Donnerstag, 31. Dezember 2015

The Sting ... oder auch Der Clou ...

Der Clou (1973)

Es gibt sie.

Filme, die gut sind, ohne dass es alle zwei Minuten eine Explosion gibt, ohne dass alle drei Minuten jemand erschossen wird, ohne dass alle vier Minuten jemand einen anderen betrügt, erwürgt oder einen Abhang hinunterschmeisst.

Der Clou. 

Es geht um Gauner, die einen grösseren Gauner hereinlegen wollen. 

Das wirklich geniale an dem Film ist, dass die Drehbuchautoren es schaffen, auch uns Zuschauer aufs Glatteis zu führen. In dem Augenblick, wo wir denken, wir hätten den vollen Durchblick, ist es schon viel zu spät. Erst ganz am Schluss bemerken wir, mit einem erleichterten Aufatmen, dass wir den Schreiberlingen auch auf den Leim gegangen sind. 

Als Asperger-Autist habe ich es mit den Filmen nicht immer ganz leicht. Lässt die Spannungskurve plötzlich nach, kann es sein, dass ich mich anfange zu langweilen und dann, wenn ich nicht aufpasse, wanderen meine Gedanken nicht mehr im Kreis sondern im Viereck und schon bin ich dabei, mich mit etwas anderem zu beschäftigen. Den Film lasse ich dann Film sein, weil, der interessiert mich dann gar nicht mehr. 
Das ich mir einen Film ansehen wollte, bemerke ich meistens dann, wenn entweder der Abspann läuft oder plötzlich was ganz anderes zu sehen ist, obwohl ich nicht umgeschaltet habe.

Das passiert mir meistens bei Filmen, die, sagen wir mal, nicht genug Action auf mich hereinprasseln lassen.

Aber, obwohl dies ein eher ruhiger Film ist, ist er schlussendlich so spannend, dass selbst ich im Sitz kleben bleibe, und ihn mir bis am Schluss ansehen kann.

Robert Redford. Ich kann es nicht anders sagen, aber, er wurde geboren, um in diesem Film mitzuspielen. Er passt perfekt hinein und überzeugt restlos.

Paul Newman. Das gleiche wie bei Robert Redford. 

Ausserdem: diese beiden bilden ein perfekt harmonisierendes Team. Sie funktionieren bestens zusammen und ich, für meinen Teil, kann mir keinen anderen, an der Seite des jeweils anderen vorstellen. 

Auch die Nebenrollen sind bis zur allerletzten bestens besetzt. Die Guten mag man, die Bösen mag man einfach nicht. Sicher, die Figuren sind schon eher schwarz und weiss gezeichnet, ohne grosse Grauschattierungen, aber, das stört bei diesem Film ganz und gar nicht.

Für mich ist das ein Film, der unter der Kategorie zeitlose Klassiker zu finden ist und dort ganz oben.

Underworld I ... der erste Teil .. Vampire gegen Werwölfe .. ein Kampf der Kämpfe ..

Worum geht es in diesem Film?

Vampire wollen Werwölfe ausrotten und oder umgekehrt .. 

Dann haben wir noch die weibliche Heldin, ein weiblicher Vampir, gespielt von Kate Beckinsale, die es sich nicht nehmen lassen und ihre Rasse, ihre Leute retten will .. 

ABER .. was sie nicht wissen kann, der aktuelle Anführer der Vampire ist einen Pakt mit dem Chef der Werwölfe eingegangen ... 

Somit kann sie eigentlich keinem mehr vertrauen .. 

In diesem Film ist jeder und jede jederzeit dazu bereit, alle und jeden und jede zu verraten .. von dem her gesehen, kann es so recht kompliziert werden .. vor allem für den Zuschauer .. 

So ganz am Schluss hat der Zuschauer nur noch Selen und Michael, an dem die Werwölfe interessiert sind, weil ihn ihm ganz spezielles, für sie sehr wichtiges, Blut fliesst .. 

Alle anderen sind entweder Verräter, oder sie sind bereit, für ihr Leben alle anderen in eine Falle laufen zu lassen .. 

Für den Film spricht, dass es einige, sehr gut choreographierte Kämpfe und Schiessereien gibt, die nicht selten den Anschein machen, als ob der Regisseur sich die Matrix-Trilogie ein oder zehn-mal zu oft angesehen hat ..

Auch haben wir Kate Beckinsale, die eine absolut geniale Heldin abgibt .. was aber nur zu einem kleinen Teil an den Lederkleidern liegt, die sie immer trägt .. es liegt auch daran, dass sie sehr genau weiss, wie die Pistolen und Messer und was sonst noch gebraucht werden müssen .. und sie dabei immer ganz cool aussieht .. 

Dann haben wir noch die Farbe .. in dem der Film präsentiert wird .. es ist ein ganz kühles blau, dass sich zeigt .. der Film lässt einem auch immer mal wieder frösteln .. es soll wohl gezeigt werden, dass diese Welt ein ganz kalter und einsamer Platz sein kann .. wenn man nicht nach den Regeln der anderen spielt .. sondern versucht das Richtige zu machen ..

Leider ist es auch so, dass die Drehbuchautoren nicht immer sehr viel Mut bewiesen haben .. die Heldin kämpft ... wird verraten ... oder verletzt .. oder gefangengenommen .. und hat ganz am Schluss den Schlusskampf .. den sie dann auch noch gewinnt .. und kann, als Vampirin halt nur in den Monduntergang reiten .. mit ihrem neuen Gespielen .. der eine ganz neue Art von Werwolf ist .. 

Ob der Film Spass macht ..

Aber nur dann, wenn ich es schaffe, mein Hirn ganz ausszuschalten ... wenn ich hier nicht aufpasse, passiert es, dass ich, wegen der einen oder anderen Langweiligkeit oder Dämlichkeit in ein Loch falle .. auch sehe ich mir den Film nicht an .. wenn es mir eh schon schlecht geht .. 

Gestehen muss ich aber auch .. Damit ich dieses hier schreiben konnte .. musste ich mich wirklich zwingen, die DVD einzulegen .. und den Film anzusehen .. das passiert  mir eigentlich nur bei Streifen, die nervig sind .. die ich mir mehr als genug angesehen habe .. die mich gar nicht mehr interessieren .. so gesehen .. dieser Film interessiert mich wirklich nicht mehr .. und .. um ein einigermassen gutes Leben zu führen, ist es in meiner Welt nicht notwendig, ihn noch einmal anzusehen .. 


Mittwoch, 30. Dezember 2015

McQuade, der Wolf .. Chuck Norris ... wieder die guten alten Action-Zeiten .. und ich ..

LoneWolf McQuade

Ich bin und bleibe ein Fan der guten alten Action-Filme ..

