Samstag, 31. Mai 2014

Edguy - Tinnitus Sanctus (2008)

Edguy - Tinnitus Sanctus (2008)

Wenn ich dieses Album mit den anderen vergleiche, die Edguy noch auf den Markt geworfen haben, muss ich leider sagen, dass es, für mich auf jeden Fall, ein wenig abstinkt.

Ich finde hier kein Lied, dass ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme.

In meinen Augen hat es auch keines, welches ich, im übertragenen Sinne, mir in einem Film vorstellen könnte.

Schade eigentlich, da diese Truppe ansonsten ja ein Ober-Killer-Lied nach dem anderen auf die Menschheit loslässt.....


Superman/Batman: Apocalypse (2010)

Superman / Batman: Apocalypse (2010)

Ein Zeichentrickfilm.

Warum nicht?

Auch in meinem Alter mag ich es, ab und zu einen Zeichentrickfilm zu sehen. 

Wie gesagt, warum auch nicht.

Vor allem, wenn es um Superhelden geht, die mich schon seit meiner Zeit kurz nach dem Kindergarten begleiten.

Ich finde es immer wieder sehr entspannend, einen Zeichentrick zu sehen. Da fällt aller Stress von mir, und irgendwie falle ich ein wenig zurück in meine Kindheit, was etwas ganz gutes ist für ein paar Minuten, hilft es doch, zu chillen, zu entspannen. 

Wie auch was auch immer ...

Der Gegner in diesem Film ist Darkseid, der einer der stärksten Widersacher von Superman ist. Es gibt nicht viele, die Superman das Leben so schwer machen können. Kein Wunder, kann er gegen diesen nicht alleine vorgehen.

Vor allem, wenn die Helden dann auch noch auf die Heimatwelt von Darkseid gehen müssen, um diesem zu zeigen, wer den Hammer hält und schwingt.

Meine Sicht der Dinge ist: der Film lohnt sich und wer auch nur ein wenig Heldenfan ist, sollte sich die Blu-Ray oder die DVD zulegen und diese nicht ganz hinten hinstellen.


Predator (1987)

Predator (1987)

Dieser Film wird zum ersten von Arnold Schwarzenegger getragen. Hier trifft er auf einen Gegner, der ihm eigentlich so ziemlich in allen Dingen überlegen ist. 

Der Predator ist von Geburt an ein Jäger. Ein Jäger, der nur ein Ziel kennt: töten und die Wand mit neuen Trophäen verschönern.

Zum zweiten ist es der Predator, der dem Film seinen Stempel aufprägt. 

Einen Gegner wie den Predator hatte, so wie ich das sehe, bisher noch kein Action-Held. Dem Predator geht es um die Jagd und daraus folgend um Ehre und Ruhm.

Dem Helden geht es hier nur um das nackte überleben. Nicht mehr, nicht weniger.

Zum dritten ist es der Ort der Handlung, nämlich der Jungel, der hier eine sehr wichtige Rolle spielt.

Der Kampf, die Jagd findet in einem Gelände statt, in welchem der Mensch sich nicht wirklich auskennt und sich eigentlich ganz auf seine Instinkte verlassen muss. 
Das sieht man gut an der Figur, die Noldi verkörpert: Am Anfang hat er so viele Waffen, das würde für einen Krieg mit zwei Ländern reichen. Am Schluss hat er noch seinen Körper, und das, was ihm der Dschungel zur Verfügung stellt. Mit primitivsten Waffen muss er sich seinem Gegner stellen, was schlussendlich dazu führt, dass er gewinnt.

Damit wären wir auch schon beim Vietnamkrieg. Dort waren es die Vietnamesen, die den amerikanischen Soldaten das Leben zur Hölle gemacht haben. Während die Amerikaner die damals modernsten Waffen hatten, gebrauchten die Vietnamesen das, was ihnen der Wald gab. Als Beispiel: die Vietcong nahmen einen Ast, spitzten diesen an, tunkten die Spitze in dem, was sie auf dem WC hinterlassen hatten und steckten diese in den Boden. Der Amerikaner ist in die Spitze getreten und schon hatte er, im besten Falle eine Blutvergiftung. Es konnte sein, dass der Soldat sein Bein verlor, es konnte aber auch sein, dass er sein Leben verloren hat.

So gesehen, geht es in dem Film auch um Vietnam und der Regisseur wagt es, in einem amerikanischen Film, diesen Krieg in Frage zu stellen und wagt es sogar, einem zum Nachdenken anzuregen.

Wie gesagt. Die oben aufgezählten Dinge tragen diesen Film. Alles andere ist Beiwerk. 

Für mich ist dieser Film einer der besten, in denen Arnold mitgespielt hat. 

Für mich ein zeitloser Klassiker. Ein Kultfilm und, wenn ich es so sagen darf: von allen bisher gedrehten Predator-Filmen ist es der beste und, ich denke, es wird auch der beste bleiben.

The Blacklist Season 01 Episode 01 (Pilot)

Season 01 Episode 01

Da sitze ich also, sehe mir zum zweiten oder dritten mal die Pilotfolge von The Blacklist an.

Es kommt sehr, wirklich sehr selten, vor, dass ich schon nach fünf Minuten den Gedanken und den Wunsch habe, dass eine der Hauptfiguren doch bitte, bitte, ganz lieb bitte, den Serientod sterben soll.

Elizabeth Keen heisst diese Figur.

Da haben sich die Drehbuchheinis wirklich selber ins Knie und in beide Füsse geschossen.

Die soll für das FBI arbeiten? So eine würde ich nicht mal an meinen Computer lassen, um Office oder sonst was zu installieren. Die ist nervlich nicht belastbar, flippt bei jedem Scheiss aus. 

So jemand arbeitet beim FBI? Wo es darauf ankommt, dass man auch unter Stress perfekt funktioniert? Wo es darauf ankommt, dass man auch im heftigsten Stress die richtige Entscheidung treffen kann. 

Dann muss sie sich entscheiden, zwischen ihrem Mann und vielen Menschen, deren Leben sie retten könnte? Ich persönlich würde den Bösen unter diesen Umständen um die Ecke bringen und das Leben, in meinem Fall halt, meiner Frau opfern, wenn es dem Wohl der Gemeinschaft dient.

