur sagen ... 

"Bijou" ... ein schönes Lied, sphärisch, einlullend .. packend .. gut zum Träumen, sich gehen lassen ... 

"The Show must go on" .. perfekt, zeitlos, Klassiker, genial .. für die Ewigkeit gedacht und performed ...


Donnerstag, 16. Juni 2016

Tequila Sunrise .. und ich schreibe nicht vom Getränk .. ne .. es geht um den Film .. Kurt Russell ... Mel Gibson .. Michelle Pfeiffer ..

Yeah .. da bin ich wieder ...

Und .. es geht wieder einmal mehr um einen Film, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat .. oder auf der Filmrolle ... 

Wie auch immer dem so sei .. und sein wird ...

Fangen wir mit der ganz grossen Stärke des Filmes an ..

Es ist das Zusammenspiel zwischen Kurt Russell und Mel Gibson.

Der eine spielt einen Cop, der andere einen ehemaligen Dealer, der aber irgendwie keine Chance bekommt, für immer und ewig aus dem Geschäft auszusteigen.

Da wären ein paar Cops, die es auf ihn abgesehen haben, die ihn einkassieren möchten und bereit sind, so ziemlich alles zu tun.

Dann sind da noch ein paar Bekannte, die ihn brauchen, und schon fast nötigen, Fehler auszubügeln, die sie begangen haben.

Der Cop, der ist schon fast so was wie ein Sandkastenfreund des Dealers und, so ziemlich bis am Schluss, ist es nicht ganz klar, ob er jetzt helfen will, seinen Freund hinter Gitter zu bringen, oder ob er ihm helfen will, zu entkommen.

Mel spielt den Dealer, der aussteigen möchte. Dieses, weil er sich sonst nicht um seinen Sohn kümmern kann und weil er eh keine Lust mehr hat und auch nicht mehr der Jüngste ist.

Russell spielt den Cop, der es sehr gut versteht, zu verschleiern, was er wirklich vorhat und was er wirklich machen will und hinter wem er steht und hinter wem nicht.

Schlussendlich haben wir noch Michelle Pfeiffer, die die Besitzerin eines Restaurants spielt. Sie ist der Loveinterest der beiden Helden.

Auch hier ist es bis am Schluss mehr oder weniger schleierhaft, wen sie sich am Schluss aussuchen wird. 
Es ist nur so, dass Michelle nicht viel mehr zu tun hat, als den Loveinterest zu spielen und die Dame in Not zu geben hat.

Sicher, sie spielt eine recht toughe Frau, keine Frage, aber eben .. sie hat halt sehr hübsch auszusehen, den beiden Typen den Kopf zu verdrehen und .. das war es dann im Grossen und Ganzen auch schon ... 

Der Film hat es nicht nötig, alle fünf Minuten mit Action zu glänzen und dem Zuschauer etwas zu zeigen, das explodiert, beschossen oder ertränkt wird.

Hier geht es darum, zu zeigen, den Zuschauer sich fragen zu lassen, wer jetzt wirklich was machen will, wer wirklich zu den Bösen gehört und wer nicht, wer der grosse Macher im Hintergrund ist und wie die Probleme am Schluss gelöst werden, ohne das eine halbe oder ganze Stadt in die Luft gesprengt werden muss und ein paar Dutzend Leichen den Pfad und die Wege der Helden pflastern.

Das gelingt dem Film leidlich gut. 

Was aber nicht unbedingt am Drehbuch liegt, sondern daran, wer für welche Rolle gecastet worden ist. 

Leider hat man einige Schauspieler für die Rollen eingeholt, die sie schon so oft gespielt haben und hat es versäumt, dafür zu sorgen, dass sie für einmal gegen das anspielen müssen, was sie sonst schon immer darstellen müssen .. soll heissen .. der, der sonst schon immer fiese und zwielichtige Charaktere spielt, macht es auch hier und wer bisher immer zu den Guten gezählt hat, der spielt auch hier einen Guten. 

Das nimmt den Zuschauern, die schon einige Filme gesehen haben, doch ein wenig von der Überraschung.