Action-Streifen, in denen Männer noch Männer waren .. wo noch ohne Rücksicht auf Verluste geschossen, geballert, gexplodiert und gemeuchelt worden ist ...

Da wird es sicher niemanden verwundern, wenn ich mir einen Film mit Chuck Norris greife und diesen dann auch noch gut finde ..

Mir persönlich ist es mehr als egal, was andere über die Streifen von und mit The Norris sagen: es gibt einige davon, die ich mir gerne und immer wieder ansehen kann, ohne dass mir entweder übel, schlecht oder depressesiv wird.

Nun gut ...

Chuck Norris spielt einen Texas-Ranger, der es mit einem Waffenschieber aufnimmt. Einem Waffenschieber und sehr, sehr vielen seiner Untergebenen (da kann man sich schon so das eine oder andere mal fragen, woher bekommen diese Kerle eigentlich immer dieses Kanonenfutter und dann noch so viel davon???)

CN macht im grossen und ganzen einen guten Job und man merkt, dass es ihm Spass gemacht hat, einen staubigen, grosskotzigen Einzelgänger zu spielen, dessen bester Freund ein Wolf ist.

David Carradine macht in diesem Film das, was er immer am besten gekonnt hat: er spielt den bösen Buben und versucht CN unter die Erde zu bringen (was ihm sogar für ein paar Sekunden gelingt) und ist sonst damit beschäftigt, böse zu gucken, zu rauchen und Leute um die Ecke zu bringen ...

Robert Beltran spielt den Sidekick von CN und hat damit den absolut undankbarsten Job in diesem Film: so wie der immer und immer wieder am rumflennen und -heulen ist, möchte man ihm ein Taschentuch reichen und sagen: Junge, geh nach Hause und such dir einen anderen Job. Echt .. .so eine Heulsuse ... Jammer, Schluchz, bähhh ....

Barbara Carrera ... darf in dem Film hübsch aussehen, einen auf tough machen und hat dann auch noch die Erlaubnis, dem Helden und seiner Tochter das Leben zu retten, indem sie das ihrige opfert. Sie darf in diesem Film also den Heldentod sterben. Damit wäre sie also männlicher, als die von Beltran gespielte Figur ...

Wie es sich für einen Film dieser Art gehört, ist die Story nicht wirklich wichtig. Es braucht nur den einen oder anderen Grund, die eine oder andere mehr oder weniger gute Erklärung und Entschuldigung dafür, dass der Held gegen den Bösen so hart und unnachgibig wie möglich vorgehen darf. Das ist hier alles gegeben:

Ich meine; wer ist schon so bescheuert und vergeht sich an der Tochter eines Texas Rangers?? Damit unterschreibt jeder Bösewicht sein Todesurteil.

Der Film ist mittelmässig spannend, die Kampfszenen entsprechen dem damaligen Standard, machen aber immer noch recht viel Spass.

Der finale Kampf der beiden Hauptfiguren kommt sehr gut und ist amtlich anzusehen ...

Was ich persönlich als sehr gut empfinde: der Streifen kommt staubig, trocken und wüstenartig rüber, so wie es sein sollte für einen Film, der in einem so trockenen Gebiet spielt. Hier geht es nicht um Glamour und darum, wie das Geld am besten ausgegeben wird .. hier geht es um die Jagd, das Stehlen, das Morden und einige andere Dinge mehr .. und so kommt gut rüber, wie schmutzig diese Welt eigentlich wirklich ist...

Wer Lust auf einen guten, alten Action-Streifen hat, den man sich mit gutem Gewissen immer und immer wieder ansehen kann, der ist hier mehr als richtig ...

Auch wenn der Film nicht angefüllt ist mit ach so genialen Schauspielern .. hier passt jeder Darsteller perfekt in seine Rolle und zu seiner Figur ...

Ach ja ... ich habe gelesen, dass die Rolle des Bösewichts an Bruce Lee hätte vergeben werden sollen. Hätte er noch gelebt, hätten die Produzenten dieses versucht und dann den Film unter dem Banner "Das Remacht des Jahrtausends, Jahrhunderts" oder was auch immer, zu vermarkten ..

N.C.I.S. Loa Angeles Season 01 Episode 16 - Die perfekte Tarnung ... und wieder eine dieser Episoden ..

Fazit ....

Ja, auch hier werde ich mich sehr kurz halten .. für meine Verhältnisse ..

Eine Episode .. die so ziemlich an mir vorbeigewindet ist .. wie ein Hauch .. eher langweilig .. 

Nate Gettz hat seinen ersten Einsatz im Feld und wird darauf ein wenig Grössenwahnsinnig .. aber nicht auf eine amüsante Art und Weise .. sondern eher auf eine beschämende Art und Weise .. 

und sonst ... der Fall der Woche ist eher langweilig .. und hat sich sofort wieder aus meinem Gedächtnis verabschiedet .. 


N.C.I.S. Los Angeles Season 01 Episode 15 - Der Banküberfall .. WTF ...

Fazit ..

Eine Episode .. die ich ganz langweilig finde ... die ich mir auch nicht mehr ansehen werde .. und .. die ich hoffentlich so schnell wie möglich vergessen werde ..


N.C.I.S. Los Angeles Season 01 Episode 14 - Der Holländer ... Terroristen, eine Auktion ... und die Familie innerhalb des Teams ..

Der Fall der Woche .. 

Eine Demenz-Kranke Frau Doktorin, wird dazu überlistet, für einen Händler des Todes, ein tödliches Gift herzustellen .. 

Dieser will dieses Produkt dann meistbietend verkaufen .. natürlich an Terroristen .. 

Wie auch immer .. das Team schafft es, diesen Anschlag zu verhindern und dann auch noch die Auktion auffliegen zu lassen ..

Viel interessanter sind die, leider viel zu kurzen Einspieler, wenn es innerhalb des Teams wieder rund geht .. diskutiert wird .. oder sich die einen oder anderen, rein familiär natürlich, anblaffen ...

Leider eine der Episoden, die man nur einmal gesehen haben muss .. viel mehr braucht es nicht ..

Nur von Sam erfährt man ein wenig mehr .. nicht wirklich viel mehr .. aber .. 

Die einzelnen Mitglieder haben eine Liste erhalten, auf denen mögliche Nachfolger von Dominic aufgeführt sind. Jeder und jede soll sagen, wen sie für am besten halten: Nur Sam weigert sich, weil er, auch nach all der langen Zeit immer noch der Meinung ist, dass Dominic bald zurück kommen wird .. ein wenig langweilig dieses Verhalten, aber innerhalb dieser Serie kann ich es noch akzeptieren .. 