Wann endlich haben diese Drehbuch-Dödel den Mut und lassen eine Figur so eine Entscheidung treffen. Die Figur opfert jemanden den sie liebt und kann dafür tausende oder sogar Millionen von Menschenleben retten.

Noch einmal zum Anfang. James Spader als der gute Böse, oder der gut/böse Böse. Auf jeden Fall schafft Spader es, alle anderen an die Wand zu spielen. Er schafft es, diesen Charakter so glaubhaft aus dem Fernseher strahlen zu lassen, dass alle anderen daneben sehr blass wirken.

Er trägt diese Serie schon fast im Alleingang. Keine Frage. Das macht er sehr gut. 
Ein anderer Schauspieler könnte diese Figur nicht halb so gut spielen. Auf jeden Fall nicht ohne die richtigen und notwendigen Anpassungen. 

Wie gesagt .. ich will gar nicht wissen, wie die Schauspielerin heisst, die diese FBI-Agentin spielt. Echt, diese Figur soll rausgeschrieben werden. Von mir aus soll sie in die Ferien gehen und von dort kündigen und gleich eine Bar an einem Strand aufmachen.

Vielleicht bin ich ja der einzige, den sie so nervt, aber, sie geht mir so was von auf die Nerven und das gleich doppelt und dreifach.

Die Story in dem Piloten?

Ja, die ist da. Auch wenn sie so oder ein wenig anders und fast gleich, schon ein paar mal zu sehen war. 

Der Pilot soll ja dazu dienen, die Figuren vorzustellen und diesen Job erledigt er.


Batman (1989)

Batman (1989)

Unter den Menschen, die mich auch nur ein ganz klein wenig kennen, ist es kein Geheimnis, dass ich ein Fan der Superhelden bin.

Sei es Superman, Batman, Spider-Man, Wolverine und wen es da sonst noch gibt.

Vorbei sind die Zeiten, wo ich mich mit Comics begnügen musste. Gott sei es Leuten wie James Cameron gedankt, dass die Special Effects inzwischen so gut sind, dass auch vernünftige Superhelden-Filme machbar sind.

Schon immer war Batman einer meiner Lieblings-Superhelden. Er war nicht so glatt und poliert wie Superman, war nicht immer so gut gelaunt wie The Flash und benutzt sein Gehirn lieber, als es Plasticman macht. Er hat nicht direkt Superkräfte, sondern muss das Beste aus seinem Kopf und seinem Körper machen und das schafft er so was von gut.

Ich denke, wir alle kennen die Batman Serie aus dem Fernsehen, die eher auf Klamauk aus war, den sonst was. Wo man immer mal wieder ein Bumm, Päng, Tschängg hat sehen können. Die Serie hat sicher ihre Daseinsberechtigung, war aber doch sehr weit weg, von dem was die Vorgabe der Comics eigentlich ist.

Das war auch der Grund, warum ich doch ein wenig nervös geworden bin, nachdem ich gelesen hatte, dass es einen Film geben soll.
Wie würden sie Batman darstellen? So wie in der Serie? Würden sie sich eher auf die Art und Weise der Comics konzentrieren?

Wie auch immer. Ich hatte seinerzeit das Glück, mir den Film im Kino ansehen zu können und ..

ich bin mit einem breiten, sehr breiten Grinsen, fast wie das des Jokers, aus dem Kino gegangen.

Tim Burton hat es geschafft, sich an der Vorlage zu orientieren und diese perfekt mit seinen Vorstellungen und Fantasien zu vermischen. Natürlich haben ihm da sehr viele Leute im Hintergrund geholfen: Grafiker, Zimmermänner, Designer und und und.

Herausgekommen ist ein Film, der seinesgleichen sucht. Ein Film, der die Fans hat zufriedenstellen können. Ein Film, für den sich Tim Burton nicht selber hat verleugnen müssen. 

Michael Keaton. Die Batman-Fans konnten es nicht glauben: der soll Batman / Bruce Wayne spielen? Das geht doch nicht. Er hat nicht genug Muskeln, nicht gross genug, nicht schön genug .... bla bla bla ... Ich, für meine Person, war einfach nur gespannt. Er ist ein sehr guter Schauspieler. Warum also sollte er diese Figur nicht spielen können? Eben. Michael Keaton hat in meinen Augen einen sehr guten Job abgeliefert und hat mich als Bruce Wayne / Batman mehr als überzeugt.

Jack Nicholson. Er gehört zu den besten Schauspielern, da gibt es keine Diskussion, nicht die kleinste, nicht die noch kleinere. Der soll den Joker spielen? Ich hatte eigentlich nur das eine Problem: in den Comics ist der Joker eher sehr schlank und JN hat doch das eine Kilo mehr auf seinen Hüften und seinem Bauch.
Aber, ich wurde ja so was von einem besseren belehrt. Wie er den Joker gespielt hat; meine Fresse, einfach grandios. Tim Burton musste ihm nicht einmal Anweisungen geben. Die besten Szenen des Jokers entstanden in den Augenblicken, wenn JN einfach improvisiert hat und Burton ihn hat gewähren lassen. Das spricht natürlich für die Klasse von JN und den Instinkt von Tim Burton.

Kim Basinger. Ich persönlich habe sie nie als so schön gesehen. Auch war sie in meinen Augen nie eine wirklich gute Schauspielerin. Daher habe ich sie in diesem Film eher als störend empfunden. Warum zur Hölle sollte jemand dieser Nervensäge nachrennen? Dann will man ihr helfen und sie lügt über ihr Gewicht? Ich hätte statt mich selber, gleich sie fallen gelassen. 

Alles in allem, gehört auch dieser Film zu denen, die mir auch in 50 Jahren noch Spass machen werden. Den Test der Zeit hat er bei mir auf jeden Fall mehr als bestanden.


Magnum - Vigilante (1986)

Magnum - Vigilante (1986)

Bevor ich mir die CD heute noch einmal angehört habe, war ich der Meinung, das jedes Lied für einen Film gebraucht werden könnte.