So ist es auf jeden Fall mir ergangen .. teilweise habe ich mich dabei ertappt, wie es mir ein wenig langweilig geworden ist und mir gewünscht habe, vorzuspulen ...

Schlussendlich .. den Film kann ich mir immer mal wieder ansehen ... 

Er gehört zum Glück auch zu den Streifen, die mich nicht runterziehen ... also sich nicht auf meine Depression auswirken .. weder im negativen noch im positiven. Das ist aber etwas, mit dem ich sehr gut leben kann.

Der Film schlussendlich .. da gibt es viele, die besser sind, aber, es lohnt sich einen Blick zu riskieren, wegen Gibson und Russell, die sich hier gar nichts schenken, was ich im besten aller Sinne meine .. 

Dienstag, 14. Juni 2016

Smokey and the Bandit .. oder .. Ein ausgekochtes Schlitzohr .. Burt Reynolds und eine seiner besten Rollen ..

Himmel ...

Wie lange es wohl her ist, seit ich diesen Film zum ersten mal gesehen habe ..

Wie oft ich diesen Streifen wohl angesehen habe .. genossen und dazu gelacht, mal laut, mal weniger laut, habe ... 

Es ist eigentlich recht schade ... diese Art von Filme wird in der heutigen Zeit gar nicht mehr gedreht. Kann vielleicht nicht mehr gedreht werden, weil einfach das Feeling dafür fehlt.

Ausserdem dürfte es nicht mehr viele Schauspieler geben, die eine Figur wie Bandit spielen können. Burt Reynolds hatte zu dem Zeitpunkt einfach alles, was es gebraucht hat, um diesen Charakter zum Leben zu erwecken. 

Dieses Grinsen, dieses Lachen, dann den Hut, den Bart .. die Art und Weise und, vor allem anderen: diese Ausstrahlung :-). Das fehlt den meisten Schauspielern in der heutigen Zeit. 

Damals gab es noch kein CGI, noch keine Computertricks, die davon ablenken konnten, wenn ein Schauspieler nicht wirklich begabt war. Ein Darsteller musste noch so was wie Ausstrahlung haben, mit welcher er oder sie die Leinwand auffüllen können musste, um die Menschen ins Kino zu locken. 

Der Darsteller musste den Menschen sympathisch sein, damit sie einen echt guten Grund hatten, um mit der Figur mitfühlen zu können, mitleiden zu können .. was auch immer ...

Alles Dinge, die ein Mann wie Burt Reynolds mitgebracht hat. Alles Dinge, die ihn bigger than life gemacht haben, die dafür gesorgt haben, dass er überlebensgross geworden ist ... 

Dinge, die auch dafür gesorgt haben, dass ein Film wie Smokey and the Bandit, nicht einfach in einem Loch verschwunden ist. 

Ich für meinen Teil sehe das ja folgendermassen: hätte ein anderer Mann Bandit gespielt, wäre der Film einfach nur gefloppt und nicht zu einem Klassiker, zu einem zeitlosen Klassiker geworden.

Warum funktioniert dieser Film ausserdem noch so gut?? Buford T. Justice .. der Gegner von Bandit. Justice ist der Sheriff, der sich vorgenommen hat, Bandit nicht nur zu schnappen, sondern gleich noch in den Knast zu befördern.

Dabei fängt es doch so harmlos an: Bandit nimmt eine Anhalterin mit, gespielt von Sally Fields, die auf der Flucht vor dem Sohn von Buford ist. Eigentlich hätte sie diesen heiraten sollen, hat ihn und der Rest der Familie aber in der Kirche stehen lassen und ist jetzt auf der Flucht und das im Auto von Bandit.

Wie es sich für diese Art von Film gehört, sagt sie ihm aber nicht von Anfang an, was Sache ist .. und so flüchted Bandit .. in der Meinung, der Sheriff wolle eigentlich ihn, dabei jagt er ja die Frau an seiner Seite.

Dann wären da noch die Autoverfolgungsjagden. Meine Fresse .. da haben die Stuntmen noch fahren können müssen und wie die haben fahren können müssen.

Von so was kann ich ja nur träumen. Wie gerne würde ich ein- oder zweimal so vom Leder zu fahren, wie sie es in diesem Film machen. Einfach Gas geben und quer durch und über und unter der Botanik durchfahren.
Ja, das würde mir Spass machen. 