N.C.I.S. Los Angeles Season 01 Episode 13 - Vermisst ... ein Agent wird entführt .. und die Suche beginnt .. .

Mit dieser Folge fängt ein Handlungsbogen an, der sich über einige Episoden hinzieht ..

Das jüngste Mitglied des Teams, Dominic Vaile, wird entführt ..

Thema der Episode: wir suchen und versuchen ihn zu finden ..

Da in dem Auto, aus welchem er entführt worden ist, sehr viel Blut zu sehen ist, geht das Team davon aus, dass er schwer verletzt oder gar tot ist .. 

Wie dem auch sei .. 

Es ist sehr auffällig, dass ausser Callan und Hetty, alle im Team sehr emotional sind und ihre Nerven blank liegen: was mich darüber nachdenken lässt, warum in solchen Fällen nicht Aspies dem Job nachgehen sollten, die in Sachen Gefühlen nicht ausgeprägt sind und daher viel besser und konzentrierter und effizienter vorgehen können .. 

Aber, ich denke, innerhalb dieser Serie wird es keine Antwort geben .. wenn wir Pech haben .. 

Es ist eine halbwegs spannende Episode .. die in meinen Augen dadurch glänzt, dass die Macher den Mut aufgebracht haben, dass Dominic nicht gefunden wird sondern verschwunden bleibt und es auch nicht geklärt wird, ob er noch lebt oder schon tot ist .. 

Das macht für mich den Reiz dieser Episode aus .. 

Trotzdem .. sobald man diese Folge einmal gesehen hat, reicht es auch schon .. die notwendigen Informationen hat man dann bereits .. es gibt nichts, so weit ich das sehe, dass man übersehen haben könnte .. auf jeden Fall nichts wichtiges .. 


N.C.I.S. Los Angeles Season 01 Episode 12 .... Aus einem anderen Leben ...

Callen bekommt es diesesmal mit einem Fall aus der Vergangenheit zu tun .. 

Callen war vor etlichen Jahren als Undercover im Einsatz .. und hat dabei einen Fall angerissen, aber nicht wirklich lösen können .. 

Jetzt meldet sich einer der Leute von damals per Mail bei ihm, wird aber, bevor er sich mit Callen treffen kann, auf offener Strasse regelrecht hingerichtet ..

Es geht um 5 Millionen Dollar, die bei diesem Fall geklaut worden sind, aber nicht mehr gefunden werden konnten .. 

Es scheint jetzt so, dass der grosse Unbekannte alle Mitwisser loswerden und das Geld selber kassieren will. 

Das Team hat jetzt die Aufgabe, herauszufinden, wer der grosse Unbekannte ist und auch noch ein paar Menschen zu schützen.

Callen trifft eine Frau wieder, in die er sich damals fast unsterblich verliebt hat. Da er aber Undercover war, konnte er sich nicht zu erkennen geben und ist eines Tages einfach verschwunden .. was sie ihm sehr übel genommen hat ..

Der Fall kann am Schluss gelöst werden .. wer hätte das gedacht .. die Undercover-Identität kann damit endgültig in Rente geschickt werden ..

Es ist eine dieser Episoden .. bei der es nicht wirklich um den Fall geht .. eher sollte gezeigt werden, dass Callen auch seine menschlichen Seiten hat und er, im Untergrund, dazu gezwungen war, Dinge zu tun, die nicht unbedingt moralisch richtig oder vertretbar gewesen sind ...

Für mich eine der Episoden .. die nicht sehr viel Neues aufzeigt .. die mich eher gelangweilt hat .. auch das Zusammenspiel unter den Charakteren hat mich nicht gerade zu Jubelstürmen bewegt .. 


Pacific Rim .. Kampfroboter im Einsatz .. überlebensgross und gefährlich .. gegen Monster aus der Tiefe ...

Es gibt nicht wirklich viele, die wissen, dass ich ein echter Fan von den ganz grossen Kampfrobotern bin ..

Es hat in meiner Kindheit damit angefangen, dass ich auf einem der französischen Sender eine Serie namens Goldorak angesehen habe. Ein Anime. Vor einiger Zeit habe ich entdeckt, dass dieser Roboter, im Rest der Welt unter dem Namen Grendizer bekannt ist.

Als Kind habe ich mir diese Serie so oft es gegangen ist, angesehen. Obwohl ich zu der Zeit noch kein Wort Französisch gekonnt habe, lies ich sie mir nicht entgehen .. Warum auch .. so wichtig schienen die Texte auch nicht zu sein .. schliesslich kam es mir auf die Kämpfe an .. 

In der Serie war es ein Mann, der in den Kopf des Roboters eingestiegen ist ... und von dort aus die Kämpfe gegen die ausserirdischen Monster geführt hat.

In dem Film nun, braucht es schon zwei Menschen, die diese Kampfroboter steuern und die Kämpfe ausfechten.

Um es gleich am Anfang zu sagen (fast am Anfang): die Special Effects sind genial .. die Kampfroboter kommen perfekt rüber .. auch die Monster, gegen die gekämpft wird, sind einfach nicht von dieser Welt, um es einmal so auszudrücken ...

Die Darsteller .. sind nicht wirklich wichtig .. 

Sicher .. wir haben zum Beispiel Ron Perlman, der es auch kongenial schafft, seiner Figur ein eigenes Leben einzuhauchen .. und trotzdem .. so wichtig ist er in diesem Film auch nicht ..

Idris Elba? Jepp .. ein echt guter Schauspieler .. und trotzdem .. seine Figur hätte auch von vielen anderen gespielt werden können ..

Und das gilt, in meinen Augen, für so ziemlich jeden Charakter, der in diesem Film auftaucht ..

Das wirklich wichtige sind die Roboter .. und die Monster .. und natürlich .. die episch, gigantischen Kämpfe .. die man so im Kino noch sehr selten gesehen hat ..

Wer auf Roboter .. Aliens .. und genial, gigantisch, grosse und episch angehauchte Kämpfe steht .. der sollte sich den Film einfach gleich einmal ansehen ..

Ich für meinen Teil .. werde ihn mir im nächsten Jahr sicher wieder einmal ansehen .. 


Dienstag, 29. Dezember 2015

The Expendables III ... und der Kampf geht weiter .. diesesmal mit jungem Blut .. und auch den alten Recken ..

Der dritte Teil ... 

Leider wurde bei diesem Film ein Fehler gemacht .. der mir, wie vielen anderen Fans, auch ein wenig sauer aufstösst ...

Damit der Film auch vom jüngeren Publikum angesehen werden konnte, in den Kinos, wurde darauf verzichtet, ein grosses Blutvergiessen zu zeigen .. 