Während des Hörens hat sich das dann aber sehr schnell verflüchtigt .. Vielleicht müsste man die Lieder remastern, hier ein wenig mehr Bass, dort ein wenig mehr Höhe und so weiter. 

Auf jeden Fall, so, wie die Lieder ab CD zu hören sind, würde ich persönlich keines gebrauchen können. Mir ist bei keinem Lied eine Idee gekommen, für welche Art von Film eines der Lieder gebraucht werden könnte.

Schade eigentlich, sind die Lieder doch wirklich irgendwo zwischen gut und sehr gut angesiedelt. 

Doch, es hat wirklich gute Lieder auf der CD, Need a lot of love zum Beispiel, Back Street Kid ist auch nicht schlecht, Vigilante ist auch nicht zu verachten.

Hmm .. ja ... tja .. vielleicht war bei mir heute auch nicht der richtige Tag, um mir diese CD anzuhören und mir meine Gedanken darüber zu machen.

Schneller als der Tod (The Quick and the Dead) (1995)

isThe Quick and the Dead

Als der Film seinerzeit in die Kinos gekommen ist, hatte ich nicht wirklich Lust, ihn mir anzusehen.

Warum auch immer. Irgendwie hatte ich einfach kein Gefühl: weder ein gutes, noch ein schlechtes und daher konnte ich mich auch nicht entscheiden, ob ich ihn mir ansehen sollte oder nicht. 
Schlussendlich war es mir so lange nicht möglich, mich zu entscheiden, dass der Streifen schon lange aus den Kinos war, bevor ich noch etwas weiteres dazu sagen konnte.

Ein paar Jahre später, ich hatte den Film schon fast vergessen, kam er im Fernsehen. Da nichts anderes gezeigt wurde, das mich interessiert hätte, sah ich ihn mir doch noch an.

Es dauerte keine zehn Minuten, bis mir folgendes klar geworden ist: ich hätte ihn mir im Kino ansehen sollen. So ein Mist aber auch, den hätte ich mir wirklich in irgendeinem Filmhaus ansehen sollen.

Sharon Stone. Zu der Zeit war ich noch ein Stück weit in diese Frau verliebt. Warum auch nicht: Sie ist schön, sieht einfach nur genial aus, ein Körper, der seinesgleichen sucht, ein Lachen und ein Lächeln, die einem nur umhauen können und eine Austrahlung, die sagt: leg Dich nur mit mir an, wenn Du das Gefühl hast, stark genug zu sein. Wenn man dann noch wusste, wie hoch ihr IQ ist und sie zu den ganz intelligenten Menschen gehört, war schon einmal alles klar.

Russell Crowe, den ich in diesem Film zum ersten mal wahrgenommen habe, konnte mich von Anfang an überzeugen. Selber ein Bandit, der zu den Guten übergegangen war und jetzt noch einmal den Schlechten rauskehren musste: einfach nur cool und genial. 

Gene Hackman, den ich bis dahin nur immer als den Guten gesehen hatte. Jetzt stellte er den Banditen dar, den Kotzbrocken, den Killer, den Bösewicht. Wow, da konnte man echt Angst bekommen. Sehr gut auch die Szene, als man ihn in seinem Unterkleid gesehen hat und er etwas am Nähen war. Das gab dem Bösewicht schon so einen Hauch von Menschlichkeit, die allerdings dann wieder weg war, als er seinen Sohn im Duell erschossen hat und er meinte: es konnte nie bewiesen werden, dass das mein Sohn ist.

Leonardo DiCaprio als der Sohn. Was soll ich da sagen. Auch er hat sehr gut in den Film gepasst. Hier muss ich wirklich den Drehbuchautoren, aber auch Sam Raimi, dem Regisseur, ein grosses Kompliment machen: hier wurde es geschafft, die Charaktere mit den richtigen Schauspielern zu besetzen. 

Ein Film, der, in meinen Augen, kaum Brüche vorzuweisen hat und, so sehe ich das, ohne grosse Holperer zu sehen ist und auch das richtige Mass an Spannung aufzuweisen hat.

Auf jeden Fall kann ich mir den Film in einem Stück ansehen, ohne grosse das Gefühl zu haben, das Fast Forward benutzen zu wollen. 

Auch ein Film, den ich mir mehr als drei mal ansehen kann, ohne das Gefühl zu haben, mich zu langweilen.

Freitag, 30. Mai 2014

The Running Man (1987)

The Running Man (1987)

Der Arnold, der Schwarzenegger.

Muss ich diesen Mann noch gross mit Worten und Lobgesängen beschreiben?
Muss ich wirklich noch erwähnen, dass er der Action-Hero schlechthin ist? 
Ich glaube ja nicht wirklich.

Dieser Film basiert auf einer Geschichte, die von Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachman geschrieben worden ist.

Das Buch habe ich gelesen und ich sage: es ist eines der besseren, die von Hrn. King geschrieben worden ist. Das Buch kann ich eigentlich ohne Einschränkungen empfehlen. 

Aber, gehen wir zurück zum Film. 

Es dürfte klar sein, dass gewisse Änderungen haben vorgenommen werden müssen, damit das Buch in einen Film hat umgewandelt werden können und dann noch die eine oder andere Anpassung, damit Arnold die Hauptrolle hat übernehmen können.

Aber, das tut dem Spass, den dieser Film mir bereit keinen Abbruch.

Der Film lebt von Arnold und seiner Darstellung des Helden. Ein anderer hätte den Film so nicht getragen. 

Was mich immer wieder nervt und mich ein wenig verärgert, wenn der Film im Fernsehen gezeigt wird: er ist so was von zusammengeschnitten, dass es mir so was von weh tut. Daher habe ich mir den Film jetzt auf Blu Ray gekauft, die Uncut-Version und bin nicht mehr aufs Fernsehen und deren Gnade angewiesen. Das tut einfach nur gut, kann ich sagen.

Für mich ist der Film ein kleiner Klassiker. Es macht immer wieder Spass, ihn sich anzusehen, aber es ist nicht so, dass es ein Film ist, der bei mir unter meinen Top 100 zu finden ist.

Kann man sich ansehen, mehr als einmal sogar, aber, ich gebe hier keine Kaufempfehlung und auch keine Empfehlung, dass man den Film unbedingt gesehen haben muss.