Ach ja .. herrlich .. das ist genau die Art von Filmen, die ich mir gerne immer und immer wieder ansehe .. und die mir jedesmal sehr viel Freude bereiten. 

Wie gesagt, das ist in meinen Augen und Ohren ein Klassiker, ein zeitloser Klassiker. Ohne wenn und aber. 


Montag, 13. Juni 2016

Dirty Harry V - Das Todesspiel ... Clint Eastwood .. alt, aber nicht zu alt, ein Dirty Harry zu sein .. und ich ...

Ach ja ... 

Ich kann es zwar nicht erklären, aber es scheint so, dass mit dem Alter, meine Freude und Lust an den guten alten Helden, die sich im Laufe der Jahre mehr als bewährt haben, immer grösser wird. 

Sicher, Eastwood war schon zu Zeiten dieses Films nicht mehr der Jüngste und dennoch, hat er es geschafft, den Helden, gealterten Helden, mehr als glaubwürdig darzustellen. 

Natürlich fehlt auch die Prise Ironie nicht und auch kann Eastwood sehr wohl über sich selber lachen und auch grinsen :-) ... 

Worum es in dem Film geht?

Eastwood hat einen "Paten" in den Knast gebracht und nun steht er auf der Todesliste des Gangsters. 
Nachdem er einen ersten Mordanschlag auf sich erfolgreich hat abwehren können (natürlich überlebt keiner der Angreifer), wird er, zu seinem und dem Schutz der Mitmenschen in den Innendienst versetzt, zum Teil auf jeden Fall. Ausserdem muss er sich, auf Befehl gut mit der Presse stellen.

Die Story wechselt dann zu einem ganz gewissenlosen Spiel: es geht darum, dass eine Liste mit den Namen von Mitmenschen existiert. Es wird darauf gewettet, wann welcher dieser Menschen, egal wie, stirbt. Wer dem Tag des Todes am nächsten kommt, der hat gewonnen.

Wie es sich gehört, steht dann auch der Name von Dirty Harry darauf .. glaube ich auf jeden Fall .. (ich bin ja erst am Anfang des Filmes).

Interessant an diesem Film ist, dass wir hier auf einen der ersten Auftritte von Jim Carry stossen, der den Sänger einer Metal-Band gibt, der doch ein wenig sehr abhängig ist von Drogen und, wie es sich weiter gehört, an einer Überdosis stirbt. 

Der Regisseur der Musik-Videos, in dem die Figur von Carry mitspielen soll, wird von keinem anderen als Liam Neeson gespielt, der schon zu jenem Zeitpunkt eine Ausstrahlung hatte, die es keinem erlaubte, neben ihm wirklich zu bestehen. Er gehört zu den wenigen Schauspielern, die einfach alles und alle überstrahlen können.

Der Film macht es, wie es in den guten alten Zeit gängig war und erzählt eine Story und, man mag es kaum glauben, hat es dabei nicht nötig, sich von einer Action-Szene zur nächsten zu schleppen, die nur darüber hinwegtäuschen sollen, dass es gar keine, oder nur den Hauch einer Geschichte hat.

Harry darf in diesem Film sogar ein wenig auf romantisch machen und lernt eine Frau kennen, die ihm gar nicht so unsympathisch zu sein scheint.

Der Film ist sicher nicht mit der grössten Spannug gesegnet, es reicht aber, um einen gemütlichen Abend, oder auch sonstigen Teil des Tages mit diesem Film zu verbringen, der trotz allem zu keiner Sekunde langweilig ist.

Sollte es einmal so sein und ich habe ein wenig freie, oder restliche Zeit, werde ich ihn mir auf Englisch ansehen, um die typischen Dirty Harry Sprüche im Original geniessen zu können.

Für den Augenblick ist es aber jetzt so, dass der Film gelaufen ist, das Ende ist nahe, ich habe ihn geniessen können und denke, dass dies ein Streifen ist, den sich jeder und jede mit ein wenig Interesse für Krimi und oder Thriller ansehen sollte. 

Es dürfte sich auf jeden Fall lohnen.