Das hat sich dann auch im Einspielergebniss niedergeschlagen .. wie dem auch sei ..

Ansonsten macht der Film doch wieder sehr viel Spass .. ist es doch, wie schon in den beiden ersten Teilen toll mitanzusehen, wie die alten Helden gegen das Böse in der Welt in den Krieg ziehen ..

Ganz gut war die Idee, Mel Gibson zu engagieren, und ihm die Rolle des ganz bösen Fieslings zu geben .. das macht er hervorragend .. und immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich am liebsten selber gegen diese Figur vorgegangen wäre .. 
Auch das er, neben Barney Ross, einer der Gründer der Expendables ist, war ein guter Kniff der Drehbuchschreiber .. 

Damit hatte Barney einen sehr guten Grund, neben dem, dass Gibson's Figur das Team verraten hat, ihn umlegen zu wollen .. was er am Schluss auch macht .. aber das ist bei so einem Film ja nun wirklich kein Spoiler .. :-)

Antonio Banderas ist neu dazugestossen .. und ich hatte so viel Spass und Freude, ihn in Action zu sehen und vor allem zu hören .. :-) er passt perfekt zu diesem Team ..

Dann wäre da noch Arnold, der in diesem Film dann noch ein wenig mehr zu tun hatte und sich mit Sly den einen oder anderen verbalen Schlagabtausch hat liefern dürfen .. was bei mir jedes mal zu einem echt fetten Grinsen geführt hat .. 

Harrison Ford .. hatte hier zwar nicht die grösste Rolle, aber auch her passt perfekt dazu und hat auch immer wieder den einen oder anderen Spruch von sich geben dürfen .. und .. er ist einfach ein Sympathie-Bolzen der absoluten Spitzenklasse .. ich habe immer wieder Spass, ihn in einem Film zu sehen ..

Wesley Snipes .. er hat hier machen dürfen, was er am besten kann .. seine echten Kampfsportkenntnisse zeigen .. aber .. auch er hat sich genial ins Team eingefügt und fürs Team gespielt und nicht dagegen .. sehr gut .. das rechne ich ihm sehr hoch an ..

Ronda Rousey .. die einzige Frau in dem Team .. aber ... nicht weniger tough als die Herren der Schöpfung .. wobei ich bei ihren Kampfszenen immer wieder das Gefühl hatte, dass sie die meisten der männlichen Darsteller mehr als locker in die Tasche stecken würde .. dazu sieht sie noch sehr gut bis sehr heiss aus .. und dann so eine Amazone .. was ich in diesem Fall als ausserordentliches Kompliment verstanden haben will .. 

Die Action ist wieder über alle Zweifel erhaben . es wird alles in Grund und Boden gestampft, geschossen und geexplodiert .... nicht einmal der Staub hat eine Chance auf Flucht .. 

Ein Film .. der einem Action-Fan wie mir vor Freude und Spass einfach nur die Tränen in die Augen treibt .. und wieder frage ich mich .. wer will die Fahne der Action hochhalten .. wenn diese alten Action-Recken in Rente gegangen sind ... WER ... WER????????????????????

Montag, 28. Dezember 2015

C.S.I. (Las Vegas) Season 01 Episode 03 - Lebendig begraben .. und noch eine Episode ..

Was soll ich zu dieser Episode gross sagen .. 

Nicht jede Episode kann mir wirklich gefallen .. so auch diese hier ..

Nur .. Grissom macht mir mal wieder Spass ... so gesehen die beste Figur in dieser Serie .. von William Peterson genial und perfekt dargestellt ..

Irgendwie finde ich mich ein ganz klein wenig in dieser Figur wieder .. nur weiss ich nicht, was ich da genau sehe .. finde ... was mir da bekannt vorkommt .. 

Es ist einfach so .. dass mich diese Episode langweilt .. nachdem ich sei einmal gesehen habe .. durfte ich für mich entscheiden, dass das mehr als genug ist .. 


C.S.I. (Las Vegas) ... das Original .. Season 01 Episode 02 - Hoher Einsatz .. und weiter geht es im Dienst ..

Und weiter geht es .. 

Die neue Partnerin von Warrick wurde am Tatort angeschossen .. und das ist passiert, weil er weggehen musste / wollte .. um zu spielen .. 

Der Täter ist an den Tatort zurückgekehrt und hat sie umgebracht .. 

Damit sieht die Zukunft von Warrick sehr düster aus .. 

Holly Gribs, so heisst seine neue Ex-Partnerin, hat den Anschlag zwar überlebt, für den Anfang, stirbt aber später im Krankenhaus ..

Um die Sache intern zu klären, ruft Grissom eine alte Bekannte, die diese Untersuchung führen soll: Sara Sidel .. die kommt und nimmt sich des Falls an und versucht herauszufinden, warum Warrick nicht vor Ort war .. 

Gleichzeitig wird Jim Brass zur Mordkommission zurückversetzt und Grissom muss seinen Job übernehmen .. das macht das Leben und die Jobs auch nicht wirklich einfacher .. 

Schlussendlich wird der Mörder von Holly gefasst ...

und die anderen Fälle werden auch gelöst ..

Es geht in dieser Episode hauptsächlich darum, den Mord an Holly Gribs zu klären und die Figuren weiter einzuführen und zu erklären ..

Wir lernen zum Beispiel, dass Warrick ein Spieler ist und sich von einem Richter in den Schwitzkasten nehmen lässt. Der Richter verlangt von ihm, er müsse immer wieder einmal zu Diensten sein, ansonsten würde er ihm sein Leben zur Hölle machen ..

Auch lernen wird, dass Catherine Willows eine blöde Schnepfe ist .. Bei der Polizei ist es ja eigentlich so, dass wenn ein Beamter persönlich zu sehr involviert ist, er den Fall nicht bearbeiten darf. ABER .. für Willows scheinen diese Grundsätze nicht zu gelten .. egal wie sehr sie persönlich betroffen ist .. wie sehr sie persönlich involviert ist .. wie sehr sie gefühlstechnisch belastet ist .. sie übernimmt den Fall, auch wenn sie dafür schon fast Todesdrohungen von sich geben muss ..

Da stellt sich mir schon die Frage .. warum wird so jemand nicht rausgeschmissen .. das kann ja nicht funktionieren .. eigentlich müsste jeder Fall, den sie so angeht, vor Gericht vom gegnerischen Anwalt auseinandergenommen werden .. 


C.S.I. (Las Vegas) ... das Original ... damit hat alles angefangen .. vor sehr, sehr langer Zeit ..

Ein sehr guter Einstieg .. 

Keine Frage ..

Die Serie hat sich selber das Problem aufgehalst, viele Charaktere zu bieten .. 