Da ich ein Noldi-Fan bin, gehört es bei mir natürlich zum Standard, dass ich den Film kenne und ihn ein wenig gut finde *gg*..


Def Leppard - Hysteria (1987)


Def Leppard - Hysteria (1987)

Hysteria.

Ich weiss gar nicht mehr, wie ich auf diese Truppe, auf diese Platte aufmerksam geworden bin? Habe ich zu einem der Lieder das Video gesehen? Habe ich eines der Lieder im Radio gehört?

Ist mir heute aber ziemlich egal.

Das ist eine dieser Scheiben: würde ich die nicht kennen, ich hätte eine der besten Platten aller Zeiten nie gehört und damit so etwas geniales verpasst.

Zwölf Lieder .. alles nur Killersongs .. kein einziger Füller. das bekommen nicht wirklich viele Bands hin. Für mich ist Hysteria die beste CD, die Def Leppard je gemacht haben und je machen werden. So einen Gipfel in so einer Höhe kann man leider nur einmal erreichen.

Mir geht gerade die Frage durch den Kopf: welche Lieder von dieser Scheibe könnte man in einem Film gebrauchen? 

Nicht gerade einfach. 

Jedes Lied an und für sich ist perfekt. Jedes Lied an und für sich ist schon in sich ein kleiner Soundtrack. Von dem her gesehen, wäre es eigentlich schon doppel gemoppelt, würde man sie noch in einem Film gebrauchen.

Aber das ist nur gerade mein erster Gedanke in diese Richtung. 

Wenn ich ein wenig weiter überlege und denke, könnte man die Lieder natürlich auch so für einen Film gebrauchen. 

Gods of War .. wäre etwas für einen Antikriegsfilm. Doch, das würde passen. 

Love Bites, könnte man für einen richtig guten Liebesfilm gebrauchen. Schliesslich ist das eh eine der besten Balladen, die je in Liederform gepresst worden ist.
Dafür sollte man diese Truppe echt einmal mit einer ganz grossen Umarmung bedenken.

Bei den anderen Liedern habe ich ein wenig Probleme. Da fällt mir jetzt gerade nicht viel ein. Aber, schliesslich kann auch nicht jedes Lied für einen Film verbraten werden.

Ozzy Osbourne - The Ultimate Sin (1986)

Ozzy Osbourne - The Ultimate Sin (1986)

Dieser Mann ist so was von einfach nicht totzukriegen. Der wird sogar noch mich überleben, wenn er so weiter macht.

Dass Ozzy es immer wieder schafft, Alben auf den Markt zu schmeissen, die das Geld doppelt und dreifach wert sind, das spricht für ihn und seine Frau.

The ultimate Sin war das erste Lied von ihm, dass ich gehört habe. Einmal gehört und gleich angefressen und ein Fan, so kann es auf dieser Welt so ab und zu gehen.

The ultimate Sin ist einfach nur geil und sehr, sehr hörenswert und macht super viel Spass beim Hören. Von daher wäre es sicher ein Lied, dass einen Film an der richtigen Stelle aufwerten könnte.

Das Lied Secret Loser sehe ich dann in einem Film, der eher der düsteren Sorte angehört, in dem es dreckig, roh zu und her geht. Dieses Stück Musik ist einfach nur perfekt. Einerseits scheint es mich beim Hören in die Tiefe zu ziehen, doch am Schluss fühle ich mich einfach besser und gehe gestärkt aus dem Hören hervor.

Thank God for the Bomb. Ja, auch dieses Lied könnte man brauchen. Wäre sicher sehr brauchbar in einem Kriegsfilm oder wenn es eh gleich um eine Bombe geht, egal wo. 

Fool like you. Da sehe ich selber schon so was wie eine Scheidung, oder einen Helden, der eine sehr grosse Dummheit begangen hat. Da würde es reinpassen: genau in den Augenblick, wenn der Held oder die Heldin bemerkt, dass da was schiefgelaufen ist. Für mich eines der besten Lieder, das ich bis heute gehört habe.

Shot in the Dark. Sehe ich schon eher in einem Film Noir. Ein absolut perfektes Lied, das so was von überragend ist, dass mir nicht genug Wörter einfalle, um zu beschreiben, wie geil ich es wirklich finde.

Ja, ich sehe schon: Auch diese CD bietet das eine oder andere Lied, dass in einem Film gebraucht werden könnte. 

Kiss - Crazy Nights (1987)

Kiss - crazy Nights (1987)

Ich bin noch immer der Meinung, dass es die eine oder andere Musik-CD gibt, auf der Lieder enthalten sind, die auch gut in einem Film oder in einer Serie aufgehoben wären.

Nehmen wir einmal diese CD.

Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl, es sei irgendwie nicht wirklich cool oder in, Fan von Kiss zu sein.
Da denke ich mir das meine und sage: who cares, vor allem ich nicht.

Diese CD hat es mir im besonderen angetan, finde ich darauf doch so viele Lieder, die ich mir immer, immer, immerimmerimmer und immer wieder anhören kann.

Nehmen wir nur einmal Crazy Crazy Nights. Das rockt, das hüpft und ist so was von fröhlich. Ja, damit könnte man einen Film auf jeden Fall aufpeppen. Ausserdem hilft es mir, wenn ich gerade mal wieder mit meinen Depressionen, nicht ganz in das schwarze Loch zu fallen. Da denke ich dann auch, dass es, wenn es mir schon hilft, könnten doch auch andere den gleichen Vorteil daraus ziehen.

Hell or High Water. Das wäre auch gut in einer Action-Szene aufgehoben. Das sollten sich Action-Regisseure mal durch den Kopf gehen lassen.

My Way. Hölle, das ist ein Lied, das dann gebraucht werden kann, wenn der Held oder die Heldin den eigenen Weg gefunden hat. Es ist positiv, hat das gewisse Reissen nach vorne, das man braucht, wenn man den neuen Weg in Angriff nehmen will.

Reason to Live. Eine Ballade vor dem Herrn. Tja, für jeden Liebesfilm eine mehr als grosse Bereicherung.

Turn on the Night ist ein Partykracher. Damit wäre auch schon gesagt, wo und in welchen Szenen dieses Lied wirklich gut gebraucht werden kann.