Montag, 6. Juni 2016

Pride - Pride .. und die Frage .. warum ich mir dieses Album gekauft habe ...

So soll es sein .. 

Es soll wo so sein .. 

Kurz vor sieben Uhr morgens ..

In meinem Büro .. 

Draussen ist schon die Sonne zu sehen .. es ist angenehm warm .. 

Die Katzen sind oder waren schon draussen, so dass ich hier in Ruhe und Frieden der Musik horchen und meinen Senf darniederschreiben kann ..

Das Album beginnt mit dem Lied "You're the only one" ... und .. meine Fresse, was kommt es poppig rüber .. so was von poppig .. es könnten auch gleich die Backstreet That dahinterstecken ..
Es ist so zuckersüss, dass ich es mir nur mit ganz grosser Mühe anhören kann .. 

Weiter geht es mit "Dreamer in the Night" .. auch wenn die Gitarren hier besser zu hören sind, krankt auch dieses Stück daran, dass es etwas brutal schlagerlastiges hat .. und der Sänger .. der tönt leider eher nach Pop statt Rock ... 

"Playing with fire" .. das kommt schon einen Hauch besser und gefälliger daher .. und es schreit in meinen Ohren nicht gleich, ich solle zum nächsten Lied wechseln .. es rockt auch mehr .. und poppt weniger .. (dieses Wortspiel war irgendwie nicht beabsichtig ;-) )

"Someone is calling your name" ...  Ein Lied, das wohl als Stationsingle gedacht war .. und zu jener Zeit auch diese Funktion erfüllt hat .. denke ich, aber, wenn ich es mir jetzt anhöre, platscht es eher an mir und meinem Gehörgang vorbei .. 

"Turn it up" oha .. jetzt geben sie sogar Gas und scheinen es in Sachen Rock wissen zu wollen .. aber dann kommt der Chorus .. und es fällt leicht ab .. hmm .. ne .. nett und gut gemeint, aber am Schluss, eher für den Hintergrund in meinem Leben gedacht.

"Good Intuition" ... schon nach zehn Sekunden habe ich ein Gefühl von Schlager und Pop in meinen Ohren .. und mein Finger ist bereit, zum nächsten Lied zu klicken .. aber, ich gebe dem Song eine Chance .. ne .. auch gut gemeint .. und so weiter ..

"Love is hard to live with". Mal sehen, schon vom Titel her könnte man meinen, es handle sich um eine Ballade. Halbballade, wenn ich mich nach den ersten Sekunden des Hörens nicht so ganz täusche. Powerballade könnte die Grundidee gewesen sein. Bis jetzt das Lied, das mir am besten gefällt. Was aber nicht wirklich viel heissen will. Nur wegen diesem Stück alleine, würde ich diese CD nicht aus dem Regal nehmen, so gut ist es dann eben auch nicht.

"Movin' on" ... Ein Lied, das so gerne ein Rocker wäre, aber leider fehlt das gewisse etwas .. 

"Let it in" ... äh ja .. ich kann gut zu dem Lied arbeiten, es lenkt mich nicht gross ab .. damit wäre auch schon alles geschrieben ...

"Changin'" .... plätscher, plätscher .. oh .. es ist ja schon vorbei ...

"Over the guidline" ... mit diesem Stück kann ich bis jetzt am meisten anfangen, auf der anderen Seite: es kommt so weit hinten auf dem Album, dass ich eigentlich gar nicht mehr mag und dazu geneigt bin, zum nächsten Lied zu wandern .. 

"Heartless woman" .. da fangen die mit Keyboards an? Dabei ist das ein Titel, bei dem es nach einem Gitarrenintro schreit .. und zwar sehr laut und ausdauernd schreit .. und dann ist es so was von schwachbrüstig auf der Brust .. schon fast peinlich .. 

"Valkyria" ... auch hier schreit alles nach Schlager und schwach auf der Brust .. 

Mein Fazit: 

Ich habe mir das Album gekauft, weil ich ein Review gelesen habe, in dem dieses Teil schon fast zu heftig abgefeiert worden ist .. Leider habe ich mit diesem Kauf so richtig danebengegriffen .. kann ja vorkommen ...