Damit ist es natürlich nicht einfach, jedem einzelnen Charakter übermässig viel Zeit zu geben, um ihn oder sie einzuführen ... 

Das war zwar ein Risiko, aber, ich sehe es so, dass die Macher von Anfang an im Sinn hatten, sich mit den einzelnen Figuren Zeit zu lassen, die Verbrechen für sich sprechen zu lassen ..

Falls dem so war: sie haben es genau richtig gemacht .. und sind nicht über sich selber gestolpert, weil sie das Gefühl hatten, gleich in der ersten Episode jede Figur in voller Gänze zu erklären ...

Es hat zwar ein paar interessante Verbrechen in dieser Episode, aber die werden, geschickterweise dazu genutzt, um zu zeigen, wie die Leute beim C.S.I. arbeiten, wie sie vorgehen und wie sie zur Arbeit stehen .. 

Kurz und gut .. es gibt nicht wirklich viele Serien, denen es gelungen ist, gleich mit einer wirklich guten ersten Folge ins TV einzusteigen .. 

Für mich ist die Folge auch gut .. weil sie mich nicht runterzieht ... und auch nicht mit irgendwelchen Kapriolen, sei es zu viele Grimassen .. zu viele schnelle Bewegungen, überfordert .. 

Conan .. aber das Remake .. der Reboot .. was auch immer es sein soll ..

Conan ...

Einer der Filme .. der Arnold Schwarzenegger ganz gross hat werden lassen ...

Conan .. einer der Filme, bei denen es, zu all unserem Leidwesen, nur eine Frage der Zeit war, bis jemand auf die Idee hat kommen müssen, dass ein Remake oder ein Reboot doch eine feine Sache wären ..

Die Kämpfe sind grösser ... besser choreographiert, dauern länger .. teilweise auch ein wenig dreckiger .. trotzdem .. es fehlt einfach etwas .. das gewisse etwas fehlt .. etwas, dass ich nicht wirklich in Worte fassen kann .. aber etwas, das die Filme mit Noldi zu mehr als genüge hatten .. 

Vielleicht nimmt sich dieser neue Film auch ein wenig zu ernst .. versucht mehr zu sein, als was er wirklich ist .. ?? Ja .. zu einem Teil sicher ..  

Der Hauptdarsteller .. Jason Momoa .. oh .. er hat einen gewaltig muskulösen Körper .. keine Frage .. es gibt viele Männer, die würden töten, morden, meucheln und die Eltern verkaufen, um nur einen halb so geilen Körper zu haben .. aber .. er ist nicht Arnold Schwarzenegger .. es fehlt ihm einfach ein wenig an der gleichen Ausstrahlung .. am Charisma .. dass Noldi mehr als zu genüge hat .. 

Ja .. auch Momoa kann den Wahnsinn aus seinen Augen sprechen lassen .. und trotzdem .. er kommt mir persönlich viel zu glatt rüber .. so sehr sieht und wirkt er auch nicht wie ein Barbar .. es fehlt ihm am Dreck .. am Schmutz .. 

Rose McGowan .. sie spielt die Tochter des Bösewichts ..  die Schminke ist mehr als gelungen und auch ihre Darstellung dieser Tochter .. ist sehr gut .. in jeder Sekunde könnte ich sie hassen ... mit einem Auto überfahren .. und dann gleich noch mit einem Panzer .. aber .. mir stellt sich die Frage .. wie viel ist wirklich Schminke .. und wie viel kommt von den vielen Operationen und dem vielen Botox, das sie sich im Verlauf der letzten Jahre gegönnt hat .. 

Stephen Lang als der ganz böse Bösewicht .. auch hier macht es Spass den Bösen nicht zu mögen .. ihm den Tod zu wünschen .. auf der anderen Seite .. übertreibt Stephen Lang ein wenig .. aber leider nicht im Sinne von comicartiger Übertreibung .. sondern .. von .. einfach etwas Übertreibung ... 

Die Handlung .. spielt hier nicht wirklich eine grosse Rolle .. macht aber auch nicht viel aus .. 

Conan muss zusehen, wie sein Vater stirbt und dafür will er Rache nehmen .. da er damals noch ein Kind war, dauert es .. Jahre, dann ist er erwachsen, hat das Kämpfen in vielen Schlachten und an vielen Orten gelernt und perfektioniert .. und dann ist auch die Zeit gekommen .. um den Mörder seines Vaters zu bezwingen .. 

Der Film ist auch, um viele Längen blutiger, als das Original .. keine Frage .. das Blut fliesst in Hektolitern .. Glieder und Körperteile werden abgehackt, abgeschnitten .. wenn jemand stirbt .. dann auf schmerzvolle Art und Weise .. 

Sicher .. das hat dann schon wieder viel mehr von Comic und so weiter .. auf der anderen Seite .. hat es wirklich jeden dieser Blutstropfen gebraucht, oder hätte man auf das eine oder andere Verzichten können .. damit der Film ein wenig effizienter und schneller und auch geradliniger wäre? Ich denke schon, aber das ist natürlich, wie immer in solchen Fällen, eine Sache der Sicht der Dinge und eine Ansichtssache ..

Fazit .. für mich auf jeden Fall .. ein Film, den man sich ansehen kann ... der sicher auch eine gewisse Grundspannung mit sich bringt ...

Wer aber die Filme mit Noldi kennt .. der wird sicher das eine oder andere vermissen .. so geht es mir auf jeden Fall .. 

kein wirklich schlechter Film .. einfach ein Film für ganz zwischendurch .. nicht mehr .. ne .. wirklich nicht mehr .. 


Bryan Adams ... Reckless .. die sehr guten alten Zeiten .. wenn es so was jemals gegegen hat ..

Mir fällt irgendwie kein echt guter Einstieg in diesen Kommentar ein .. so .. dann bleibt mir nicht viel anderes übrig und ich starte mit dem ersten Lied auf der CD ..

"One night love affair" ... Eigentlich ist es ja ein echt gutes, vielleicht eher, nettes Lied .. und im Grunde genommen .. also, ich frage mich, warum es nicht zu meinen Favoriten gehört .. es packt mich nicht, reizt mich nicht, dazu den Kopf im Takt zu schütteln, die Beine zucken auch nicht, nicht einmal die Füsse mögen mitwippen wollen .. Hmmm .. das soll vorkommen .. schade, aber, das kann vorkommen ..

"She's only happy, when she's dancing" .. ein netter kleiner Rocker .. und, wenn es mir wirklich ganz gut geht, dann verspüre ich sogar ein leichtes "ich-mag-jetzt-mitwippen" in meinen Füssen .. aber, es ist nicht so überragend, als dass ich dann gleich auf die Füsse springe und dazu abrocke .. trotzdem .. ein nettes kleines Lied ..