Zu guter letzt kann ich noch folgendes sagen: Es ist eine der CDs, die ich bis heute am meisten angehört habe, gehört also zu meinen Favoriten. Ausserdem sehe ich das so, dass es ein Klassiker ist, mit Liedern, die mir sicher in 50 Jahren noch Spass machen werden und damit wäre auch der Begriff zeitlos noch gebraucht worden.

Spaceballs (1987)

Spaceballs (1987)

Mel Brooks. 
Ich mag diesen Mann. Sein Humor kommt dem meinen oft sehr nahe und so was, das verbindet auf jeden Fall.

In seinen Filmen riskiert er auch einmal etwas. Ab und zu geht er mit seinem Humor sicher zu weit, ab und an trifft er ein mehr oder weniger grosses Fettnäpfchen.
Trotzdem, aber dann schafft er es auch wieder, einen so ätzenden, hintergründigen Gag auf die Welt zu schiessen, der so gut ist, dass man sich zuerst vor lachen krümmt, dann ein wenig nachdenklich hinter die Couch legt nur um dann wieder loszubrüllen vor lachen.

Was er hier aus Star Wars, Star Trek und sonstigen Science Fiction - Filmen extrahiert, zusammenmischt und zu einer Filmsuppe zusammenrührt, gehört zum Besten, was es in Sachen Sci-Fi-Parodien gibt.

Dieses ist auch der Film, in dem Bill Pullman zum ersten mal einem breiteren Publikum aufgefallen ist. Als Lone Star ist er einfach unübertroffen. Er spielt diesen Charakter, als ob es darum ginge, den Oscar zu gewinnen. Das Ernsthafte im Humor bringt er einfach ganz cool rüber.

John Candy als Möter. Halb Mensch, halb Köter. Was für eine Rolle und JC ist der einzige, so sehe ich das auf jeden Fall, der dieser Figur echtes Leben hat verabreichen können.

Auch die restlichen Figuren kommen sehr gut rüber.

Ja, es gibt in Sachen sicher Filme, die viel mehr Gags und vor allem funktionierende Gags zu bieten haben, aber, die, die hier funktionieren, die sind echt so was von genial.

Von mir aus gesehen ein Film, der ein halber Klassiker und ein halber Kultfilm ist.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Con Air (1997)

Con Air (1997)

Kult

Klassiker

Nicolas Cage. Na ja, der hat den einen oder anderen guten Film, aber, die wirklich guten lassen sich, meiner Meinung nach, an einer Hand abzählen.
Es ist ja nicht so, als ob er als Schauspieler in der gleichen Liga wie Robert DeNiro oder ein paar andere spielen würde.
Sein Glück ist, dass er eine Charakter-Fresse hat, wie ich das ganz liebevoll nenne. Ein Gesicht, das aus der Masse heraussticht, das man nicht mit einem anderen verwechseln kann und ihm so die Möglichkeit gibt, verschiedene Rollentypen zu spielen.

Aber, bleiben wir doch noch beim Film.

Con Air ist für mich so was wie eine Blaupause dafür, wie ein guter, sehr guter Action-Film zu sein hat. Da stimmt einfach alles.

Die Story kann mit einem Satz beschrieben und erzählt werden. Der Held ist ein wirklich guter, netter, lieber Typ, der halt in einer Ausnahmesituation ist und über sich selber wachsen muss. Dazu kommt noch, dass zu einer Spezialeinheit der Army gehört und weiss, wie die Faust und andere Waffen zu gebrauchen sind. Dann noch der eine oder andere One-Liner und die Sache ist so gut wie gegessen.

Dann hat man noch den Bösewicht, der wirklich nur böse ist. Da gibt es nicht viel Gutes, dass er noch in sich hat. Das würde ja doch nur ablenken und den Zuschauer verwirren.

Der Bösewicht hat dazu noch ein paar sehr böse Helferlein, die auch nur böse sind und sonst nichts.

Dann noch die Dame, die in Gefahr ist und der gute Kumpel, der auch in Gefahr ist und beiden muss der Held helfen.

Dann noch der gute und aufrechte Ritter in blechener Rüstung, also ein Marshall, der die Bösen einkerkern will und dazu die Hilfe des Guten gebraucht.

Dann noch der Ort der Handlung, was in diesem Fall ein Flugzeug ist. 

So macht das Ganze mehr als Spass.

Der Film hat nichts überflüssiges an sich, nichts, das es nicht wirklich braucht. 
Die Action ist einfach genial und spannend in Szene gesetzt. Die Bösen werden mal mehr, mal weniger interessant ins Jenseits befördert.

Am Schluss hat natürlich der Held gewonnen und darf wieder zurück zu seiner Familie.

John Malkovich. Viel böser kann ein Bösewicht wirklich nicht sein und auch nicht viel besser dargestellt. JM spielt so was von gut, ich hätte angst, ihm so mitten in der Nacht zu begegnen.

John Cusack. Er ist der gute Gute. Der Marshall. Ab und zu ein wenig zögerlich, am Anfang noch ein wenig trottelig, doch dann zieht er an und zeigt allen anderen, dass in ihm ein Chuck Norris oder ein Walker, Texas Ranger steckt. Einen anderen kann ich mir in dieser Rolle nicht vorstellen.

Vor allem: mir scheint, alle Rollen wurden genau mit dem Schauspieler besetzt, der perfekt dafür ist. Besser hätte man das nun wirklich nicht machen können.

Daher, das ist ein Film, den ich mir auch dann ansehen muss, wenn ich todmüde auf der Couch liege, eigentlich schlafen möchte. Doch wenn er im TV läuft, dann ist alles vergessen und ich falle erst ins Reich der Träume, wenn er fertig ist.

Ein Klassiker (auf jeden Fall)

Kult (das auf jeden Fall auch) ...

Tango & Cash (1989)

Tango & Cash

Auch das ist einer der Filme, den ich mir seinerzeit im Kino habe ansehen können.

Ich war gespannt wie der Bogen von Arrow. Meine Erwartungen waren hoch, aber, nicht zu hoch.