"Run to you" ... da kommen zuerst zwei kleine Rocker .. und dann, schafft es Bryan doch noch und packt Thor's Hammer aus und liefert mit Run to you einen absoluten Klassiker und zeitlosen Song, der auch in zweihundert Jahren noch mitreissen wird ... für mich eines der besten Lieder aller Zeiten ...

"Heaven" ... eine nette kleine Ballade .. gehört leider und seltsamerweise zu den Balladen, mit denen ich nicht viel, sehr viel anfangen kann ... 

"Somebody" ... Auch hier .. ich muss schon recht gut gelaunt sein, damit dieses Lied mir gefällt .. ansonsten, wenn ich mich nicht so wirklich fühle, dann rauscht und musiziert es einfach an mir vorbei ..

"Summer of '69" .. weiss der Geier .. da hat er zwischendurch wieder ein paar eher nette Lieder auf die Scheibe pressen lassen und dann, kommt dieses Lied .. kurz gesagt ... dieses Lied ist so genial .. perfekt .. und .. ein Klassiker und von zeitloser Perfektion ... was soll ich sagen .. es hat einfach dieses gewisse etwas .. dieses Lied schafft etwas, dass nicht oft vorkommt: ich werde ein wenig besser gelaunt, wenn ich es mir anhöre ..

"Kids wanna rock" .. ein echter Partykracher .. muss ich zwar nicht jeden Tag hören, aber .. an einer Party macht es so was von Sinn ..

"It's only love" ... ein Lied .. das ich eher als durchschnittlich empfinde .. ich kann gut leben, mir diese CD anzuhören und dieses Lied zu überspringen ..

"Long gone" .. auch ein Lied, das mir recht gut gefällt .. kann ich mir durchaus immer mal wieder anhören ..

"Ain't gonna cry" ... yo .. was soll ich dazu sagen .. Auch so ein Lied, dass ich nicht wirklich immer wieder hören muss .. wenn zwischen zweimal hören mehr als ein Jahr liegt, dann würde mir das nicht wirklich etwas ausmachen ..

Aber .. nur schon diese beiden Klassiker sind so perfekt, dass sich der Kauf der CD lohnt .. sogar zum vollen Preis ..

Bryan Adams .. Into the Fire .. und es ist echt lange her ..

Aus was für einem Grund auch immer, hat es einen schwachen Moment in meinem Leben gegeben, und ich habe diese CD dem Müll übergeben .. 

Bereut habe ich das vom ersten Moment an, aber, irgendwie ... wie auch immer .. 

Ich habe sie wieder und das ist gut so ..

Fangen wir doch gleich mit "Heat of the night" an ...

Ein schöner, nach vorne gehender Rocker .. nein, keine Speed-Granate .. aber ... packend, spannend .. und schön der Stimme von Adams angepasst ... Gefällt mir ausserordentlich gut .. und ich ertappe mich von Zeit zu Zeit dabei, dass ich doch gerne mitsingen würde .. aber halte mich zurück .. Ich will ja nicht, dass die Katzen mitten durch die Türe abhauen .. 

Der Titelsong "Into the Fire" .. wobei ich mir per YouTube eine LiveVersion ansehe und anhöre ...

Auch ein echt gutes Stück .. nicht gerade das, was ich mir so gerne zum Fahren anhöre .. aber.. zum Chillen macht es sehr viel Sinn .. und schon bin ich dabei, mit dem Kopf zu wippen .. im Takt hoffe ich auf jeden Fall .. 

"Victim of Love" ... scheint so was wie eine halbe Ballade zu sein ... nettes Lied, aber eines, bei dem ich vorsichtig sein muss .. es könnte mich sonst runterziehen ... damit will ich sagen .. an einem schlechten Tag, könnte es mich mitten in eine Depression reissen .. oder, wenn ich schon drinnen bin, mich noch viel tiefer reinziehen .. Schade .. dabei ist es wirklich ein gutes Lied ..

"Another Day" .. ja .. so rockt es sich ganz gemütlich ... Ein Lied, dass ich mir gerne zum Fahren reinziehe .. .das rockt, haut rein .. und sorgt dafür, dass ich sicher nicht einschlafe .. jepp .. da werden meine alten und müden Knochen wieder ganz munter dazu ..

"Native son" ... was soll ich sagen .. ein echt wunderschönes Lied .. kann ich mir immer und immer wieder anhören ... zu jeder Tages und auch Zeit der Nacht ...

"Only the strong survive" ... auch ein waschechter Rocker .. weckt auch jeden einzelnen müden Knochen in mir .. ist zwar ein Lied, ohne das ich gut leben kann, aber wenn es schon zu hören ist, schalte ich nicht um oder auch nicht weiter ... 

"Rebel" ... Gehört auf dieser CD zu meinen Top-Favoriten .. viel besser kann man ein solches Lied nicht machen .. und vortragen .. ach ja .. kann ich mir stundenlang anhören .. ohne das es mir langweilig wird .. Ich gehe so weit und stelle die Behauptung auf, dass es eines der besten Lieder von Adams ist .. auf jeden Fall für mich in meiner kleinen Welt ..

"Rememberance Day" ... Ein schönes Lied, keine Frage .. auch ein echt trauriges .. gehört definitiv zu den Liedern, die ich mir nur anhören sollte, wenn es mir einigermassen gut geht .. auch hier besteht, die Gefahr, dass ich sonst in ein Loch gezogen werde ...

"Hearts on fire" ... einfach nur ein schöner, netter, kleiner Rocker .. packend, tanzend .. zum Mitsingen und -gröhlen geradezu geeignet .. Jepp .. gefällt mir recht gut ... ist auch ein fröhliches Lied .. dass einen positiven Einfluss auf meine Stimmung haben kann .. 

"Home again" .. das Lied würde mir sicher noch viel besser gefallen, wenn ich eigentlich wüsste, wo mein Home ist .. da stellt sich mir doch gleich wieder einmal die Frage: wo ist mein zu Hause? Wo gehöre ich hin??? .. Wenn ich in Stimmung dieser Frage bin, dann sollte ich diesem Lied aus dem Weg gehen .. sonst zieht es mich mehr als ganz gewaltig nach unten .. ansonsten.. wenn es mir gut geht, finde ich dieses Lied einfach nur genial ..

So ganz zum Schluss bleibt nur zu sagen: es ist ein sehr gutes Album .. Bryan Adams ist sehr gut herauszuerkennen und zu spüren .. Es hat mehr als genug gute bis sehr gute Lieder, die den Kauf dieses Albums mehr als rechtfertigen .. 

Die Mumie III - Das Grabmal des Drachenkaisers ... Brendan Fraser ... Jet Li ... Maria Bello??? .. WTF ...

Es kann ein echter Fluch ..

oder auch ein echtes Problem sein, wenn man, so wie ich, ein Tier der Gewohnheit ist ... oder auch nur ein Gewohnheitstier ..

Bei diesem Film fängt es mit folgendem an:

In den ersten beiden Teilen hat Rachel Weisz den Love-Interest und dann die Ehefrau von Frasers-Figur gespielt. 

Entweder hatte sie keine Lust mehr oder auch schlicht keine Zeit .. aber vielleicht auch beides .. auf jeden Fall spielt im dritten Teil nun Maria Bello die Ehefrau, also die gleiche Figur .. 

Es könnte nun Kinogänger geben, denen es nicht auffällt und oder denen es einfach ganz egal ist ..

Für mich stellt es schon eher ein Problem dar .. 

Jedesmal wenn diese Figur nun im Film, auf der Leinwand, auftaucht, überlege ich zuerst ganz kurz, wer sie ist .. dann fällt es mir gleich wieder ein .. aber .. es stört einfach ein ganz klein wenig .. 

Ach ja .. was gibt es noch, dass ein ganz klein wenig, wirklich nur ein ganz klein wenig, störend auf mich wirkt?

Es fällt mir sicher gleich wieder ein ..

Augenblick .. Augenblick .. ach ja ..

Rick hat nun einen erwachsenen Sohn .. und, he, wie aufregend, die beiden kommen nicht gut miteinander aus .. ein kleiner Streit hier, ein wenig Vernachlässigung dort .. und schon bricht der Sohn, auch sehr neuwertig und neuartig, das Studium ab und wird selber zum Indiana-Jones-Verschnitt .. und sucht und findet das Grab des Drachenkaisers ...

Wie gesagt .. wow .. wie cool .. wie interessant ...

Die Mumie wird lebendig ... will ihre Untertanen auch erwecken und die Herrschaft über die Welt übernehmen .. jepp .. alles ganz neu .. echt .. noch nie gesehen .. noch nie gelesen .. oder auch nur gehört davon .. .

Der Film braucht am Anfang doch ein wenig, bis er auch nur langsam in Fahrt kommt .. es soll ja zuerst mal der Zwist zwischen Vater und Sohn angedeutet und aufgezeigt werden .. 

Dem sei auch wie .. er nimmt Fahrt auf .. und spult das übliche Programm ab .. 

Ich persönlich habe ja mehr erwartet .. es werden einfach zu viele Klischees angerissen .. eingeführt .. missbraucht .. als dass der Film damit wirklich interessant werden würde .. 

Ja .. auf eine gewisse Art und Weise ist der Streifen sogar knapp vor der grossen Langeweile .. 

Effekte .. ja .. hat es .. die meisten sind gar nicht so schlecht ..

Story .. hat es auch .. glaube ich auf jeden Fall ..

Darsteller .. mühen sich zwar ab .. aber gegen so eine Handlung kann sicher keiner anstinken ..

Ausserdem .. es deucht mich .. der Film ist ein wenig zu lange .. ein paar Minuten weniger wären auch nicht schlecht gewesen ..

Sonntag, 27. Dezember 2015

Heart - Bad Animals ... das waren noch Zeiten .. eine meiner ersten LPs ...

Wenn ich mich einigermassen richtig erinnere, habe ich mir dieses Album seinerzeit noch in Form einer LP gekauft und das am gleichen Tag, wie von Rick Springfield das Album "Rock of Life" ... 

Das war ein absolut genialer Tag .. ich habe mir Bad Animals aufgelegt und mit schon fast offenem Mund (gut, das ist jetzt eine gewagte Vermutung), angehört ...

Dieses Album startet mit dem Song "Who will you run to" .. gut .. zu jener Zeit war nich der Englischen Sprache noch nicht wirklich mächtig, so dass ich mit den Texten noch nicht viel anfangen konnte, geschweige denn, sie richtig nachgesungen habe ..
Das macht diesen Song aber beileibe nicht schlecht oder schlechter .. 
Dieses Lied ist ein mehr als guter Einstieg, packt es mich doch sogleich und lässt mich nicht los, lässt es nicht zu, dass ich es mir nicht zur Gänze anhöre und sorgt dafür, dass ich für die Dauer des Stücks, die Welt um mich herum ein wenig vergessen und mich gut fühlen kann ..

Weiter geht es mit der Bombast-Ballade "Alone" .. ja.. wer fühlt sich von Zeit zu Zeit nicht wirklich ein wenig alone .. sicher, man könnte meinen, dieses Lied berge die Gefahr, dass es mich in ein tiefes Loch ziehen würde .. aber, dem ist nicht so .. egal wie traurig und melancholisch es klingt, irgendwie hat es auch etwas positives an und für sich, so dass ich mich auch nach diesem Lied eher gut fühle ..

"There's the girl" .. das Heart auch wissen, wo der Hammer des Rocks hängt, beweisen sie mit diesem Lied, das einfach zupackt und mich nicht mehr loslässt .. dann noch diese perfekte Melodie .. Herz, was willst du mehr .. 

"I want you so bad" .. hat schon was seltsames an sich .. auf jeden Fall kein null acht fünfzehn Song .. sondern einer, den man sich konzentriert anhören sollte, und der einem dann damit belohnt, mit jedem mal hören zu wachsen und weniger aus dem Kopf zu gehen ..

"Wait for an answer" .. da gilt das gleiche, wie ich es schon zu "I want you so bad" gesagt habe ..

"Bad Animals" .. was für ein Hammer von einem Song .. ein Rocker, mit dem einen oder anderen Schlenker .. so wird dafür gesorgt, dass dieses LIed auch in den nächsten hundert Jahren noch interessant und packend ist .. ich für meinen Teil finde es einfach genial .. 

"You ain't so tough" .. ein nettes kleines Stück Rock, dass einfach nur Spass macht .. nicht mehr .. und nicht weniger .. und auf den Spass kommt es doch an ..

"Strangers of the heart" .. ach ja .. so eine halbe Ballade .. die auch .. wenn wunderts, genial ist .. die ich mir stundenlang anhören kann .. die sogar bis zu meinem Herzen vordringen kann ..

"Easy Target" .. irgendwie zwar das schwächste Lied auf dem Album, aber trotzdem nicht von schlechtern Eltern .. wenn ich hier schwach sage .. würde es bei anderen Gruppen gleich stark heissen *gg*..

"R.S.V.P." ... auch ein Lied, dass erst mit jedem Durchgang wächst und wächst und wächst und gar nicht mehr aufhören will mit wachsen .. Am Anfang konnte ich nichts damit anfangen .. aber, nach einer gewissen Zeit ist es mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen ..