Sylvester Stallone. Auch heute noch bin ich ein grosser Fan. Zwar rangiert er bei mir ein wenig unter Schwarzenegger, aber trotzdem ... ich sehe ihn gerne auf der grossen oder mittelgrossen Leinwand und viele seiner Filme kann ich mir immer wieder ansehen.

Aber mit diesem hier, tue ich mich echt schwer. Es gibt, in meinen Augen so viele Brüche, so viele Dinge, die plötzlich getan werden, gesagt werden und irgendwie mit dem Gesamtbild nichts zu tun haben.

Nehmen wir nur einmal den Showdown, als die Helden mit ihrem Superwagen dem Bösewicht und seinen Helfern zeigen, wer hier der Herr im Hause ist.

Nur, das Auto. Ich werde nie warm werden mit diesem Wagen. Ein SUV, der ein wenig mit Waffen aufgemotzt worden ist und trotzdem nicht bullig, nicht gefährlich wirkt und schlussendlich auch geschrottet wird.

Dann dieser ganze Wagenkampf. Also echt, ich habe das Gefühl, dass diese Szene so zwei Minuten vor dem Dreh geschrieben worden ist und man sie irgendwie hat reinschneiden müssen, weil da jemand den Traum eines kleinen Jungen hat ausleben müssen.

Kurt Russell. Er kommt einigermassen gut rüber in dem Film und trotzdem: er ist mir nicht wirklich sympathisch. Das er im Knast landet, mag ich ihm da noch fast gönnen.

Das die beiden Helden ein gutes Team bilden?? Das sehe ich auch heute noch nicht so ganz. Auch wenn es eine Zweckgemeinschaft ist; ne, das ist so was von an Rapunzels Haaren herangezogen, es tut schon fast weh. 

Teri Hatcher. Viel mehr als ein wenig zu lächeln und nett auszusehen, hat sie nicht zu tun. Dann noch ein oder zwei Sprüche und das war es dann auch schon.

Ja klar, es ist ein Jungen-Film und da haben die Frauen nicht viel zu sagen und / oder zu tun, aber trotzdem. Auch die Schlagzeug-Einlage, die sie geben muss. Das passt in meinen Augen nicht wirklich in den Film und ist für mich ein Bruch. 

Sicher, ich bin nicht mitten im Film aufgestanden und habe das Kino verlassen, aber...

Der Film hat mir trotzdem nicht wirklich Spass gemacht. 

Zwei der ganz Grossen in einem Film: da hätte man so viel mehr daraus machen können und sogar müssen. 

Nicht mal das Lied am Schluss des Films hat es rausreissen können, obwohl es ein Stück von Bad English ist.

Was mich nervt, und zwar jedes einzelne mal, wenn der Film im Fernsehen gezeigt wird: er ist geschnitten, als ob da jemand pro Sekunde, die nicht gezeigt wird, bezahlt wird. Da fehlen Szenen, wo ich mich frage: sieht man nicht ähnliches oder brutaleres, wenn man irgendeine Serie oder die Nachrichten ansieht? Eigentlich schon und da habe ich dann doch ein paar Probleme mit und habe dieses per E-Mail schon dem einen oder anderen Sender mitgeteilt, was die aber nicht zu interessieren scheint.

Damn Yankees - Damn Yankees (1990)

Damn Yankees - Damn Yankees (1990)

Wenn es um Kino und Fernsehen geht, darf nicht vergessen werden, dass es sehr viele Filme und Serien gibt, die ohne Musik nicht zu denken, oder gar zu ertragen wären.

Für mich selber ist Musik etwas vom wichtigsten, dass es in diesem Leben gibt. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich ein Asperger-Autist bin, aber das, ist wiederum eine ganz andere Geschichte.

Immer wieder kommt mir Musik zu Ohren, bei der ich mich frage, ob die schon mal für einen Film gebraucht worden ist und wenn nicht, warum. 

Eine Musik-CD, die für mich zum Besten gehört, seit ich sie mir gekauft habe (in den 90er Jahren also), wurde von den Damn Yankees auf den Mark geworfen. 

Damals nannte man so eine Gruppe noch ganz zurecht eine Supergroup. 

Da ist zum einen Jack Blades, der mit Night Ranger sehr grosse Erfolge hat feiern dürfen.

Tommy Shaw, der mit der Gruppe Styx zu Weltruhm gelangt ist.

Michael Cartellone, der unter anderem Musik von Lynyrd Skynyrd mit seinem Schlagzeug veredelt hat.

Schliesslich, schlussendlich noch Ted Nugent, bei dem ich mich von Anfang an nur auf seine musikalische Kernkompetenz konzentriert habe. Der aber in meinen Augen, einer der besten Gitarren-Helden ist, die es zu kennen gilt.

Diese vier Typen haben sich also zusammengetan und eine CD mit 10 Liedern erschaffen, die so gut ist, dass mir heute noch beinahe die Tränen kommen, so genial und hart und so und so fährt sie mir ein.

10 Lieder und kein einziger Ausfall. Jedes Lied ist sehr gut und weit über dem Durchschnitt. Es gibt so viele Musiker, die wären froh, sie würden Lieder schaffen, die nur ein zehntel so gut sind, wie das, was die Damn Yankees hier abgeliefert haben.

Ein paar davon kann ich mir gut in einem Film oder in einer Serie vorstellen. Sie reissen einem einfach mit, könnten viele Action-Szenen gut untermalen und viele Filme bereichern.

Runaway, High Enough, Damn Yankees, Come again wäre gut beim Vorspann, Rock City könnte man direkt gut für einen Musik-Film brauchen.

Ja, von mir ausgesehen sollten sich das ein paar Filmemacher mal gut überlegen, ob es nicht das eine oder andere Lied hat, dass sich gut in ihrem Film machen würde.

Days of Thunder (1990)

Days of Thunder (1990)

Kino.

Ja, diesen Film habe ich noch im Kino gesehen. 

Das war schon was. 

Am besten haben mir die Rennszenen gefallen. Was den auch sonst. Für den Film selber gab es sonst keinen anderen Grund, um ihn sich im Kino anzusehen.

Tom Cruise. Ein wirklich echter, grosser Fan werde ich von ihm nie sein. Warum auch: ein so toller, guter Schauspieler ist er auch in meinen Augen nicht. 
Auch in diesem Film, was macht er schon gross, ausser einen auf beinahe Bad-Tom zu machen. Dann noch ein wenig in einem Auto sitzen und staubig aussehen. Viel ist das wirklich nicht.

Nicole Kidman. Ja, die hat auch einen ganz leichten Job. Für den Film musste sie einfach ein wenig geschminkt neben Tom Cruise stehen und dazu ein wenig in die Knie gehen, damit er neben ihr nicht so klein wirkt.

Michael Rooker. Er darf den Gegner von Tom spielen. Super. Er ist weder richtig gut noch richtig böse und so spielt er auch. Irgendwie hatte ich bei dem Film das Gefühl, dass er den Film gemacht hat, weil der Scheck eine hohe Zahl drauf hatte.

Der Film ist natürlich ein Jungen-Film. Auf jeden Fall war es das zu der Zeit noch. Heute, wäre es wohl eher ein gemischter Film, aber, den Film hat man für die 90er Jahre gedreht und da ging es halt um Männer und ihre benzinverschlingenden Maschinen. 

Der Film ist, in meinen Augen nicht wirklich gut. Die Story hat so ihre Tücken und Lücken. Die Figuren tun Dinge, bei denen man sich fragt, welche Drogen die sich eingeworfen haben, oder ob der Drehbuchautor einen solchen Scheisstag hatte, dass er es nicht lassen konnte, neben der Story herzuschreiben.

In dem Film treffen die Figuren Entscheidungen, da fasse ich mir nicht mal mehr an den Kopf, sondern suche mir eine Wand mit Nägeln, die nicht ganz eingeschlagen sind, damit es sich auch lohnt, den Kopf gegen die Wand zu schlagen.

Es gibt natürlich auch ein Happy End und was für eines. Also echt. Es ist so mühsam und neben der Fahrspur, dass es nicht mal mehr kitschig ist, sondern einfach nur .. ach, es gibt ja nicht einmal einen guten Begriff dafür.

Wie gesagt: der Regisseur hat eigentlich gute Arbeit geleistet, von den Bildern her, aber das ist auch so ziemlich das einzig echte und wirklich positive an dem Film, ausser, dass er auch mal ein Ende hat.

Für mich ist das ein Film, den ich mir ansehen kann, wenn ich einschlafen will oder wenn ich ein Hintergrundgeräusch brauche. Ganz angesehen habe ich mir den Film seinerzeit im Kino. Danach habe ich nur noch beim Zappen den einen oder anderen Ausschnitt gesehen.

Für mich ist der Film sicher einmal kein Klassiker, auch ist er nicht zeitlos und gehört auch zu den Filmen, bei dem einmal gesehen auch gleich das letzte mal gesehen bedeutet.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Criminal Minds Season 06 Episode 01 - The longest Night (Die längste Nacht)

Criminal Minds

Zur Zeit eine der Serien, die ich mir am liebsten ansehe.

Ein Grund dafür ist, dass die Charaktere sehr gut besetzt sind. 

Dann wäre sicher auch zu erwähnen, dass es mir sehr gefällt, dass die Charaktere nicht perfekt sind, sondern jeder seine Höhen und Tiefen hat, jeder hat sein Päcklein zu tragen, die Probleme werden nicht einfach mit einem Satz oder in einer Episode gelöst, sondern, es kann, wie es im Leben so ist, immer mal wieder richtig lange dauern, bis überhaupt der erste und dann der zweite Schritt gemacht worden ist.

Aber, was ist jetzt mit der ganz langen Nacht.

Tim Curry spielt den Bösewicht. Der soll ja so ein richtiger böser Bösewicht und Psychopath sein. Nur, hier fängt mein Problem an: ich nehme ihm das einfach nicht wirklich ab. 
Sicher, sie haben ihn ganz auf böse geschminkt, die Zähne sehen aus, als ob zwei Jahre lang in einer Müllhalde gelegen hätten und die Haare, kommen mir vor, als ob sie drei Jahre als Besen gebraucht worden wären.

Und trotz alle dem ... die Folge hat mich einfach nicht gepackt. Da hat einfach etwas gefehlt.

Mir geht auch auf die Nerven, das Morgan immer wieder solche Ausraster hat, einen auf Supermacho macht. Wäre ich der Chef von so einem Team, würde ich so einen Kollegen, der definitiv ein Risiko für das gesamte Team darstellt, zwei mal verwarnen und dann, wenn es nicht hilft, aus dem Team kicken. Egal wie gut so jemand ist: schlussendlich hätte ich als Boss keine Lust, die Verantwortung für so jemanden zu übernehmen, wenn er Müll baut.

Wie gesagt, diese Folge ist technisch sicher gut gemacht, aber das ist bei solchen Serien eigentlich Standard.

Wie gesagt, es fehlt einfach etwas. 

Wer würde so einem Bösewicht, der auf 100 Kilometer schon als Bösewicht zu erkennen ist, schon die Türe aufmachen ... ? Vor allem in Amerika, wo man schon auf ein Supermodel schiessen würde, wenn sich die dem Haus nähern würde?

Das ist eine Episode, wenn das ganze Team tot umfallen würde, ich würde es nicht mitbekommen, weil ich die ganze Folge lang mit meinen Gedanken sehr weit weg wäre.....

Dienstag, 27. Mai 2014

Hard Boiled

Ach ja :-)

Hard Boiled

Es gab eine Zeit, da habe ich immer wieder von diesem einen Regisseur gelesen, der in Sachen Action einer der besten sein sollte.

John Woo sein Name.

Zu dem Zeitpunkt sollte es aber noch ein wenig dauern, bis ich zum ersten mal einen seiner Filme in Form einer DVD in die Hand bekommen sollte. Obwohl ich damals alle zwei Wochen die TV Spielfilm gekauft und mir alle interessanten Filme der nächsten zwei Wochen angestrichen habe, war kaum einmal ein Film zu finden, bei dem er Regie geführt hatte.

Irgendwann war es aber so weit und ich habe den Film Hard Boiled auf DVD gekauft. Wichtig war für mich vor allem, Uncut geschrieben zu sehen auf dem Cover.