Das ist ein Album, das man einfach besitzen, haben muss .. das man sich immer wieder anhören kann .. und das einem sicher nie langweilig werden wird ... 

Black Sabbath ... Tyr .. ein Metal - und Doom - Hammer ...

Angefangen hat es bei mir ja mit Ozzy The Osbourne .. lange wusste ich nicht, was es mit Black Sabbath auf sich hat .. mit Ozzy und Black Sabbath und so weiter ..

Aber, auch für mich ist der Tag gekommen, an dem es dann kein Entrinnen mehr gegeben hat und ich bemerkt habe, dass es eine Gruppe mit diesem Namen gibt und .. wie gut die Musik ist, die sie der Welt schenken ..

"Anno Mundi" ... ein mehr als genialer Einstieg in eine mehr als geniale Platte ... Warum diese Scheibe so sträflich unterbewertet ist, weiss ich beim besten Willen nicht .. aber .. wenn eine Scheibe mit einem Knaller und Rocker wie diesem hier beginnt .. wie schlecht kann sie eigentlich sein .. eben... sie kann nur genial sein ..

"The Law Maker" .. weiter geht es mit einem Rocker, der schon fast an einen Speedster erinnert ... Tony Martin zeigt, dass er zu den besten Sängern gehört, die man sich in Sachen Metal vorstellen kann und wertet dieses Lied gleich noch um ein paar Stufentritte auf .. perfekt .. kann ich da nur sagen ..

"Jerusalem"... kein Speedster mehr, dafür umso mehr ein Stampfer ... wer hier noch ruhig sitzen kann, sollte ganz kurz seinen Puls fühlen und dann den Bestatter anrufen .. es könnte nötig sein .. Ein RockBrocken, der mir immer wieder Gänsehaut auf die Schultern und den Rücken jagt ..

"The Sabbath Stones" .. was soll ich sagen .. so hat es zu tönen, wenn Black Sabbath anfangen Musik zu machen .. besser kann es kaum kommen ..

Dann kommt ein Lied, das in drei Teile aufgespalten worden ist.
"The Battle of Tyr", "Odin's court" und "Valhalla" ... Es fängt leicht, sphärisch an ... steigert sich dann im Mittelteil, nur um dann im dritten Teil voll eins auf die Glocke zu geben und zu zeigen, wie das mit dem Heavy Metal wirklich gemeint ist. Für mich eines der besten Lieder von Black Sabbath ..

"Feels good to me" .. dann kommt aber der OberÜberraschungshammer .. eine Ballade .. und .. für mich seit jeher eine der besten, intensivsten, die ich je gehört habe .. dazu könnte ich sogar mit weinen anfangen ..so schön ist die ..

"Heaven in Black" zeigt dann noch einmal .. wer den Metal in das Heavy getan hat .. rockt, bockt, rotzt und metalt .. als ob es kein Morgen mehr geben würde .. perfekter Song .. der jedem Headbanger das Genick brechen dürfte ..

Mir tut jeder leid, der behauptet, seine Sammlung sei ach so genial und dann fehlt genau dieses Album ..



Timecop ... Van Damme .. die Zeit .. ein Gegner .. und in allen zeitlichen Zeiten .. und Zeitlinien ..

Es wird wieder einmal Zeit .. 

Zeit um einen Film aus den guten alten Zeiten der Action-Helden zu sehen .. anzusehen .. 

Zur Zeit habe ich auf Blu Ray den Film Time Cop mit Van Damme rumliegen .. und ich denke .. da es schon Jahre her ist, seit ich ihn mir zum letzten mal angesehen habe .. 

wird es echt wieder einmal time .. *gg*.. und ich sehe ihn mir an .. zwar kann ich mich noch dunkel an einiges erinneren .. aber, um hier etwas schreiben zu können, dass auch Sinn macht .. müssen meine Augen und mein Verstand und auch die Ohren noch einmal darüber gehen .. 

So .. bald ist der Film gelaufen ...

Was mich schon zu jener Zeit ein wenig überrascht hat: 

Der Film ist spannend .. keine Frage .. es fällt schwer, ihn sich nicht an einem Stück anzusehen .. 

Van Damme zeigt hier eine wirklich gute Leistung und kommt als Held sehr gut rüber .. vor allem schafft er es, die zwei Charaktere überzeugend darzustellen .. 

Dann haben wir natürlich noch Ron Silver, der den Bösewicht darstellt .. der Böse aus zwei Zeitebenen .. dass er seine Figur sehr gut darstellt, steht ausser Zweifel .. er hebt auf jeden Fall das Niveau des Films ein wenig an ..

Dann haben wir noch Bruce McGill, der den Chef von Walker spielt. Bei ihm ist es für mich immer wieder spannend: da er den Guten, wie den Bösen so gut spielen kann, ist es fast bei jedem Film ein Rätselraten, ob er jetzt wirklich zu den Guten gehört, oder ob er doch ein Böser ist ..

Mia Sara .. sie spielt die Ehefrau von Walker .. was soll ich sagen .. sie ist hier eher das Mittel zum Zweck .. viel hat sie leider nicht zu tun .. obwohl sie ja auch keine schlechte Schauspielerin ist .. 

Die Effekte sind auch recht gut .. auf jeden Fall viel besser, als in anderen Filmen von Van Damme .. 

Nur .. es gibt einen echt brutalen Logikfehler: bei den Zeitreifen brauchen sie beim Start eine Art Fahrzeug, aber, in der Vergangenheit landen sie zu Fuss .. und auch wenn sie wieder zurück in ihre Gegenwart gehen, brauchen sie kein zuerst kein Fahrzeug, aber, sobald sie aus der Reiseblase austreten, sitzen sie wieder in diesem Fahrzeug .. das sollte mir einmal jemand erklären, der versteht, warum und wieso .. aber ich gehe ja eher davon aus, dass die Drehbuchvergewaltiger gerade einen echten Durchhänger hatten .. 

Trotzdem .. alles in allem einer der besten Filme mit Van Damme ..

Das liegt aber auch am Regisseur: Peter Hyams gehört sicher zu den besseren .. obwohl in den letzten Jahren nicht mehr viel von ihm zu hören war. Aber, in seiner Vita ist zum Beispiel auch das Fliegende Auge zu finden .. einer der besten Filme, wenn es um das Thema Hubschrauber geht ... 

So .. den Film habe ich gesehen ... es hat Spass gemacht .. irgendwann werde ich mir die Blu Ray sicher wieder greifen ... und ihn mir noch einmal ansehen .. diese Zeit werde ich mir auf jeden Fall nehmen ...