Bis dahin hatte ich schon sehr viele Action-Filme gesehen: gute, sehr gute, Klassiker, schlechte, ganz schlechte, solche, bei denen ich mich fast übergeben habe und solche, bei denen ich das Kino vorzeitig verlassen habe.

Dann endlich .... Hard Boiled.

Für mich war das wie eine Offenbarung. So kann Action also auch auf die Leinwand gebracht werden. 

Fangen wir bei den Darstellern an:

Chow Yun Fat. Für mich gibt es keine coolere Sau in Sachen Action als Chow Yun Fat. Der packt sich einen Zahnstocher in die Backe, ein paar Waffen, dann noch ein Baby und schon geht die Action los.

Der ist so was von cool und lässig. Da gibt es kaum einen anderen, der an ihn heranreicht. Wenn er dann noch sein Grinsen zeigt, ist es eh vorbei. Da werden auch Männer schwach und wünschen sich den Kerl als besten Kumpel. Da weiss jeder: mit dem an der Seite wird alles gut.

Das er in Sachen Kampfsport sehr gut trainiert ist, macht die Sache nur noch viel besser. Am besten ist dann aber, dass er halt auch seine Stunts noch selber macht. So kommt das immer sehr glaubwürdig aus der Leinwand und macht einfach nur noch Spass.

Natürlich sind auch die anderen Figuren wichtig in diesem Film, aber, es ist ein Film von John Woo mit Chow Yun Fat. Die zwei sind einfach ein perfektes Team. Der eine lässt den anderen glänzen und umgekehrt.

Der Film ist unter anderem so gut, weil die beiden so gut zusammen funktionieren. Einfach ein geniales Team.

Was gibt es zum Film zu sagen: Es ist ein Action-Film, ein echter Action-Film. Natürlich mit einer Geschichte, die mehr als vorhanden ist, einer Männerfreundschaft. Was ich hier auch so gut finde: der Regisseur zieht seinen Weg konsequent durch. Es gibt nicht diese komischen Zufälle, so dass jemand überlebt, sondern, es gibt den geraden Weg: Augen zu und mit dem Kopf durch die Backsteinmauer.

Zur Action muss gesagt werden: es ist nicht diese USA-Action, die man sich so gewohnt ist, sondern die asiatische Variante davon, die in vielen Fällen dem Zuschauer noch deinen grösseren Kick verpassen kann. 

Ich sage es so: diesen Film muss man einfach kennen.

Für mich gilt: ich sehe mir den Film mindestens einmal im Jahr an, weil er einfach ein Klassiker ist und ich irgendwie bei jedem mal sehen, noch etwas neues entdecken kann. Ausserdem, es gibt den einen oder anderen amerikanischen Filmemacher, der sich etwas von John Woo abgeguckt hat und das ist ja auch ein nettes Kompliment.


Looper

Looper

Wie die meisten Menschen, sehe ich mir gerne Filme an, die ein wenig fordern, die Spass machen, die auch gerne gute Action beinhalten dürfen und vor allem, sie dürfen nicht langweilig sein.

Wenn ein Film auch ein wenig an der Logik und der Realität vorbeidüst, dann kann ich, unter den Umständen sehr gut, oder einfach nur gut damit leben.

Nehmen wir nun einmal Looper.

Ich kann es gleich sagen: ich mag den Film. Wenn um die Kategorie Zeitreise-Filme geht, gehört dieser auf jeden Fall zu den besseren.

Bruce Willis. Er passt sehr gut in die Rolle und bringt den Charakter auch gut bis sehr gut rüber. Ich würde ihm die Figur, sagen wir mal, immer wieder mal abnehmen.
Mein ganz grosses, bis nervendes Problem mit Bruce Willis ist aber folgendes: ich sehe in ihm immer wieder John McLane. JM ist eine dieser Kinofiguren, die einfach übergross geworden ist, die schon fast ein eigenes Leben angefangen hat.
Geht es ums Kino und Actionfilme, die einem sofort in den Sinn kommen, gehört Stirb Langsam ganz sicher immer dazu. Denkt man an Stirb Langsam, denkt man auch gleich an John McLane, wie er barfuss durch die Glasssplitter rennt und halb verblutet seine Gegner besiegt.
Das macht es für mich schwer, einen ganzen Film lang zu vergessen, dass es diesen JM überhaupt einmal gegeben hat. 

Joseph Gordon-Levitt. Ja, da muss ich sagen: ich habe schon viele Filme gesehen, in denen er mitgespielt hat und, er ist bis jetzt immer menschlich, sympathisch rübergekommen. Meistens stellt er Charaktere dar, die auf der Seite des Guten stehen. 
Ich würde ihn schon gerne einmal als den Bösewicht, oder auch Oberbösewicht sehen. Aber das nur am Rande. 
Wie gehabt.
Er spielt die Figur wirklich gut und lässt einem fast vergessen, dass es nur ein fiktiver Charakter ist.

Emily Blunt. Irgendwie, ich weiss, dass sie mitspielt, aber, und das finde ich schade: kaum war der Film vorbei, habe ich das beinahe wieder vergessen. 
Die Rolle hätte, von mir aus gesehen, besser geschrieben werden können. Ich gebe in diesem Fall nicht der Schauspielerin schuld, sondern denen, die das Drehbuch geschrieben haben.

Der Film selber?

Das mit den Zeitreisen ist halt immer so eine Sache. Ich mache es bei dieser Art von Film immer gleich: ich hinterfrage das Ganze nicht. Das macht es einfacher und ich kann den Film viel eher geniessen. 

Mir gefällt vor allem, mit welcher Konsequenz die Geschichte durchgezogen wird und es zwar ein Happy End gibt, aber, für einmal, ein Happy End der anderen Sorte.

Ja, die beiden Hauptcharaktere überleben den Film nicht, aber das auch nur, damit schlussendlich das Gute obsiegt, was die Figur des JGL zu einem Helden macht.

Kurz gesagt: mit diesem Film kann ich sehr gut leben und ich werde mir den Film sicher noch das eine oder andere mal ansehen, um zu kontrollieren, ob ich nicht doch etwas übersehen habe.